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Weltgebetstag gegen den Menschenhandel   versione testuale

Am Freitag, 8. Februar, wird der fünfte Weltgebetstag gegen den Menschenhandel begangen. Auch in der Diözese Bozen-Brixen sind dazu mehrere Gebetsinitiativen und Sensibilisierungsveranstaltungen geplant: ein Gebetsabend in Meran (7. Februar) sowie in Bozen eine Informationsveranstaltung zum weltweiten Menschenhandel, ein Kreuzweg mit Rosenkranzgebet und Heiliger Messe (8. Februar), eine Tagung zum Thema Menschenhandel (9. Februar) und eine Fotoausstellung (4. bis 10. Februar und 19. bis 28. Februar).
 
Auch in diesem Jahr gibt es in Südtirol eine Reihe von Aktionen und Initiativen zum Welttag gegen den Menschenhandel. Die Initiativen konzentrieren sich auf die kommenden Tage und werden vom diözesanen Seelsorgeamt gemeinsam mit dem Projekt Alba (Volontarius, Sozialgenossenschaft Consis, La Strada Der Weg) und den in Südtirol tätigen Sozialarbeitern, die sich um Frauen kümmern, die Opfer der Prostitution sind, getragen.
 
Morgen Donnerstag, 7. Februar, findet um 20 Uhr in Meran ein Gebetsabend im Mädchenheim der Salvatorianerinnen (Schönblickstraße 6) statt. Am Freitag, 8. Februar, wird ab 16 Uhr im kleinen Saal des Bozner Pastoralzentrums (Domplatz 6) über den weltweiten Menschenhandel informiert. Danach – ab etwa 16.45 Uhr – findet ein Kreuzweg statt, ehe ab 18 Uhr in der Bozner Dominikanerkirche Rosenkranz gebetet wird. Um 18.30 Uhr wird ein Gottesdienst (in italienischer Sprache) im Gedenken an die heilige Josephine Bakhita gefeiert.
 
Am Samstagnachmittag, 9. Februar (14 - 18 Uhr), findet schließlich im Pastoralzentrum in Bozen (Domplatz 1) eine Tagung zum Thema statt. Dabei spricht Anna Pozzi, Fachjournalistin und Autorin, über Menschenhandel und Sklaverei im 21. Jahrhundert. Danach fasst Alberto Dal Negro, Direktor des Projektes Alba, in seinem Vortrag 15 Jahre Einsatz gegen den Menschenhandel in Südtirol zusammen. Bei der Tagung wird dann auch das Projekt Alba selbst vorgestellt. Die RAI-Journalistin Floriana Gavazzi moderiert die Tagung.
 
Ebenfalls in Bozen gibt es die Fotoausstellung "No more slaves-slaves no more" über den Menschenhandel bzw. die Versklavung nigerianischer Mädchen zu sehen. Die Ausstellung ist noch bis zum 10. Februar in der Dominikanerkirche und vom 19. bis 28. Februar an der Freien Universität Bozen (Universitätsplatz 1) zugänglich.

Informationen zu allen Initiativen und Veranstaltungen gibt es bei Paola Vismara vom Referat für kategoriale Seelsorge im diözesanen Seelsorgeamt (E-Mail paola.vismara@bz-bx.net, Telefon 0471 306235).