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Innehalten - Gedenken - Ermutigen

Corona-Gedenkttag am 18.3.2021


Am 18. März findet italienweit und in Südtirol ein Gedenktag für die Verstorbenen der Corona-Pandemie statt. Es soll ein Moment des Innehaltens im Gedenken an die Verstorbenen sein, aber auch eine Gelegenheit, uns miteinander zu verbinden und so neuen Mut und Kraft zu schöpfen für den Weg, der noch vor uns liegt.

Gedenken zuhause

18. März 2021, 9 Uhr - Mitfeiern am Radio

Bischof Ivo Muser wird am 18. März um 9 Uhr im Bozner Dom der Toten gedenken und um Gottes Beistand in unserer schwierigen Zeit bitten: der Gottesdienst wird auf Radio Grüne Welle und Radio Sacra Famiglia übertragen.

 

18. März 2021, 19 Uhr - Gedenkfeier für Zuhause

Manche von uns haben im vergangenen Jahr liebe Menschen verloren, schmerzhaft Abschied nehmen müssen. Manche von uns gehen durch schwierige Zeiten. Vielen von uns fehlt Gewohntes und Liebgewordenes. In einem Moment des Innehaltens wollen wir gedenken und Abschied nehmen, aber uns auch ermutigen und neue Hoffnung schöpfen, damit Leben neu werden kann, damit neues Leben wachsen kann.
Wenn um 19.00 Uhr die Kirchenglocken für 5 Minuten läuten (siehe Rundschreiben des Generalvikars), sind wir eingeladen, eine Kerze ins Fenster zu stellen. Die folgenden Anregungen können im gesamten Ablauf oder auch als einzelne Elemente ausgewählt werden für einen Moment der Besinnung und des Gebetes zu Hause:

Je nachdem, ob Sie einzelne, oder alle Teile feiern wollen, bereiten Sie vor:  

  • einen gemütlichen Platz , eventuell auch am Fenster 
  • eventuell ein schönes Tuch in die Mitte oder auf’s Fensterbrett legen 
  • eine große Kerze oder Laterne, Streichhölzer oder Feuerzeug 
  • eine Schale oder einen Topf mit Erde 
  • Samenkörner oder Blumenzwiebeln 
  • Tablet mit Textvorlage oder den ausgedruckten Text 
  • Lautsprecher für Handy oder Tablet, falls Lieder abgespielt werden 

TexteFür diese Feier ist vorgesehen, dass jemand die Leitung übernimmt, unter den übrigen Mitfeiernden können einzelne Texte zum Vorlesen verteilt werden - auch Kinder können Texte übernehmen! Auch wenn Sie alleine zuhause sind, können Sie diese Gedenkfeier halten und Sie können sich dabei verbunden fühlen mit allen im Land, die das in dieser Stunde auch tun. 

Lieder: Wenn Sie mögen, können sie auch Lieder singen oder anhören. Hier ein paar Vorschläge:

 

 

 

 

Wenn Sie diese Besinnung um 19 Uhr feiern, können Sie am Beginn ein Fenster öffnen und in einer kurzen Stille das Glockenläuten hören.

Wir (hören die Glocken unserer Kirche läuten und) sind heute im ganzen Land miteinander verbunden, um gemeinsam innezuhalten, um an liebe Menschen zu denken, um neue Hoffnung zu finden und uns gegenseitig zu ermutigen. In unserer Mitte ist Gott, der alle unsere Wege begleitet, der uns nicht allein lässt, gerade auch in den dunklen und schwierigen Zeiten. 

Im Namen des Vaters, + 
und des Sohnes, +
und des Heiligen Geistes. + 
Amen. 

Jemand zündet die große Kerze an. 

Leserin/Leser: 

Guter Gott,
in einer schwierigen Zeit kommen wir zu dir: 
mit unseren Fragen und unserer Zweifeln,
mit unserer Trauer und unserem Schmerz,
mit allem, was uns dunkel und hoffnungslos scheint.
Wir bitten dich,
sei du das Licht, das unsere Dunkelheit hell macht.
Sei du die Geborgenheit, die unsere Traurigkeit auffängt.
Sei du die Stärke bei unseren nächsten Schritten.
Denn auf dich vertrauen wir.
Amen.  

