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100 Jahre Kriegsende: Film an Oberschulen in Bruneck und Meran   versione testuale

Im Gedenken an die 100 Jahre seit dem Ende des Ersten Weltkrieges organisiert das Amt für Dialog mit der Kommission für Arbeit und soziale Gerechtigkeit Filmvorführungen an zwei Oberschulen des Landes. Gezeigt wird der Film „Tränen der Sextner Dolomiten“. Heute wurde der Film im Sozialwissenschaftlichen Gymnasium und Kunstgymnasium in Bruneck gezeigt, morgen wird er an der Fachoberschule für Tourismus und Biotechnologie "Marie Curie" in Meran vorgeführt.
 
Über den Film „Tränen der Sextner Dolomiten“ und die anschließende Diskussion soll das Thema „Frieden“ zum Thema gemacht werden. Diese Initiative will das Anliegen des friedlichen Miteinanders der Sprachgruppen und die vielen positiven Schritte, die in diesem Kontext in Südtirol gesetzt wurden, aufgreifen und den Blick nach vorne richten – im Bewusstsein, dass man den Frieden wollen muss.
Nach der Filmvorführung haben verschiedene Personen den Schülern zusätzliche Informationen gegeben und auf deren Fragen geantwortet: In Bruneck sprachen heute die Historikerin Sigrid Wisthaler (sie war für die geschichtliche Beratung bei der Erstellung des Films verantwortlich) und Hansjörg Mutschlechner (er hat die Filmmusik erstellt), sowie Sepp Kusstatscher, der über die Zeit vor 100 Jahren, aber auch über den weiteren Werdegang unseres Landes informiert hat.
In Meran wird morgen der Historiker Leopold Steurer zu Gast sein; zudem werden in Meran Ausstellungsstücke zum I. Weltkrieg vom Verein „Ortler Sammlerverein Erster Weltkrieg“ gezeigt, sowie die aus Fundstücken von der Front hergestellten, sehr nachdenklich stimmenden Kunstwerke von Willi Trenkwalder.