Zum Hauptinhalt springen

Krankheit und Trauer

Bischof Muser zur Kranken- und Trauerpastoral

Das Ungenügen einer abstrakten, körperlosen Innerlichkeit hat sich gerade auch in der schweren Zeit des totalen Lockdown gezeigt, als Kranke und Sterbende nicht mehr oder nur sehr eingeschränkt besucht werden konnten, als die körperliche Nähe zu Trauernden nicht möglich war und Begräbnisse nur im engsten Kreis stattfinden konnten. Nirgendwo sonst ist Jesus im Evangelium so oft anzutreffen, wie bei den Kranken, den Angeschlagenen, den Verletzten und Trauernden.

Schon seit längerer Zeit beobachten wir eine schleichende Privatisierung und eine zunehmende Sprachlosigkeit angesichts von Krankheit und Tod. Die Corona-Pandemie hat schonungslos aufgezeigt, was passiert, wenn wir in Krankheit und Trauer das Netz der menschlichen Nähe verlieren. Sie hat uns die Dringlichkeit einer neuen Kranken- und Trauerpastoral aufgezeigt. Unsere Priester leisten hier nach wie vor eine wichtige Arbeit. Über diesen konkreten, stillen Seelsorgedienst, der keine Schlagzeilen macht, reden wir zu wenig. Die pastorale Sorge für die Kranken, die Senioren, die Sterbenden, die Trauernden kann und soll nicht allein an den Pfarrer delegiert werden. Sie muss Anliegen der ganzen Pfarrgemeinde sein. Bei der Oktobertagung, am 23. Oktober, werden wir diesen wichtigen Aspekt des Pfarrlebens vertiefen und Modelle für die Praxis aufzeigen.

Ich wünsche mir, dass dieses wichtige Anliegen von den Pfarrgemeinderäten und Pastoralteams in den Pfarreien aufgegriffen und von vielen Helfern und Helferinnen fortgeführt wird. Die Nähe zu kranken, alten und trauernden Menschen ist eine der konkretesten Arten, wie wir eine geerdete Spiritualität in der Nachfolge Jesu leben können.

„Innehalten – darsi tempo per…“: Was damit gemeint ist, kommt zum Ausdruck in der Haltung des „für“. Unser Innehalten darf keine Nabelschau sein, während die Welt weitergeht. Die Not der Menschen, ihre Einsamkeit, ihre Verletzlichkeit warten nicht, bis wir innerlich bereit und gerüstet sind. Bei Christus innehalten heißt beim leidenden Menschen innehalten; sich für verletzliche Menschen Zeit nehmen heißt, sich für Christus selber Zeit nehmen.

Bischof Ivo Muser

Bildungsangebote

10 mögliche Schritte in der Pfarrei

Ab November 2020 eine EQUIPE in Ihrer Pfarrei /Seelsorgeeinheit bilden!

Kontakte: catherine.mutzig(at)caritas.bz.it, karmen.rienzner(at)caritas.bz.it, seelsorge.pastorale(at)bz-bx.net

Ehrenamtlich tätig sein

Selbst- und verantwortungsbewusst ehrenamtlich tätig sein: Finden Sie die richtigen Ausbildungsmöglichkeiten für sich!

Online-Kurse

Denen, die lieber online unterwegs sind, bietet das Nationalamt für Krankenpastoral der CEI viele Ausbildungsmöglichkeiten in italienischer Sprache an. Termine checken und den Newsletter abonnieren: so verpassen Sie keine Updates!

Krankenhausseelsorger/in werden?

Hauptamtlich auf Mission… Wie?
Die Krankenhausseelsorge ist ein Dienst des Südtiroler Sanitätsbetriebes. Er wird von seelsorglich ausgebildeten Frauen und Männern getragen, die von der Diözese damit betraut worden sind. Nehmen Sie mit einem Krankenhausseelsorger Kontakt auf!

Trauerpastoral

Gehalten und getröstet

Eine Handreichung in der Trauer

Heilige und Selige

...wenn Krankheit - die von anderen Menschen und die eigene - ein Weg zur Heiligkeit ist.

