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800 Jahre Johanneskirche: Am 23. Juni Vesper mit Bischof Muser   versione testuale

Seit 1218, also seit 800 Jahren, gibt es die Johanneskirche im Brixner Dombezirk. Zum Jubiläum feiert Bischof Ivo Muser am kommenden Samstag, 23. Juni 2018, um 18 Uhr mit dem Domkapitel und den zwei Priesteramtskandidaten Michael Lezuo und Peter Kocevar eine feierliche Vesper.

Die Johanneskirche am Kreuzgang südlich des Brixner Domes gehört zu den bedeutenden, aber weniger bekannten Kulturdenkmälern unseres Landes. Das Gotteshaus entstand etwa im 10. oder 11. Jahrhundert als Baptisterium für den damals neu errichteten Brixner Dom. Bis heute erinnert der große rote Taufstein aus Veroneser Marmor an diese Zeit, als man die Kinder noch durch Eintauchen getauft hat.
Im 13. Jahrhundert ließ der Bischof von Brixen den Raum zu seiner Palastkapelle umbauen. Das genaue Jahr ist nicht überliefert, aber die Hinweise verdichten sich um das Jahr 1218. Damals ließ der Bischof den oberen Teil der Kapelle mit einem großartigen Freskenzyklus mit 62 Figuren schmücken: Allegorische Gestalten und Persönlichkeiten aus der Bibel, der profanen Geschichte und der Kirchengeschichte sollten den Oberhirten bei seiner Betrachtung an das rechte Verhalten als Bischof und Landesherr erinnern.
 Am Samstag, 23. Juni, dem Vorabend des Patroziniums der Johanneskirche, wird Bischof Ivo Muser um 18 Uhr mit dem Domkapitel und den zwei Priesteramtskandidaten Michael Lezuo und Peter Kocevar eine feierliche Vesper in der ehemaligen Taufkapelle feiern. Dabei wird auch das kleine historische Orgelpositiv, das Instrument ist 1651 von Daniel Herz (1651) gebaut worden, erklingen.