Leserin/Leser: 

Lesung aus dem Buch des Propheten Jesaja. 

Jetzt aber - so spricht der HERR, der dich erschaffen hat, Jakob, und der dich geformt hat, Israel: Fürchte dich nicht, denn ich habe dich ausgelöst, ich habe dich beim Namen gerufen, du gehörst mir! Wenn du durchs Wasser schreitest, bin ich bei dir, wenn durch Ströme, dann reißen sie dich nicht fort. Wenn du durchs Feuer gehst, wirst du nicht versengt, keine Flamme wird dich verbrennen. Denn ich, der HERR, bin dein Gott, ich, der Heilige Israels, bin dein Retter. Weil du in meinen Augen teuer und wertvoll bist und weil ich dich liebe, gebe ich für dich ganze Länder. 

Denkt nicht mehr an das, was früher war; auf das, was vergangen ist, achtet nicht mehr! Siehe, nun mache ich etwas Neues. Schon sprießt es, merkt ihr es nicht? Ja, ich lege einen Weg an durch die Wüste und Flüsse durchs Ödland. 

Wort des lebendigen Gottes.
 

Leiter/Leiterin:  

Wir wollen jetzt kurz innehalten und nachdenken über die Worte, die wir vom Propheten Jesaja gehört haben.  

  • „Fürchte dich nicht, ich bin bei dir!“  

Wovor fürchte ich mich in dieser Zeit? Was macht mir Angst?

 (kurze Stille) 
 

  • „Siehe, ich mache etwas Neues. Merkt ihr es nicht?“ 

Wo wächst vielleicht in meinem Leben gerade etwas Neues, ohne dass ich es bemerkt habe? Wo spüre ich Hoffnung? Was gibt mir Kraft? 

(kurze Stille) 


(eventuell ein Lied einfügen) 

Leiter/Leiterin: 

Im vergangenen Jahr mussten wir uns von manchem verabschieden: von Dingen, die wir gerne tun, von Gewohntem bei unserer Arbeit, in der Schule, in der Freizeit und oft auch von der Nähe zu Menschen, die wir gern mögen. Ganz besonders schwer wiegt der Tod von Menschen, die wir gerne hatten und lieben. Von manchen konnten wir uns nicht einmal verabschieden. Die Trauer ist groß. 

Die Erde in die Mitte stellen. Wer mag, kann etwas Erde in die Hand nehmen. 

Ich habe Erde in meiner Hand. Sie ist schwarz und dunkel. Sie ist ein Bild für das Schwere im Leben, für das Dunkle, für die Fragen und Sorgen. Die dunkle Erde steht für begrabene Hoffnungen, für die Trauer um Menschen, deren Platz leer bleibt, für den Schmerz des Abschieds. 

In der Erde steckt aber auch das neue Leben. Es kommt hervor, wenn jetzt im Frühling die Erde auftaut. In der dunklen Erde liegt das Leben behütet und verborgen. Eingebettet im Dunkel der Erde braucht es Zeit, damit neues, gewandeltes Leben sprießen kann.  

Die Samen/Blumenzwiebeln in die Mitte stellen. Wer mag, nimmt eine Knolle oder einen Samen in die Hand. 

Ich halte eine Knolle/einen Samen in meiner Hand. In so einem Samen, in so einer Knolle ist schon alles da. Fast fällt es uns schwer zu glauben, dass aus einer vertrockneten Knolle ein Blume wachsen kann, dass ein kleines Samenkorn die Kraft hat, eine große Pflanze zu werden. 

