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Orden

Zahlreiche Ordensgemeinschaften wirken in der Diözese Bozen-Brixen. In den verschiedenen Orden finden sich Menschen, die offen und bereit zum Gespräch und zum Zuhören sind, und nehmen Ängste und Sorgen der Mitmenschen in ihr tägliches Gebet hinein.

Bei manchen Ordensgemeinschaften besteht die Möglichkeit, einige Tage mit der Gemeinschaft mitzuleben.

Rundbriefe

Das Werden anschauen, das Heute gestalten, das Morgen erleben.

 

Liebe Schwestern und Brüder,

unter dieses Motto möchte ich diesen Rundbrief stellen.

Es ist noch nicht allzu lange her, als es einen medialen Aufschrei bezüglich Kloster Säben gab, „die Schwestern gehen weg“, so hieß es. Eine Entscheidung, die nicht in einer „ad hoc“ Situation entstanden ist, sondern über Wochen und Monate herangereift ist, durchdacht, durchbetet und durchlitten wurde.

Gerade die Überalterung trifft jede unserer Gemeinschaften, hier gilt es wach, achtsam und nüchtern hinzuschauen, ohne den Blick auf die Realität zu verlieren. Irgendwie vollzog sich in jeder Gemeinschaft ein Wandel, weg von der Aktion, hin zu mehr Kontemplation.

Wir alle befinden uns in einem Prozess des Loslassens. War es vor mehr als 50 Jahren noch eine Zeit des Aufbauens, der Eröffnung von Filialen, so ist es jetzt wieder ein Abnehmen, ein Reduzieren, ein Übergeben, ein Beenden oder Schließen. Gerade im Alltag unseres Seins, erfahren wir mehr denn je, dass immer mehr Verantwortung auf immer weniger Schultern lastet. Die heutige Zeit, die wir erleben, ermöglicht uns auch, dankbar auf die Vergangenheit zurückzuschauen und auch die Frage zu stellen, wo und wie stehen unsere Werke im Heute da und wie können wir sie gut in ein Morgen hineinbegleiten? In allen unseren Gemeinschaften stehen Entscheidungen dieser Art an, sie wollen durchdacht, geprüft, und vor allem mit in das Gebet hineingenommen werden.

Vertrauen wir darauf, Gott geht mit uns alle Wege mit.

Mit herzlichen Grüßen
Sr. Mirjam Volgger

 

Über den Zaun geschaut

Über Zoom Konferenz nahm ich an den Treffen der USMI Triveneto teil. Es waren äußerst interessante Treffen. Es gab vor allem einen reichhaltigen Erfahrungsaustausch hinsichtlich der Corona Pandemie. Hierbei hat sich der Ideenreichtum und das strategische Talent der Ordensleute wiedermal unter Beweis gestellt.

Es gab auch Neuwahlen hinsichtlich der Präsidentschaft:

Bei den weiblichen Ordensgemeinschaften wurde folgendes Ergebnis mitgeteilt:

Madre Maria Claudia Cavallaro, Generaloberin der Ursulinen in Verona wurde zur Präsidentin gewählt. Als Vizepräsidentin wurde Sr. M. Luisa Bertuzzo, Generaloberin der Ursulinen aus Vicenza gewählt.

Bei den männlichen Ordensgemeinschaften wurde folgendes Ergebnis mitgeteilt: Zum neuen Präsidenten wurde Padre Carlo di Stefano aus Verona gewählt. Zum Vizepräsidenten wurde D. Gianni Pellini, Salesianer aus Mestre gewählt.

Den Neugewählten wünschen wir Gottessegen für ihre Aufgabe und wollen sie im Gebet begleiten.

