Am Sonntag, 24. August 2025, lädt die Diözese Bozen-Brixen zu einem besonderen Wallfahrtsgottesdienst mit Bischof Ivo Muser nach Maria Weißenstein ein. Die Feier richtet sich ausdrücklich an Familien in ihrer ganzen Vielfalt – insbesondere an Großeltern, Kinder und Menschen mit Behinderung. Es werden deshalb auch Plätze für Personen mit Rollstuhl eingeplant und auch die UNITALSI wird anwesend sein. Die Messe wird von den Sängerinnen und Sängern der Seelsorgeeinheit Eggental sowie einer Bläsergruppe der Musikkapelle Aldein mitgestaltet.
Im Zeichen des Heiligen Jahres 2025 soll die Wallfahrt ein Moment der Begegnung, der Dankbarkeit und des gemeinsamen Glaubens sein.
Programm am Sonntag, 24. August 2025: 10.00–12.00 Uhr: Möglichkeit zur Beichte bei Bischof Ivo Muser 15.00 Uhr: Feierlicher Gottesdienst im Freien mit Bischof Ivo Muser
Die heiligen Kassian (rechts mit Griffel) und Vigilius (links mit Holzschuh) auf einem Relief des Künstlers Friedrich Gurschler, das sich im Bozner Pastoralzentrum befindet.
Hochfest der Diözesanpatrone
Das Hochfest der Diözesanpatrone Kassian und Vigilius kann laut liturgischem Direktorium in den Pfarreien entweder am Sonntag, 10. August, oder am liturgischen Gedenktag, Mittwoch, 13. August 2025, gefeiert werden. Die Entscheidung darüber liegt bei der jeweiligen Pfarrei. In Brixen etwa wird das Fest heuer auf Sonntag, 10. August, vorgezogen. Bischof Ivo Muser feiert um 9 Uhr in der Pfarrkirche St. Michael den Gottesdienst zum Hochfest der Diözesanpatrone, der von den 121 Teilnehmerinnen und Teilnehmern der Kirchenmusiktage mitgestaltet wird.
Die entsprechenden liturgischen Texte und Hinweise finden sich im liturgischen Direktorium sowohl unter dem 13. August als auch unter dem vorausgehenden Sonntag.
Hilfestellungen und Unterlagen zur Gestaltung der Gottesdienste finden sich auf der Homepage der Diözese unter „Heilige und Selige der Diözese“.
Missionaretreffen 2025 am 26. August
Foto: Dieter Müller
Am Dienstag, 26. August 2025, lädt das Missionsamt der Diözese zum jährlichen Missionaretreffen nach Maria Weißenstein ein. Willkommen sind alle Missionarinnen und Missionare auf Heimaturlaub sowie Interessierte. Auch Bischof Ivo Muser wird am Treffen teilnehmen.
Im Zentrum stehen der persönliche Austausch, Rückblicke aus der Missionsarbeit sowie ein Erfahrungsbericht von Anna Vescoli (76), die mehrere Monate freiwillig in Tansania mitgearbeitet hat. Nach der gemeinsamen Eucharistiefeier in der Wallfahrtskirche folgt das Mittagessen im Gasthof Weißenstein. Der Tag schließt mit einem Besuch am Grab von Missionar Luis Lintner in Aldein.
Am Freitag, 26. Juli, hat Bischof Ivo Muser gemeinsam mit über hundert Gästen das 70-jährige Bestehen der Waldkirche zum hl. Josef in Lichtenstern gefeiert. Die Kirche ist eng mit dem „Haus der Familie“ verbunden. Sie lädt zum Innehalten ein – für Gäste des Bildungshauses ebenso wie für Wandernde an der Freud-Promenade.
Vor dem Bau der Kirche von Lichtenstern Anfang der 1950er-Jahre wurde in der Waldstube des Waldhauses Gottesdienst gefeiert. Der Wunsch nach einem eigenen Sakralraum wuchs. Mit viel Einsatz und zahlreichen Spenden wurde die Finanzierung möglich. Gebaut wurde die Kirche in den Jahren 1953 bis 1955 nach Plänen des Architekten Erich Pattis, einem Schüler von Clemens Holzmeister. Am 26. Juli 1955, dem Fest der hl. Anna, feierte Kanonikus Maurer zum ersten Mal die heilige Messe in der neuen Kirche.