Die Blumenknollen/Samen stehen für die Sehnsucht. Sie stehen für das, was unser Herz sich wünscht. Sie stehen für unsere Hoffnungen darauf, dass das Leben neu wird, dass manches neu wachsen und erblühen darf, auch wenn es noch nicht erkennbar ist. Diese Samen/Knollen erinnern auch an Menschen, die gestorben sind, an das Schöne, das wir mit ihnen erlebt haben, an das Leben, das wir mit ihnen geteilt haben. Wenn man die Knollen und Samen in die dunkle Erde legt, braucht es Zeit. Aber wir dürfen Vertrauen und Hoffnung haben, dass etwas Neues wachsen und das Leben wieder erblühen wird.  

Ich halte inne: Wofür steht die Knolle/der Samen in meiner Hand? Wonach sehne ich mich? An welche Menschen denke ich gerade ganz besonders?  

Wenn mehrere gemeinsam feiern, nach einer kurzen Stille einladen, die eigenen Gedanken mit den andere zu teilen. Anschließend die Knollen oder Samen in den Topf setzen und mit Erde bedecken.

Leiterin/Leiter:  

Guter Gott du sagst: Fürchte dich nicht! Ich bin bei dir! Im Gebet vereint bringen wir unsere Bitten vertrauensvoll zu dir: 

•    Für N., N.,… und N., [die zu unserer Seelsorgeeinheit/zu unserer Pfarrei gehörten] und für alle Menschen, die in dieser Zeit verstorben sind.

•    Für alle trauernden Angehörigen und Freunde.

•    Für alle, die für sterbende Menschen da sind.

•    Für alle Menschen, die trösten, ermutigen und Zuversicht schenken.

•    Für alle, die darauf vertrauen, dass du neues Leben schenkst und für alle Zweifler und Verzweifelten.

•    Für alle kranken Menschen und für alle, die ihnen helfen.

•    Für alle, die in dieser Zeit gefordert sind und an die Grenze ihrer Belastbarkeit stoßen.

•    Für alle Menschen, die um ihre Lebensgrundlage bangen.

•    Für alle Menschen, die einsam sind oder daheim bleiben müssen.

•    Für alle, die in dieser Zeit neue Wege gehen und Gemeinschaft stiften.

•    Für alle, die sehnsüchtig das Ende der Pandemie erwarten.


Leiterin/Leiter:

Alles, was wir im Herzen tragen, ist in dir geborgen.
Vater unser im Himmel, geheiligt werde dein Name…

Leser/Leserin:

Du Gott des Weges segne uns,
segne den Aufbruch,
segne, was wir zurücklassen,

schütze das Neue, das wir wagen 
und begleite uns beim ersten Schritt. 

S
egne das Dunkle in uns,
unsere Trauer, unseren Schmerz,
unsere Sorgen und Unsicherheiten,
und lass sie zum Nährboden werden

für neues Leben.

Segne das Warten und das Aushalten,
schenke uns Geduld und einen langen Atem.
Sei du unsere Hoffnung auf Zukunft
und neues Leben.


Du Gott des Weges
segne uns und die Menschen, die wir lieben.
Im Namen des Vaters, + 
und des Sohnes, +
und des Heiligen Geistes. +
 
Amen

Gedenken in der Pfarrei (18./19. März 2021)

Gestaltungshilfen für Gottesdienste

An allen Gottesdiensten am 18. und am 19. März soll der Verstorbenen gedacht und für Kraft und Hoffnung auf dem weiteren Weg gebetet werden. 

Für die Eucharistiefeiern am 18. März eignet sich die Messe in Zeiten der Pandemie (Link PDF)Messa in tempo di pandemia (link PDF), für den 19. März das Formular vom Hl. Josef. Weitere Hilfen finden Sie (ab 16. März vollständig) hier:

Eröffnungsvers (Jes 53,4)

Der Herr hat unsere Krankheiten getragen und unsere Schmerzen auf sich geladen.

(Votivmesse in Zeiten der Pandemie)

Kyrierufe

Herr Jesus Christus, du bist für uns gestorben. Herr, erbarme dich unser.