 

Allgemeine Informationen

 

  • P. Fritz Wenigwieser neuer Provinzial der Franziskaner

Am 18. Mai 2021 wurde auf dem Provinzkapitel der Franziskanerprovinz Austria der bisherige Provinzvikar P. Fritz Wenigwieser aus dem Shalomkloster Pupping zum neuen Provinzialminister gewählt. Der im oberösterreichischen Gallneukirchen aufgewachsene Wenigwieser folgt in dieser Funktion P. Oliver Ruggenthaler nach. Dem neuen Provinzial zur Seite gestellt wurden P. Andreas Holl als Provinzvikar und P. Stefan Kitzmüller, P. Benedict Sperl, P. Thomas Hrastnik und Br. Pascal M. Hollaus als Definitoren.

P. Fritz Wenigwieser wurde am 19. Juni 1966 in Gallneukirchen (Mühlviertel/OÖ) als Bauernsohn geboren. Von 1981 bis 1986 besuchte er das Aufbaugymnasium Horn. Wenigwieser, der sich schon im Alter von 15 Jahren entschlossen hatte, Ordensmann zu werden, trat 1986 in den Franziskanerorden ein und wurde 1994 zum Priester geweiht. Von 1994 bis 1998 war er Geistlicher Leiter für junge Erwachsene in San Masseo (Assisi). 1998 wurde ihm die Aufgabe übertragen, das Shalomkloster Pupping bei Eferding (OÖ) neu aufzubauen.

 

  • Seligsprechung von P. Franziskus Jordan, „Apostel ohne Grenzen“ am 15.05.21 in der Lateran Basilika in Rom

In jubelnder Freude und Dankbarkeit durfte am 15. Mai 2021 die Salvatorianische Familie: Patres, Schwestern, Brüder und Laien, weltweit die Seligsprechung ihres gemeinsamen Gründers, Pater Franziskus Maria vom Kreuze Jordan in der Lateranbasilika in Rom - entweder direkt oder über die modernen Medien - verfolgen.

Der Kardinalvikar Roms, Angelo De Donatis leitete die Feier der Seligsprechung und hob während der Dankesmesse folgenden Aspekt hervor: "Die charismatische Intuition des neuen Seligen - ausgehend von Joh 17,3 - hat viele Frauen und Männer verschiedener Nationen, Kulturen und Sprachen zur Nachfolge des Evangeliums geführt und dank der Arbeit der Salvatorianischen Familie zur Verbreitung der Heilsbotschaft in mehr als 50 Ländern beigetragen."

Obwohl viele VertreterInnen der verschiedenen salvatorianischen Einheiten leider aufgrund der Covid- 19-Pandemie verhindert waren, direkt an den Zeremonien teilzunehmen, konnten alle durch die weltweite Online-Übertragung spüren, wie vereint sie als geistliche Töchter und Söhne des Seligen Franziskus Jordan sind und wirken.

Wie ihr Gründer sind sie bereit, Menschen überall auf der Welt, auf jede Weise und mit allen Mitteln, welche die Liebe Christi eingibt, zu dienen.

An den Feierlichkeiten nahm auch die 5-jährige Livia Maria Cardoso mit ihren Eltern aus Brasilien teil, die auf die Fürsprache des seligen P. Franziskus Jordan noch während der Schwangerschaft der Mutter völlig geheilt wurde.

Mit dem liturgischen Fest am 21. Juli 2021 (Tag seiner Priesterweihe 1878) wird ein Jahr der Danksagung für den Seligen Franziskus Jordan beginnen und bis zum 21. Juli 2022 dauern.

 

  • Schwestern und Brüder verlassen Sterzing

Mit Ende dieses Jahres verlassen die Steylerschwestern in Sterzing ihre Niederlassung. 4 Schwestern von ihnen übersiedeln nach Brixen. Mit Wehmut, aber auch Dankbarkeit sieht man dieser Realität in Sterzing entgegen. Die Schwestern haben Großes geleistet in der pastoralen Arbeit, sei es in der Alten und Krankenseelsorge, aber auch in der Mitarbeit in der Pfarre Sterzing. Gott möge ihnen alles lohnen, was sie vielfach im Verborgenen geleistet haben.

Auch P. Meinrad Gasser OFM Cap. Verlässt mit Ende dieses Jahres seinen Wirkungsort Sterzing. Und mit ihm schließt die Gemeinschaft der Kapuziner ihren Wirkungsort in Sterzing. Auch den Kapuzinern sei aufrichtig gedankt für ihren Einsatz in Sterzing.

