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Kurzbiographie von Bischof Karl Golser    versione testuale

16. Mai 1943: geboren in Tscherms als erstes von vier Kindern des Bauern Alois und seiner Frau Rosa, geborene Arquin
1949–1954 Grundschule in Tscherms
1954–1962 Mittelschule und humanistisches Gymnasium-Lyzeum im Johanneum in Dorf Tirol; Abitur im Juli 1962
1962–1969 Studium der Philosophie und der Theologie an der Päpstlichen Universität Gregoriana in Rom
10. Oktober 1968 Priesterweihe in Rom durch Kardinal Franjo Šeper
1969–1973 Weiterstudium in Brüssel (Institut Lumen Vitae) und Rom; Promotion zum Doktor der Theologie mit einer Dissertation zum Gewissensbegriff an der Päpstlichen Universität Gregoriana im Herbst 1973
1973–1977 Kooperator in Kaltern (1973–1975) und Meran, Pfarre St. Nikolaus (1975–1977)
1977–1982 Mitarbeiter an der Glaubenskongregation unter den Präfekten Kardinal Franjo Šeper und Kardinal Joseph Ratzinger
1982–2009 Professor für Moraltheologie an der Philosophisch-Theologischen Hochschule Brixen
1991–1995 und 2001–2005: Dekan der Hochschule
Referent beim Kurs „European Master in Bioethics“ der Fondazione Lanza und der Universitäten von Utrecht, Basel, Leuven und Padua (2001–2003)
Gastdozent an der orthodoxen Theologischen Fakultät in Minsk (zweijährlich 2002–2008) und an der Theologischen Hochschule in Alba Iulia, Siebenbürgen (2007)
Lehraufträge in Ethik an der Freien Universität Bozen: Fakultät für Informatik (2003–2006) und Studienlehrgang für Kommunikation (2006–2008)
2001–2010 Vertreter der italienischen Sektion der Europäischen Gesellschaft für Katholische Theologie (ET)
2006–2010 Präsident der Associazione Teologica italiana per lo Studio della Morale (ATISM)
1982–1991 Kurat (1982–1986) und Pfarrer (1986–1991) in Sarns
1991–2009 Domherr und Bußkanoniker am Dom zu Brixen
1994–2008 Direktor am Institut für Gerechtigkeit, Frieden und Bewahrung der Schöpfung
seit 1997 erster Konventualkaplan (seit 2009 Großkreuz-Konventualkaplan) ad honorem der neu gegründeten Delegation Bozen/Südtirol des Souveränen Malteser Ritterordens
2001–2009 Mitglied des Ethikkomitees der Autonomen Provinz Bozen
5. Dezember 2008 Ernennung zum Bischof von Bozen-Brixen
8. März 2009 Bischofsweihe im Dom zu Brixen
19. Februar 2010 Verleihung des Ehrenzeichens des Landes Tirol
27. Juli 2011 Rücktritt als Diözesanbischof aufgrund seiner schweren Erkrankung an einem atypischen Parkinsonsyndrom
25. Dezember 2016: In der Heiligen Nacht an den Folgen seiner Krankheit in Brixen verstorben