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Diözese hat 1.000 "Freunde" auf Facebook   versione testuale

Soziale Netzwerke wie Facebook spielen für die Kirche eine wichtige Rolle, weil sie im Alltag zahlreicher Menschen eine so große Rolle spielen. Nach zwei Jahren, in denen die Diözese Bozen-Brixen auf Facebook vertreten ist, wurde nun die 1.000-Freunde-Marke geknackt.  
Soziale Netzwerke wie Facebook sind Alltag; zwar werden sie kurzfristig oftmals überschätzt, dürfen langfristig aber nicht unterschätzt werden. Soziale Netzwerke sind bei Jugendlichen zur wichtigsten Form der Internetnutzung geworden; sie bieten eine Chance, Gemeinschaft zu stiften und zu pflegen – nicht nur mit der jüngeren Generation, denn das Web ist keine Frage des Geburtsjahrgangs, sondern der Haltung. In den sozialen Netzwerken wird über Religion, Glaube, Kirche gesprochen und diskutiert; es wird erzählt, was einem wichtig ist, was man glaubt, was einem „gefällt“, wofür man sich engagiert. Kommunikation als Einbahnstraße funktioniert in diesen Medien aber nicht mehr. Die neue Form und Kultur der Kommunikation bedarf der Dialogbereitschaft, denn transportierte Inhalte werden nicht mehr nur passiv konsumiert, sondern weiter kommentiert, ergänzt und verbreitet.
Das wichtigste in der religiösen Kommunikation ist und bleibt der persönliche Kontakt. Soziale Netzwerke eignen sich aber sehr gut, um ins Gespräch zu kommen und bieten eine gute Möglichkeit, auch jene Personen zu erreichen, die beim Sonntagsgottesdienst nicht anzutreffen sind.
Trotz der Tatsache, dass auf der diözesanen Facebook-Seite die 1.000-Freunde-Marke geknackt wurde, sagt über den Erfolg einer Facebook-Seite die Zahl der „Freunde“ nur sehr bedingt etwas aus; entscheidend ist, ob dort wirklich Interaktion stattfindet, ob sie dazu dient, Kommunikation zu fördern und Gemeinschaft zu bilden – das wird auf der diözesanen Facebook-Seite täglich versucht.