Mit einem neuen Mosaik von Luis Seiwald am Eingangsbereich setzt die Kirche ein weiteres Zeichen für gelebte Spiritualität. Bischof Muser würdigte sie in seiner Predigt als „Ort für alle, die nach Ruhe, nach Gott und nach sich selbst suchen“.
Geprägt wird das geistliche Leben vor Ort seit vielen Jahren von Toni Fiung, der am 2. August ebenfalls seinen 70. Geburtstag gefeiert hat. Heiner Oberrauch, Präsident des Vereins „Haus der Familie“, dankte Toni Fiung beim Kirchweihfest für dessen Sein und Tun: „Ohne Tonis Engagement wäre dieser spirituelle Raum nicht das, was er heute ist.
Radio Grüne Welle: Jetzt für Moderation und Programmgestaltung bewerben
Bei Radio Grüne Welle, dem Sender der Diözese Bozen-Brixen, ist eine Stelle in der Programmgestaltung und Moderation neu zu besetzen. Gesucht wird eine kommunikative, radiobegeisterte Persönlichkeit mit Gespür für Sprache, Musik und Themen, die Menschen bewegen - und mit Interesse an kirchlichen Inhalten und dem, was Kirche heute ausmacht.
Zum Aufgabenbereich gehören die Moderation von Live-Sendungen, die Gestaltung von Beiträgen und Interviews sowie die Mitentwicklung des Programms – von der Musikauswahl bis zu besonderen Formaten. Geboten wird eine Vollzeitstelle (38 Stunden/Woche) im Studio in Bozen – mit kreativen Freiräumen, einem engagierten Team und einer Vergütung auf dem Niveau des öffentlich-rechtlichen Rundfunks.
Bewerbungen mit Lebenslauf und kurzer Hörprobe (max. 2 Minuten) bitte an: personal@bz-bx.net. Telefonische Auskünfte: 0471 300092.
Vorankündigung: Pastoraltagung am 19. und 20. September 2025
Die diesjährige Pastoraltagung lädt dazu ein, Synodalität als geistlichen Weg des gemeinsamen Hörens, Entscheidens und Handelns zu vertiefen. Im Zentrum steht die Frage: Wie kann dieser Weg in Pfarreien, Seelsorgeeinheiten und kirchlichen Leitungsgremien konkret Gestalt annehmen?
Referentinnen und Referenten geben Impulse:
Sr. Simona Brambilla, Präfektin des vatikanischen Dikasteriums für das geweihte Leben, spricht über den Dienst der Autorität in einer missionarischen Kirche.
Gabriele Eder-Cakl, Leiterin des Österreichischen Pastoralinstituts in Linz, beleuchtet die Rolle von Frauen in einer synodalen Kirche.
Don Dario Vitali, Theologe aus Rom und Mitglied der Koordinierungsgruppe der Weltsynode, spricht über Synodalität als Stil einer lernenden Kirche – und über deren konkrete Umsetzung vor Ort.
Bischof Ivo Muser bringt am zweiten Tag Perspektiven aus der Diözese ein – zur Weiterarbeit in Workshops.
Die Lesung in einem Gedanken zum Fest der beiden Diözesanpatrone Kassian und Vigilius
»Das ist der Sieg, der die Welt besiegt hat: unser Glaube.« 1 Joh 5,4
Meine schlichte Bitte am Fest unserer Diözesanpatrone: Helfen wir uns gegenseitig zu glauben! Ist uns bewusst, dass die eigene Glaubensfreude und Glaubenspraxis andere sehr stützen und ermutigen kann? Ist Eltern und Großeltern, ist uns Erwachsenen bewusst, dass gerade Kinder und junge Menschen darauf angewiesen sind, dass sie den Glauben von uns lernen?
Aus der Predigt von Bischof Ivo Muser (11. August 2024)