Nach einer unbekümmerten Jugend und ehrgeizigen Träumen von hohen Ritterwürden wurde Franz von Assisi 1205 durch das Miterleben eines Kriegszuges in Apulien krank und innerlich umgewandelt. Bei einem Gebet in San Damiano fühlte er sich von der dortigen Kreuzikone persönlich angesprochen. Die Legende berichtet, Christi Stimme habe zu ihm gesprochen: "Franziskus, geh und baue mein Haus wieder auf, das, wie du siehst, ganz und gar in Verfall gerät." Sodann führte Franz von Assisi ein mönchisches Büßerleben in Gebet und strengem Verzicht und stellte zerfallene Kapellen in seiner alten Heimat wieder her.

Fortan zog er als Wanderprediger durch das Land, wie einst Jesus in Armut und Demut. Bei den einen, insbesondere auch dem hohen Klerus, erntete er dafür nur Hohn und Spott, andere schlossen sich ihm an: Sie trugen das Gewand der armen Leute - eine grobe Tunika mit Kapuze und einen Strick als Gürtel.

  • Gedenktag katholisch: 4. Oktober

  • Patron von Italien und Assisi; der Armen, Lahmen, Blinden, Strafgefangenen, Schiffbrüchigen und Umweltschützer; der Weber, Tuchhändler, Schneider, Kaufleute, Flachshändler, Tapetenhändler, Sozialarbeiter; der Sozialarbeit und des Umweltschutzes; gegen Kopfweh und Pest

Er war Ritter und Lebemann, doch dann änderte eine schwere Verletzung sein Leben: Ignatius von Loyola wurde Pilger, Seelenführer, Priester.

Loyola wird im Mai 1521 bei der Verteidigung der nordspanischen Stadt Pamplona gegen die Franzosen von einem Geschoss getroffen und schwer verletzt. Jedoch: Während seiner Genesung auf dem elterlichen Schloss wendet sich der eitle und ruhmsüchtige Lebemann religiösen Schriften und Heiligenlegenden zu.

Nach seiner Genesung zieht sich Ignatius in das Kloster Montserrat unweit von Barcelona zurück, wo er eine - angeblich drei Tage andauernde - Lebensbeichte ablegt. Anschließend begibt sich der geläuterte Frauenheld, Glücksspieler und Waffennarr als Büßer in die Einsamkeit der nahe gelegenen Stadt Manresa. Dort setzt er sich über mehrere Monate hinweg äußerster Armut aus, verharrt im ständigen Gebet und kasteit sich in beinahe selbstmörderischer Askese.

  • Gedenktag: 31. Juli
  • Patron der Exerzitien und Exerzitienhäuser; der Kinder, Schwangeren und Soldaten; gegen Fieber, Zauberei, Gewissensbisse, Skrupel, schwere Geburt, Viehkrankheiten, Pest und Cholera

 

 

Weil Camillo de Lellis Mutter früh starb und sein Vater als Offizier in neapolitanischen und französischen Diensten stand, wuchs er verwahrlost auf. Camillo meldete sich daher bereits als Jugendlicher zum Heer. 1568–1574 diente er als Soldat in venezianischen und spanischen Truppen im Kampf gegen die Türken. Im Militärdienst wurde er zu einem leidenschaftlichen Spieler. Mehr als einmal verspielte er sein ganzes Hab und Gut und geriet dadurch in bittere Not. Als er in einer solchen Situation einen freundlichen Franziskaner-Bettelmönch kennenlernte, kam er auf die Idee, im Orden um Aufnahme anzusuchen; aber er wurde abgelehnt. Er ging nach Rom und nahm eine Arbeit im St.-Jakob-Spital (Ospedale di San Giacomo degli Incurabili) an, einem Spital für unheilbar Kranke. Er hoffte auch, dass er selbst dort behandelt werde, weil er an den Füßen Wunden hatte, die nicht heilen wollten. Aber wegen seines zänkischen Verhaltens und seiner Spielsucht wurde er von dort bald wieder entlassen.

Später machte er sich erneut auf nach Rom ins St.-Jakob-Spital, wo er – nachdem sich seine Wunde vorübergehend geschlossen hatte – vier Jahre lang als Krankenpfleger arbeitete. Dann ging er wieder ins Kloster zurück und begann erneut mit dem Noviziat. Als aber seine Wunde neuerlich aufbrach, wurde er dann endgültig aus dem Orden entlassen. Da erkannte Kamillus, dass sein – von Gott gewollter – Platz bei den Kranken sei, und reiste erneut nach Rom, um im St.-Jakob-Spital zu arbeiten.

