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Was ist Mission? Jahresbericht 2021

Projekte insgesamt 2021: 204
Finanzielle Hilfe durch Missio: 2.086.679,73 €

Mission ist...

Don Pierluigi Sartorel, Missionar in Brasilien: „Ich fühle mich als Teil unserer Ortskirche von Bozen-Brixen und habe mich der Not der Welt geöffnet. Ich versuche, täglich das Evangelium zu leben und IHM nachzufolgen.“

Marco Sardella, Laienmissionar in Sambia: „Ich habe die Erfahrung gemacht, dass ich die Menschen mit dem Auge der Liebe betrachten, Beleidigungen übersehen und der Versuchung widerstehen muss, sie ständig zu verurteilen. Oft versuchen wir, die Liebe Gottes durch gute Werke zu verdienen, und manchmal haben wir das Gefühl, nicht genug für Gott zu tun. Doch egal, wie viel oder wenig wir tun, die Liebe Gottes bleibt dieselbe. Wir können seine Liebe weder verdienen noch verlieren. Es ist auch wichtig, ein gutes Beispiel zu sein und seine Lehren, Prinzipien und Werte im täglichen Leben umzusetzen.“

Sr. Lidia Boito, Ordensschwester in Brasilien: „Wir sind aufgerufen, unseren Lebensstil zu überprüfen, die uns zur Verfügung stehenden Mittel mit den Armen zu teilen, die Mitwelt zu ehren und sie als Lebensraum für alle zu schützen. Ich erfahre als Ordensfrau in der Lokalkirche von Nova Iguaçu, Rio de Janeiro, eine Lernende im Denken und Handeln zu sein und ein kleines Zeichen der Hoffnung zu setzen.“

Unsere Aktionen…

Neue Projekte

  • Missio-Gottesdienst: Im Oktober 2021 startete das monatliche Gebet für die Mission, das stets von einer anderen Ordensgemeinschaft gestaltet und live gestreamt wird.
  • Covid-Hilfe: viele Missionare bitten immer noch um kleine Beiträge, damit sie die Ärmsten mit den lebensnotwendigsten Lebensmitteln versorgen können.
  • Hungersnot: In Madagaskar herrscht aufgrund der anhaltenden Dürre eine große Hungersnot. Die Missionare bitten um Hilfe.
  • Unterricht für arme „Tribal-children“: Fr. Balaraju Madanu in Nagpur, Indien hat ein Dreijahresprogramm erarbeitet, um den armen Kindern in den Dörfern Devgaon, Garratiola und Pandripatra zu helfen. Ihre Eltern waren bis vor Kurzem Nomaden. Nun sind sie sesshaft, haben aber noch keine Lernkultur. Die Diözese will drei Lehrer engagieren, die die Kinder unterrichten.
  • Bau eines Tiefbrunnens: Fr. Edwin Orina Nyaoma OSA lebt in Kericho. Auf dem Areal der dortigen Schule herrscht Wassermangel. Die Patres möchten einen Tiefbrunnen bauen, um den Kindern den weiten Weg zu den verfügbaren Wasserstellen zu ersparen.
  • Bau einer Schule: Sr. Teresa Sagal und Bischof Damiano Guzzetti bitten um den Bau einer neuen Secondary School in Moroto, wo es keine Schule dieser Art gibt.
  • Frauenprojekt in Quezon City: Sr. Margherita Dalla Benetta nimmt sich der Kinder, Mädchen und Frauen an, die sich in schwierigen Verhältnissen leben. Sie bietet Mahlzeiten, Hausaufgabenhilfe und berufsbegleitende Kurse an, damit jede und jeder die Talente entfalten kann.
  • Beitrag für das Kinderheim „Hogar de Belen“: Dieses Heim in Portoviejo, Ecuador, garantiert heute 48 Kindern, die aus sehr schwierigen familiären Verhältnissen kommen oder Gewalt erfahren haben, eine sichere Kindheit.

 

...und auch sonst bewegt sich einiges:

  • Die 12 Seminaristen aus Tanzania und Indien haben ihr Studium in Brixen aufgenommen.
  • Stefano Trevisan, Comboni-Missionar aus St. Vigil/Enneberg wurde in den Süd-Sudan entsandt.
  • Projekt „Ein Bleistift für Bildung“: Auch in Indien wird der Unterricht online übertragen.

Die Missionare danken den großzügigen Spendern unserer Diözese

  • Fr. Inti Xavier, Kamawarapukota, Indien: Bau einer kleinen Kirche in Kondagudem.
  • Fr. Lawrence Katongo OFMCap, Sambia: Ankauf eines neuen Autos für die pastorale und soziale Arbeit der Gemeinschaft der Kapuziner.
  • Fr. Isidore Makutu, Chankamba, Tanzania: Überdachung der neuen Kirche – nun wird aus der Außenstelle eine neue Pfarrei.
  • Sr. Rita Noeme de Figueiredo, San Luis Potosí – México: Unterstützung der Kinder. Die Kinder leben im Stadtviertel Peñasquito, wo sich eine sehr große Müllhalde und eine große Ziegelproduktionsstätte befinden. Um die Ziegel zu brennen, verbrennen die Menschen Müll. Der Rauch verunreinigt die Luft des ganzen Stadtviertels. Deshalb organisieren die Schwestern im Nachbarstadtviertel mehrmals in der Woche verschiedene Initiativen, um den Kindern in Gruppenstunden menschliche, soziale und religiöse Kompetenzen anzueignen.
  • Pfarrer Tumaini Ngonyani, Msindo, Tanzania: Bau einer neuen Krankenstation.
  • P. Angelo Casadei, Puerto-Leguizamo, Kolumbien: Restaurierung einer Kapelle und Bau eines Tiefbrunnens.
  • Irene Gakii, Nairobi, Kenya: Irene Gakii kümmert sich um ca. 50 Waisenkinder im „Baby Blessing Children’s Home“. Missio Bozen- Brixen trägt die Kosten für den Schulbesuch der kleinen Schülerinnen und Schüler.
  • Fr. Fabius Bainakanaama, Fort Portal, Uganda: Bau von Chemie- und Physiklabors in der „Pere Achte Secondary School“.
  • Sr. Ermelinde Willeit, Shisong, Kamerun: Kleine und größere Kinder mit Herzfehlern finden durch Herzoperationen in Yaoundè Genesung.
  • Bischof Beatus Urassa, Sumbawanga, Tanzania: Bau eines Heimes für alte und kranke Priester.
  • Sr. Anuarite Manyahi, Mutare, Simbabwe: Ankauf eines Rettungsautos.

Wie kann ich die Mission unterstützen?

Spenden für die Mission können auf folgende Konten überwiesen werden:

 

  • Ohne Spendenquittung

Bischöfliches Ordinariat
Domplatz 2
39100 Bozen
Raiffeisen Landesbank
Laurinstraße 1, 39100 Bozen
IBAN: IT56 T034 9311 6000 0030 0202 908
SWIFT: CRBZIT2B001
Vermerk: Name des Missionars/Projektes/Landes

 

  • Mit Spendenquittung

Missionskomitee Bozen
Domplatz 2
39100 Bozen
Südtiroler Sparkasse
Sparkassenstraße 12b, 39100 Bozen
IBAN: IT73 R060 4511 6010 0000 5005 630
SWIFT: CRBZIT2B001
Vermerk: Spende für (Missionar/Projekt/Land)
+ Adresse und Steuernummer des Spenders