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Vinzentinum   versione testuale

Bischof Ivo Muser verfügt, dass mit Beginn des Schuljahres 2013 / 2014 das Vinzentinum in Brixen nicht mehr „Seminar Vinzentinum“ heißt, sondern „Bischöfliches Institut Vinzentinum“. Damit erweitert die traditionsreiche Bildungseinrichtung ihr Angebot, sodass das Internat nun auch für Mädchen als Heim offensteht.
 
Das Vinzentinum wurde von Fürstbischof Vinzenz Gasser im Jahr 1872 als Knabenseminar mit angeschlossenem Gymnasium gegründet und hat seither als Erziehungsanstalt und als Schule seinem Zweck entsprechend viele junge Menschen zu einem christlichen Leben herangebildet. Eine beträchtliche Zahl dieser Jugendlichen hat sich bis vor wenigen Jahrzehnten für den Priesterberuf entschieden. Dies ist in letzter Zeit anders geworden.
Um die nötige Anzahl an Heimbewohnern und Schülern zu halten, wurde das Angebot breit aufgefächert. Es gibt neben den Heimschülern Tagesheimschüler, Gastheimschüler sowie Schüler, die von auswärts die Schule besuchen. Auch Mädchen wurden in die Schule aufgenommen und es besteht der Wunsch, Mädchen auch im Heim in einem eigenen Bereich aufzunehmen. Neben dem Klassischen Gymnasium wurde in der Mittelschule ein Zug mit musikalischer Ausrichtung eingeführt.
Infolge dieser Veränderungen entspricht das Vinzentinum heute nicht mehr den kirchenrechtlichen Vorgaben eines „Kleinen Seminars“. Deshalb verfügt Bischof Ivo Muser, dass das Vinzentinum mit Beginn des Schuljahres 2013 / 2014 nicht mehr „Seminar Vinzentinum“ heißt, sondern „Bischöfliches Institut Vinzentinum“.
Das Internat wird somit auch für Mädchen als Vollheim offenstehen. Die Mädchen werden im ehemaligen Schwesterntrakt untergebracht und von einer eigenen Erzieherin betreut.
Das Vinzentinum bleibt weiterhin seinem Leitbild verpflichtet, junge Menschen zu selbständigen Christen heranzubilden und das besondere Augenmerk auf die Weckung geistlicher und kirchlicher Berufe zu richten.