Schon seit seiner Bekehrung lebte Kamillus ein sehr strenges Leben, diente den Kranken Tag und Nacht und stand den Sterbenden bei. Wegen seines außergewöhnlichen Arbeitseifers und seiner unübersehbaren Liebe zu den Kranken wurde er dort nach seiner zweiten Rückkehr vom Kapuzinerkloster 1579 zum Direktor des Spitals ernannt. 

&nbs

  • Gedenktag: 14. Juli
  • Zusammen mit Johannes von Gott Patron der Kranken und der Krankenhäuser; Patron aller Krankenschwestern, Krankenpfleger und ihrer Vereinigungen.

 

 

Josef Moscati hatte schon in seiner Jugend Keuschheit gelobt. 1903 wurde er an der Universität in Neapel zum Doktor der Medizin promoviert, 1922 auch in klinischer Chemie. Er arbeitete als Arzt im Ospedale degli Incurabili, dem Spital der Unheilbaren in Neapel und setzte sich in seinem Beruf unermüdlich für Kranke und Sterbende ein, besonders nach dem Ausbruch des Vesuvs 1906 und bei einer Cholera-Epidemie 1911. Ein besonderes Herz hatte er für die Armen, für die er jederzeit zur Verfügung stand. Bald schon wurde er außerordentlich populär. Er war auch mit mystischen Gaben ausgestattet.

Josef Moscati starb am Gründonnerstag in seinem Spital der Unheilbaren bei der Arbeit.

  • Moscati wurde 1975 von Papst Paul VI. selig und 1987 von Papst Johannes Paul II. heiliggesprochen.
  • Sein Festtag ist der 16. November.

 

Livia, die aus einer armen und christlichen Familie stammte, schloss sich am 23. März 1886 mit 21 Jahren den Barmherzigen Schwestern der Heiligen Johanna Antida de Thouret an und nahm den Namen Augustina (lat. Die Erhabene) an.

Innerhalb der Ordensgemeinschaft war sie als Pflegerin von Tuberkulosekranken im Spital Santo Spirito in Rom tätig. Als 30-Jährige wurde sie von dem gerade entlassenen Patienten Giuseppe Romanelli ermordet. Sie wurde auf dem Campo Verano beigesetzt.

  • Papst Paul VI. sprach Augustina 1972 selig, und am 18. April 1999 erfolgte ihre Heiligsprechung durch Papst Johannes Paul II.
  • Ihr Gedenktag ist der 13. November.

Lukas stammte vermutlich aus Antiochia, war Heidenchrist und der Überlieferung nach von Beruf Arzt (Kolosserbrief 4, 14) - im 2. Jahrhundert wird er auch als Jurist bezeichnet; er lebte in Böotien, dem Landstrich um Theben - dem heutigen Thiva in Griechenland. Über seine Bekehrung zum Christentum ist nichts bekannt. Lukas schloss sich demnach in (Alexandria) Troas - heute Ruinen bei Dalyan - Paulus an und begleitete diesen als Gefährte und treuer Freund auf dessen zweiter und dritter Reise, auf der Reise nach Rom und während der Gefangenschaft dort (Phlilemonbrief 24; 2. Timotheusbrief 4, 11).

Es gibt eine Reihe von Berufsgruppen, die ihn zu ihrem Schutzheiligen erkoren haben: Ärzte, Maler, Bildschnitzer, Drucker, Glaser. Seit dem 15. Jahrhundert existieren so genannte Lukas-Gilden – Vereinigungen christlicher Ärzte.

Auch im Brauchtum hat der 18. Oktober, der Lukas-Tag, eine gewisse Bedeutung. Früher gaben Bauersleute dem Vieh geweihte Zettel mit Versen aus dem Lukas-Evangelium zum Fressen. Es sollte sie vor Seuchen und Unfällen schützen. Lukas-Zettel sollten auch unheilbar Kranken oder Frauen bei einer schweren Geburt helfen.

  • Gedenktag: 18. Oktober
  • Patron von Bologna, Padua und Reutlingen; der Ärzte, Chirurgen, Kranken, Künstler, Goldschmiede, Glasmaler, Bildhauer, Sticker, Buchbinder, Notare und Metzger; der christlichen Kunst; des Viehs und des Wetters.

Gemma Galgani ist vor allem wegen ihrer mystischen Visionen bekannt. Schon sehr jung fühlte sie sich zu einem gottgeweihten Leben berufen. Mehrmals versuchte sie, in ein Kloster einzutreten, doch wegen ihrer schwachen Gesundheit wurde sie immer wieder abgewiesen. Sie legte daher ein Privatgelübde ewiger Jungfräulichkeit ab.

