Am heutigen Todestag von Josef Mayr-Nusser feierten zahlreiche Gläubige in der Kirche von Lichtenstern am Ritten einen Gedenkgottesdienst für Josef Mayr-Nusser. Auch der Sohn von Josef Mayr-Nusser, Albert, hat an der Eucharistiefeier teilgenommen.
Am 24. Februar 1945 ist Josef Mayr-Nusser auf dem Transport ins Konzentrationslager Dachau den erlittenen Folterungen und Entbehrungen erlegen. Der Todestag des Nussersohns zieht alljährlich zahlreiche Gläubige nach Lichtenstern zu seinem Grab.
Dem heutigen Gottesdienst ist Leo Munter vorgestanden; in seiner Predigt hat er Josef Mayr-Nusser als leuchtenden Glaubenszeugen beschrieben.
Nach dem Gottesdienst fand eine Agape im „Haus der Familie“ statt.
Was den Seligsprechungsprozess von Josef Mayr-Nusser betrifft, so informierte Postulator Josef Innerhofer darüber, dass derzeit vor allem an der sogenannten Positio, der Zusammenfassung aller Akten, gearbeitet wird. Auch brachte er seine Hoffnung zum Ausdruck, Josef Mayr-Nusser bald als Seligen verehren zu dürfen.