Deine Liebe ist stärker als Tod und Sünde. Christus, erbarme dich unser.

Du schenkst Auferstehung und ewiges Leben. Herr, erbarme dich unser.

(Gesungene Version: GL 722,13)
 

Tagesgebet (Votivmesse in Zeiten der Pandemie)

Allmächtiger und ewiger Gott,
du bist unsere Zuflucht in jeder Gefahr;
an dich wenden wir uns in unserem Schmerz
und bitten dich voll Vertrauen:
Hab Erbarmen mit unserer Not.
Gewähre den Verstorbenen die ewige Ruhe,
tröste die Trauernden,
heile die Kranken.
Schenke den Sterbenden den Frieden,
den Pflegenden Stärke,
den Verantwortungsträgern Weisheit
und ermutige alle, sich einander in Liebe zuzuwenden,
damit wir gemeinsam deinem heiligen Namen die Ehre erweisen.
Darum bitten wir durch Jesus Christus, deinen Sohn,
unseren Herrn und Gott,
der in der Einheit des Heiligen Geistes
mit dir lebt und herrscht in alle Ewigkeit.

 

 

Erste Lesung

  • Klagelieder 3,17-26 (Votivmesse in Zeiten der Pandemie) und Psalm 79, 2ac et 3b. 5-7
  • oder Röm 8,31b-39 (Votivmesse in Zeiten der Pandemie) und Psalm 122, 1-2a. 2bcd
  • oder Jes 43,1-3a.4a.18-19:

Lesung aus dem Buch des Propheten Jesaja.

Jetzt aber - so spricht der HERR, der dich erschaffen hat, Jakob, und der dich geformt hat, Israel: Fürchte dich nicht, denn ich habe dich ausgelöst, ich habe dich beim Namen gerufen, du gehörst mir! Wenn du durchs Wasser schreitest, bin ich bei dir, wenn durch Ströme, dann reißen sie dich nicht fort. Wenn du durchs Feuer gehst, wirst du nicht versengt, keine Flamme wird dich verbrennen. Denn ich, der HERR, bin dein Gott, ich, der Heilige Israels, bin dein Retter. Weil du in meinen Augen teuer und wertvoll bist und weil ich dich liebe, gebe ich für dich ganze Länder.

Denkt nicht mehr an das, was früher war; auf das, was vergangen ist, achtet nicht mehr! Siehe, nun mache ich etwas Neues. Schon sprießt es, merkt ihr es nicht? Ja, ich lege einen Weg an durch die Wüste und Flüsse durchs Ödland.

Wort des lebendigen Gottes.

 

Evangelium Markus 4, 35-41 (Votivmesse in Zeiten der Pandemie / Lektionar II/B 12. So. Jkr)

Aus dem heiligen Evangelium nach Markus.

An jenem Tag, als es Abend geworden war,
sagte Jesus zu seinen Jüngern:
Wir wollen ans andere Ufer hinüberfahren.
Sie schickten die Leute fort
und fuhren mit ihm in dem Boot, in dem er saß, weg;
und andere Boote begleiteten ihn.
Plötzlich erhob sich ein heftiger Wirbelsturm
und die Wellen schlugen in das Boot,
sodass es sich mit Wasser zu füllen begann.

Er aber lag hinten im Boot auf einem Kissen und schlief.
Sie weckten ihn und riefen:
Meister, kümmert es dich nicht, dass wir zugrunde gehen?
Da stand er auf, drohte dem Wind
und sagte zu dem See: Schweig, sei still!
Und der Wind legte sich
und es trat völlige Stille ein.
Er sagte zu ihnen: Warum habt ihr solche Angst?
Habt ihr noch keinen Glauben?
Da ergriff sie große Furcht
und sie sagten zueinander: Wer ist denn dieser,
dass ihm sogar der Wind und das Meer gehorchen?

Evangelium unseres Herrn Jesus Christus.