Schon in jungen Jahren erlebte Gemma, wie erst die Mutter, dann ihr Bruder, schließlich nach geschäftlichen Misserfolgen ihr Vater starb. Sie selbst war oft krank und empfing 21-jährig die letzte Ölung durch ihren Beichtvater, den Passionistenpater Germanus vom heiligen Stanislaus. Doch nach plötzlicher Heilung konnte sie als Dienstmädchen arbeiten. Am Vorabend des Herz-Jesu-Festes 1899 fiel sie in Ekstase, ihrem Körper wurden die Wundmale Christi zugefügt. Vier Jahre lang bis zu ihrem Tod erlebte Gemma dies unter Schmerzen jeden Donnerstag aufs Neue, dazu noch die Geißelung, die Krönung mit Dornen und den Blutschweiß. Eines Tages krümmten sich auch drei Rippen vor ihrem Herzen im rechten Winkel nach außen. Sie starb am Karsamstag 1903.

  • Gemma Galgani wurde 1933 von Papst Pius XI. seliggesprochen; 1940 sprach sie Papst Pius XII. heilig. Pius XII. bezeichnete die Heilige als „Stern seines Pontifikates“.
  • Ihr Gedenktag in der Liturgie ist der 16. Mai

Gabriel von der schmerzhaften Muttergottes (italienisch S. Gabriele dell’Addolorata), geboren als Francesco Possenti (* 1. März 1838 in Assisi; † 27. Februar 1862 in Isola del Gran Sasso d’Italia), war ein italienischer Ordensbruder. Er wurde in Spoleto durch die Brüder der christlichen Schulen und dann im Jesuitenkolleg erzogen, führte aber ein sehr lockeres Leben. 1856 wandelte er sich nach dem Anblick eines Marienbildes. Er wurde in sich gekehrt und trat in Morrovalle bei Macerata in den Passionistenorden ein, nahm den Ordensnamen Gabriel von der schmerzensreichen Jungfrau an und studierte Theologie und Philosophie. Er hatte große Bereitschaft zur Buße und war ein glühender Marienverehrer. Demütig und geduldig ergab er sich seiner tödlichen Erkrankung.

  • Am 31. Mai 1908 wurde Gabriel von der schmerzensreichen Jungfrau durch Papst Pius X. selig- und am 13. Mai 1920 von Papst Benedikt XV. heiliggesprochen.
  • Gedenktag: 27. Februar

Marthe Robin wurde als sechstes Kind kleiner Bauern geboren. 1918 erkrankte sie schwer - vermutlich an einer Gehirnlähmung - und wurde bettlägrig. Nach zwischenzeitlicher Besserung waren ab 1928 ihre Beine gelähmt und sie war wieder ans Bett gefesselt, litt an Rheuma, Kopf- und Magenschmerzen, vertrug kein Licht, konnte keine Nahrung mehr aufnehmen, kaum mehr schlafen und war auf Pflege angewiesen. Außer der Kommunion nahm sie keine Nahrung mehr zu sich und konnte nicht mehr schlafen. Ab 1929 waren auch ihre Hände gelähmt, 1940 erblindete sie.

1928 trat sie in den Dritten Orden der Franziskaner ein, 1929 empfing sie die Stigmatisierung durch die Wundmale Jesu und erlebte jeweils von Donnerstag bis Freitag das Leiden Christi so intensiv, dass ihr - den Berichten nach - Blut aus der Stirn und den Augen austrat. Tausende besuchten sie in ihrem Krankenzimmer und suchten ihren Rat.

1934 wurde auf ihre Bitten hin eine christliche Schule für Mädchen eröffnet, der später eine Realschule und eine Hauswirtschaftschule folgten. Auf Grund ihrer Anregung wurden 1936 zusammen mit Abbé Finet die "Foyers de Charité", "Heimstätten der Nächstenliebe" gegründet als Gemeinschaften von Priestern und Laien, die in der Welt Zeugnis für die Nächsten- und Gottesliebe geben und dazu Exerzitien abhalten und die sich weltweit ausbreitete. 1948 wurde in Châteauneuf-de-Galaure hierzu ein eigenes Gebäude erstellt.

Beim Marthes Begräbnis konzelebrierten vier Bischöfe und mehr als 200 Priester vor etwa 7000 Menschen. Marthes Zimmer in Châteauneuf-de-Galaure wurde zum Wallfahrtsort.

