Mit der Fastenaktion 2026 lädt das diözesane Missionsamt dazu ein, in der Fastenzeit bewusst Zeichen der Solidarität zu setzen. Auch heuer werden mit den Spenden konkrete Projekte in Afrika, Amerika, Asien und Europa unterstützt. Im Jahr 2025 konnten 27 Projekte mit insgesamt 237.353 Euro finanziert werden, darunter Bildungs-, Gesundheits- und Sozialprojekte sowie Initiativen zur Sicherung der Grundbedürfnisse und zur Vermittlung christlicher Werte.
Neu sind heuer die Spendenkuverts: Anstelle der bisherigen Fastenschachteln kommen einfache Kuverts mit Motiv zum Einsatz. Diese waren bereits lagernd und werden aus Gründen der Nachhaltigkeit weiterverwendet.
Aktion Verzicht 2026 lädt zu digitaler Auszeit ein
„Offline ist der neue Luxus“ – unter diesem Motto steht die Aktion Verzicht 2026. Auch die Caritas und der Katholische Familienverband Südtirol (KFS) setzen dabei bewusst auf persönliche Begegnung und gemeinsame Zeit. Die Caritas organisiert über Pfarrcaritas und youngCaritas Offline-Spaziergänge und handyfreie Aktionen, die Raum für Austausch, soziales Engagement und bewusstes Miteinander schaffen. Der KFS lädt Familien ein, digitale Auszeiten zu wagen und gemeinsame Momente neu zu entdecken - mit konkreten Impulsen für den Alltag. Im Mittelpunkt steht eine einfache Botschaft: In der Fastenzeit bewusst Zeit füreinander nehmen, zuhören, miteinander unterwegs sein - ohne Bildschirm, dafür mit echter Nähe.
Federführend bei der “Aktion Verzicht” sind das Forum Prävention, die Caritas, der Katholische Familienverband und die Arbeitsgemeinschaft der Jugenddienste (AGJD) und netz -offene Jugendarbeit. Ihnen angeschlossen haben sich im Laufe der Zeit über 40 öffentliche und private Einrichtungen, Institutionen und Vereine.
Zur Fastenzeit 2026 stellt das Amt für Schule und Katechese wieder wöchentliche Impulse zur Verfügung. In diesem Jahr orientieren sich die Texte an den Taufperikopen des Lesejahres A und laden dazu ein, die Sonntage der Fastenzeit bewusst zu gestalten.
Interessierte können die Impulse kostenlos abonnieren und erhalten sie jeweils am Fastensonntag per E-Mail. Eine An- und Abmeldung ist jederzeit möglich.
Für Pfarreien besteht zudem die Möglichkeit, alle Impulse vorab gesammelt zu beziehen, um sie im Pfarrbrief, auf der Website oder im Schaukasten zu verwenden. Bei Interesse genügt eine Nachricht an katechese.catechesi@bz-bx.net.
Fastenhirtenbrief wird am Aschermittwoch veröffentlicht
Mit seinem Hirtenbrief zur Fastenzeit 2026 unter dem Titel „Christus begegnen“ gibt Bischof Ivo Muser Impulse für die Gestaltung des liturgischen Lebens in der Diözese Bozen-Brixen.
Der Hirtenbrief wird am Aschermittwoch, 18. Februar 2026, unter anderem auf der Homepage der Diözese www.bz-bx.net veröffentlicht.
An der Philosophisch-Theologischen Hochschule Brixen sind kürzlich zwei Abschlussarbeiten mit dem Bischof-Karl-Golser-Preis des Instituts „De Pace Fidei“ gewürdigt worden. Die mit 1000 Euro dotierte Auszeichnung ging ex aequo an Monika Eder (Universität Innsbruck; zweite von links) und Judith Sitzmann (PTH Brixen; dritte von links). Monika Eder wurde für ihre Masterarbeit zur aktuellen Debatte um die Segnung homosexueller Paare ausgezeichnet, Judith Sitzmann für ihre Diplomarbeit zu umweltethischen Fragestellungen im Wildtiermanagement.
Der Preis ist nach Bischof Dr. Karl Golser (1943–2016) benannt, dem langjährigen Leiter des Instituts „De Pace Fidei“. Golser setzte sich in besonderer Weise für ethische Fragestellungen, gesellschaftliche Verantwortung und eine Kirche im Dialog ein. Mit der Preisvergabe soll sein wissenschaftliches und pastorales Anliegen weitergetragen werden.
Wie kann Kirche heute für die Menschen da sein, wenn sich das gesellschaftliche Leben und die Erwartungen der Menschen an Kirche ständig verändern? Mit dieser Frage setzten sich 57 Priester aus der Diözese Bozen-Brixen im Rahmen einer dreitägigen Fortbildung in Roverè Veronese auseinander. Gemeinsam mit Bischof Ivo Muser und Generalvikar Eugen Runggaldier suchten sie nach Wegen, wie Kirche in einer Zeit des Wandels glaubwürdig bleiben und, so Bischof Muser, „offen für die Menschen und deren Fragen sein kann“.
Die Diözese Bozen-Brixen sucht in Einvernahme mit der Personalabteilung des Südtiroler Sanitätsbetriebes zwei Krankenhausseelsorgerinnen oder Krankenhausseelsorger: eine unbefristete Stelle (75 %) für das Krankenhaus Bozen sowie eine Mutterschaftsvertretung (50 %) für das Krankenhaus Bruneck. Arbeitsbeginn ist der 15. März 2026.
Bewerbungen sind bis 25. Februar 2026 an das Seelsorgeamt der Diözese Bozen-Brixen zu richten (seelsorge.pastorale@bz-bx.net).
Die Pastoraltagung 2026 stellt die Liturgie als Quelle geistlichen Lebens und als Schlüssel für eine zeitgemäße Pastoral in den Mittelpunkt. Neu ist dabei das Terminmodell: Aufgrund der Erfahrungen der vergangenen Jahre findet die Tagung versuchsweise an zwei neuen Wochentagen statt – am Donnerstag, 17. September 2026, von 15.00 bis 19.00 Uhr mit anschließendem Abendessen und Ausklang, sowie am Freitag, 18. September 2026, von 9.00 bis 17.30 Uhr.
Das Sonntagsevangelium in einem Gedanken
»Geh und versöhne dich zuerst mit deinem Bruder, dann komm und opfere deine Gabe!« Mt 5,24
Gott liebt uns als Erster, unentgeltlich, und macht den ersten Schritt auf uns zu, ohne dass wir es verdient hätten; und folglich können wir seine Liebe nicht feiern, ohne unsererseits den ersten Schritt zur Versöhnung mit denen zu tun, die uns verletzt haben. So gibt es in den Augen Gottes Erfüllung. Sonst ist die äußere, rein rituelle Einhaltung nutzlos, sie wird zur Verstellung. Papst Franziskus beim Angelus am 12. Februar 2023