Im Gottesdiensten kann eine Stille im Gedenken an die Verstorbenen der Seelsorgeeinheit oder Pfarrei gehalten werden. Die Namen der Personen können in die Stille hinein gesprochen werden. Für jede Verstorbene und für jeden Verstorbenen kann eine Kerze entzündet werden.

Abschließen kann folgende Besinnung gesprochen werden:

Im Licht der Kerzen weben wir unsere Trauer um liebe Menschen in unsre Gebete,
damit unsere Schmerzen geheilt werden.
Wir weben unsere Tränen in unsere Gebete,
damit sie verwandelt werden in Dankbarkeit und Freude.
Wir weben all unsere Fragen und Ängste in unsre Gebete,
damit wir mit Zuversicht in die Zukunft blicken.
Wir weben in unsre Gebete auch all unsere Erinnerungen an verstorbene Angehörige,
damit sie in uns lebendig bleiben.

Im Licht der Kerzen und im Gedenken an unsere Verstorbenen rücken wir zusammen.
Wir wissen: Ein Licht leuchtet in der Nacht.
Und weckt die Hoffnung auf ein Morgen.

(Mathias Nägele, Liturgiereferent Diözese Feldkirch)
 

 

Fürbitten

Gott begleitet uns im Leben. An ihn wenden wir uns voll Vertrauen mit unseren Bitten. Nach jedem Anliegen sind wir eingeladen, eine Gebetsstille zu halten und nach dieser Stille in den Ruf: „Geh mit uns auf unsrem Weg“ miteinzustimmen.
(Gesungener Ruf: GL 998)

Gott des Lebens, du hast Himmel und Erde erschaffen. Du kannst alles neu machen. Wir bitten dich: Geh mit uns auf unserm Weg.
Alle: Geh mit uns…

•    Für N., N.,… und N., [die zu unserer Seelsorgeeinheit/zu unserer Pfarrei gehörten] und für alle Menschen, die in dieser Zeit verstorben sind.

•    Für alle trauernden Angehörigen und Freunde.

•    Für alle, die für sterbende Menschen da sind.

•    Für alle Menschen, die trösten, ermutigen und Zuversicht schenken.

•    Für alle, die darauf vertrauen, dass du neues Leben schenkst und für alle Zweifler und Verzweifelten.

•    Für alle kranken Menschen und für alle, die ihnen helfen.

•    Für alle, die in dieser Zeit gefordert sind und an die Grenze ihrer Belastbarkeit stoßen.

•    Für alle Menschen, die um ihre Lebensgrundlage bangen.

•    Für alle Menschen, die einsam sind oder daheim bleiben müssen.

•    Für alle, die in dieser Zeit neue Wege gehen und Gemeinschaft stiften.

•    Für alle, die sehnsüchtig das Ende der Pandemie erwarten.

Gott des Lebens, du gehst mit uns auf unserm Weg. Dafür danken wir dir und loben dich, durch Christus, unseren Herrn.
Alle: Amen.

 

Segensgebet über das Volk (Votivmesse in Zeiten der Pandemie)

Allmächtiger Gott, 
du bist der Beschützer aller, die auf dich hoffen.
Segne dein Volk,
bewahre, lenke und schütze es,
damit wir frei bleiben von Sünde,
sicher vor dem Feind
und beharrlich in deiner Liebe.
Darum bitten wir durch Christus, unseren Herrn.

oder:

Du Gott des Weges segne uns,
segne den Aufbruch,
segne, was wir zurücklassen,
schütze das Neue, das wir wagen 
und begleite uns beim ersten Schritt. 

Segne das Dunkle in uns,
unsere Trauer, unseren Schmerz,
unsere Sorgen und Unsicherheiten,
und lass sie zum Nährboden werden
für neues Leben.

Segne das Warten und das Aushalten,
schenke uns Geduld und einen langen Atem.
Sei du unsere Hoffnung auf Zukunft
und neues Leben.

Du Gott des Weges
segne uns und die Menschen, die wir lieben.
Im Namen des Vaters, + 
und des Sohnes, +
und des Heiligen Geistes. + 
Amen