Die Unterlagen ihres Seligsprechungsprozesses befinden sich seit 1998 beim Heiligen Stuhl.

  •  

Chiara Badano kam 1971 in Sassello, einem kleinen Dorf in Norditalien, zur Welt. Im Januar des Jahres 1989 wurde bei Chiara ein aggressiver Knochenkrebs diagnostiziert. Es folgten Operationen, Chemotherapie, verschiedene Therapien, Hoffnungen, Enttäuschungen. Die Art, wie Chiara ihren Umgang mit ihrer Familie, ihren Freundinnen und Bekannten und auch mit ihrer Erkrankung gestaltete, war von einer tiefen Beziehung zu Jesus geprägt. Ihr Verhalten weckte Erstaunen, ihre innere Klarheit und die tiefe Freude in ihren Augen wirkten berührend und anziehend. Den Beinamen „Luce“ („Licht“) bekam sie von Chiara Lubich, der Gründerin der Fokolar-Bewegung, mit der sie in engem Briefkontakt stand. Als Chiara Badano am 7. Oktober 1990 starb, blieb das Zeugnis eines jungen Menschen, der den Alltäglichkeiten des Lebens eine große Bedeutung geben konnte.

  • Chiara Badano wurde am 25. September 2010 im Santuario della Madonna del Divino Amore in Rom seliggesprochen. Ihr liturgischer Gedenktag ist der 29. Oktober. Anders als bei anderen Seligen üblich wurde ihr Geburtstag, nicht ihr Sterbetag gewählt.

Filme und TV-Serien

...die sich um Krankheit, dem Leben im Krankenhaus, Nahtoderfahrungen drehen

  • Braccialetti rossi (Kinder im Krankenhaus, vorzeitiger Tod, Reaktionen der Eltern, Ärzte...)

  • La linea verticale (Situation in italienischen Krankenhäusern, wie ein Patient seine Zeit im Krankenhaus erlebt, Reaktionen, Charaktere, Persönlichkeit...)

  • I ragazzi del Bambino Gesù (das tägliche Leben von zehn jungen Menschen, die an einer schweren Krankheit leiden und auf Genesung hoffen)

  • Doc - nelle tue mani: Chefarzt Andrea Fanti verliert durch ein Hirntrauma die Erinnerung an die letzten zwölf Jahre seines Lebens und findet sich zum ersten Mal nicht mehr als der brillante und autoritäre Arzt wieder, der er immer war, sondern als einfacher Patient. Mit seinem Leben ohne Erinnerungen taucht der Mann in eine unbekannte Welt ein, in der seine Lieben plötzlich zu Fremden geworden sind und das Krankenhaus der einzige Ort ist, an dem er sich wirklich zu Hause fühlt

     

  • Still Alice: ist ein US-amerikanisches Filmdrama aus dem Jahr 2014. Es basiert auf der gleichnamigen Romanvorlage der Schriftstellerin Lisa Genova.

    In der Hauptrolle ist Julianne Moore zu sehen, die für ihre Leistung mit einem Oscar als beste Hauptdarstellerin ausgezeichnet wurde. Hauptthemen des Films sind der Umgang mit der Diagnose Alzheimer und die dadurch verursachten Veränderungen im Leben. Tragende Rollen sind mit Alec Baldwin, Kristen Stewart und Kate Bosworth besetzt.

  • Away from her: Der Film spielt in einer verschneiten kanadischen Landschaft. Das Ehepaar Fiona und Grant Anderson lebt seit 20 Jahren im ehemaligen Haus von Fionas Großeltern inmitten der Natur. Fiona erkrankt an Alzheimer. Erste Vergesslichkeiten stellen sich ein. Als sie nach einem Skiausflug nicht mehr nach Hause kommt und Grant sie nach langer Suche desorientiert im Ort findet, scheint klar, dass ihr nur noch ärztliche Betreuung helfen kann.

  • Patch Adams: Der Film zeigt das Leben des Arztes Patch Adams und basiert auf seinem Buch Good Health Is a Laughing Matter. Nach einem Selbsttötungsversuch lässt sich Hunter „Patch“ Adams freiwillig in eine psychiatrische Klinik einweisen. Dort lernt er, dass anderen Menschen zu helfen ihn von seinen eigenen Problemen ablenken kann. Der hochintelligente Adams gewinnt so seine Einstellung von einer guten Lebensqualität als bestes Heilmittel und bekommt den Wunsch, Arzt zu werden...

