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Vor fünf Jahren hat Papst Franziskus seine Enzyklika „Laudato Si`. Über die Sorge für das gemeinsame Haus“ veröffentlicht. Die „Laudato Si'-Woche“ vom 16. bis zum 24. Mai findet als eine weltweite Kampagne anlässlich dieses Jahrestages statt und unterstreicht auch in Zeiten von „Corona“ die Bedeutung von Ökologie und Klimawandel.
Der Klimawandel macht in der aktuellen Notsituation nicht einfach Halt, sondern muss weiter im Auge behalten und beherzt angegangen werden. Freilich spielen sich derzeit die Mehrzahl der Aktivitäten dazu im Internet ab, wie z.B. die vom „Dikasterium für die ganzheitliche Entwicklung des Menschen“ online ausgetragene Gesprächsrunden und Events unter laudatosiweek.org

 

Vielseitige Bemühungen in diesen fünf Jahren
Von der Sozial- und Umweltenzyklika „Laudato si`“ inspiriert, wurden weltweit und auch in unserer Diözese nachhaltige Schritte unternommen, um schädliche Umweltauswirkungen zu verringern. Trotz stattfindender Bewusstseinsbildung für eine ganzheitliche Ökologie muss man aber leider auch eingestehen, dass es in diesen Jahren kein ausreichend starkes weltweites Umsteuern gegeben hat. Deshalb ist die Schöpfungsbewahrung gerade JETZT als genuin solidarisches und gemeinschaftliches Projekt mit Nachdruck einzufordern – auch deshalb, weil das Zeitfenster für maßgebliche Handlungen sich zusehends schließt.

 

Ausblick auf die „LS-Woche“
Jede/r einzelne und auch die Pfarreien und Seelsorgeeinheiten unserer Diözese sind nicht nur in der „LS-Woche“ dazu eingeladen, ihre bisherigen Aktionen im Bereich der öko-sozialen Gerechtigkeit aufrichtig und kritisch zu reflektieren und nächste Schritte zu setzen. Eine langsam beginnende und mit Umsicht zu begehende Öffnung des sozialen und pfarrlichen Lebens wird unterschiedliche Möglichkeiten bieten, kleinere und größere konkrete Initiativen dazu anzugehen: Arbeit mit der „Umweltfibel“, Auseinandersetzung mit dem Sozialhirtenbrief von Bischof Ivo Muser „An ihren Früchten werdet ihr sie erkennen“ (dieser gedruckte Hirtenbrief ist im Amt für Dialog erhältlich und enthält auch die Selbstverpflichtungen katholischer Vereine), Ausstrahlung des Films „Der Mensch – Hüter der Schöpfung“ (erhältlich im Institut „De Pace Fidei“, im „Amt für Dialog“ oder in der Bibliothek und Medienstelle) oder die Umsetzung von symbolische Gesten wie das Pflanzen eines Bäumchens, sind nur einige Anregungen.

  • Anregungen für den Gottesdienst am 24. Mai 2020 zum Herunterladen: PDF