  • Elly & John: Parkinson (sehr starke Bindung und Mord/Selbstmord)
  • Annie Parker (2013): die wahre Geschichte einer Frau, die dreimal den Krebs besiegte. Sie kämpfte gegen Brustkrebs (im Film die heikle Balance zwischen Fiktion, Mélo und wissenschaftlicher Offenlegung der umstrittenen erblich-genetischen Theorie bestimmter Krebsarten). In dem Film Annie Parker wird Annie von der Schauspielerin Samantha Morton gespielt. Während Dr. Mary-Claire King, die das BRCA-Gen lange und erfolgreich untersucht hat, von Helen Hunt gespielt wird.
  • Die selige Chiara Luce Badano: Der Film über das Leben der seligen Chiara Luce Badano. Junges Mädchen, erkrankte an Krebs (Osteosarkom) und starb mit 18 Jahren.
  • Extraordinary Measures (2010): Basierend auf dem Buch "The Cure" der mit dem Pulitzer-Preis ausgezeichneten Autorin Geeta Anand, erzählt der Film von John Crowley, der den außergewöhnlichen Versuch unternimmt, ein Heilmittel für seine zwei von drei Kindern zu finden und zu entwickeln, bei denen die Pompe-Krankheit diagnostiziert wurde
  • Miracles from Heaven (2016):  Der Film basiert auf dem Buch "Miracles from Heaven" von Christy Beam, die die wahre Geschichte ihrer jungen Tochter erzählt, die eine Nahtoderfahrung hatte und später von einer unheilbaren Krankheit genesen ist. Über unheilbare Kinderkrankheit und Wunderheilung; Familienzusammenhalt, Kraft des gemeinsamen Gebets ...

Radiosendung "PREZIOSO E FRAGILE"

Paola Vismara gibt einmal pro Woche den Kranken und Behinderten sowie den Vereinigungen und Verbänden, die für sie eintreten, eine Stimme.  Vismara legt in der Sendung auch einen Fokus auf die Seelsorge mit behinderten Menschen und die Gesundheits- und Trauerseelsorge.

Die Sendung in italienischer Sprache wird am Mittwoch um 19.10 Uhr und am Samstag um 13.10 Uhr von Radio Sacra Famiglia inBlu übertragen.

Wege der Zusammenarbeit

Das Referat Kranken- und Trauerpastoral arbeitet mit der Krankenhausseelsorge (KHS), der Caritas (Dienststelle Caritas und Gemeinschaft und Hospizbewegung), Unitalsi und anderen auf Ehrenamtlichkeit basierenden Verbänden eng zusammen. Innerhalb des bischöflichen Ordinariates arbeitet es mit dem Referat für Liturgie (vor allem im Zusammenhang mit der Krankensalbung, dem Sterbesegen und den Begräbnisfeiern) und mit dem Amt für Medien und Kommunikation zusammen. Außerdem ist es mit dem Bozner Betrieb für Sozialdienste (BSB), dem Südtiroler Sanitätsbetrieb, den Gesundheitsbezirken, dem Dachverband für Soziales und Gesundheit (DSG) und verschiedenen Stadt- und Landesräten vernetzt.

Nicht zu vergessen sind öffentliche und private Einrichtungen, die sich auf unterschiedliche Weise um das Wohlergehen, die Pflege und die Unterstützung von Menschen kümmern, die kurz- oder langzeitkrank sind.

Dem Referat ist die Kommission für Kranken- und Trauerpastoral zugeordnet, in welcher verschiedene Verbände vertreten sind und deren Mitglieder eine bischöfliche Beauftragung haben. Im Laufe des Pastoraljahres trifft sich die Kommission viermal (ein zusätzliches Treffen ist möglich). Sie bleibt fünf Jahre im Amt. Das aktuelle Mandat gilt bis 2022. Weitere Informationen zur Kommission für Kranken- und Trauerpastoral gibt's hier.

Kontakt

Paola Vismara
Referentin für Behinderten-, Einwanderer- und Nomadenseelsorge
Domplatz 2
I-39100 Bozen

Tel. +39 0471 306 235
Mobil. +39 342 7756606
E-Mail paola.vismara@bz-bx.net
Renate Torggler
Koordinatorin der Krankenhausseelsorge Südtirol
Lorenz-Böhler-Straße 5 (Krankenhaus)
I-39100 Bozen

Tel. +39 0471 908 254
E-Mail renate.torggler@sabes.it