 

  • Abschied der Schwestern vom Säbener Berg

Wie bereits in den Medien bekannt gegeben, wird Sr. Ancilla Hohenegger und Sr. Elisabeth Reiserer im Herbst nach St. Pauls, in das Kloster Mariengarten übersiedeln. An dieser Stelle sei Mutter Äbtissin, Sr. Irmengard Senoner und ihren Mitschwestern ganz herzlich für ihre Gastfreundschaft gedankt. Das Wissen, gut aufgenommen zu werden, erleichtert sicherlich den Abschied um einiges. Im Gebet und in Gedanken wollen wir die beiden Schwestern begleiten.

An dieser Stelle möchte ich auch Sr. M. Grazia alles erdenklich Gute wünschen, sie setzt ihren geistlichen Weg in der Abtei Nonnberg in Salzburg fort. Wie mir mitgeteilt wurde, ist sie dort gut aufgenommen worden und mit ihren vielseitigen Talenten und Fähigkeiten ist sie eine Bereicherung für die dortige Gemeinschaft.

 

  • Übersiedelung der Schwestern "Caritas Socialis" nach Wien

Auch in Bozen lichten sich die Reihen der klösterlichen Präsenz von Ordensfrauen. Im Herbst übersiedeln beide Schwestern der Gemeinschaft „Caritas Socialis“ zurück nach Wien. Wir bedanken uns sehr für ihren vielfältigen Einsatz in der Stadtpastoral von Bozen und wünschen ihnen einen wohlverdienten und geruhsamen Lebensabend in Wien.

 

  • In der Marienklinik beginnen 2 indische Schwestern ihren Einsatz

Seit Mitte Juni leben und arbeiten 2 Schwestern aus Kerala/Indien in der Schwesterngemeinschaft der Marienklinik. Sr. Tesin wurde in Italien zur Krankenschwester mit Laureat Studium ausgebildet und hat eine fixe Anstellung im Seniorenbereich der Marienklinik. Sr. Karuna arbeitet in der Betreuung der älteren Mitschwestern mit. Die Schwestern gehören der Gemeinschaft „Suore di S. Marta“ an.

Ihr Generalat befindet sich in Indien. Ihr Apostolat besteht darin, dass sie in mehreren Ländern kleine Niederlassungen haben, wo die Schwestern in einem Angestelltenverhältnis arbeiten. Mit dem Lohn werden dann die Hilfsprojekte in Indien unterstützt.

 

Gratulation der Jubilarinnen und Jubilare

An dieser Stelle möchte ich allen Jubilarinnen und Jubilaren, die in diesem Jahr Grund zum Feiern hatten, alles erdenklich Gute wünschen, Gottes Segen möge euer Wirken begleiten. ER allein weiß, was ohne in euren 25, 40, 50, 60, 70 und mehr Jahren für Sein Reich gearbeitet und gebetet habt.

 

Gedenken der Verstorbenen

Von Jänner bis Ende Juni sind 18 Ordensleute verstorben.

Dank der Lockerungen von den Corona Bestimmungen, konnten wiederum die Beisetzungen in angemessenen Rahmen und würdevoll gefeiert werden. Mögen sie nun ruhen in der Ewigen Herrlichkeit des Himmels.

Gott möge ihnen all ihren Einsatz, ihr Wirken für Sein Reich mit ewiger Freude lohnen.

  • P. Adalbert Stampfl, OFM Cap. Bruneck
  • Sr. M. Luise Sellemond, Tertiarschwester
  • P. Walther Stifter, MHM Brixen
  • P. Eusebius Pircher, OFM Bolvien
  • Br. Wolfgang Salzburger, OFM Bozen
  • Sr. Anita Küttel, Salvatorianerin Meran
  • Sr. Roswitha Resch, Barmh. Schw. Bozen/Gries
  • Sr. Brigitte Baumgartner, Barmh. Schw. Meran
  • Sr. Anna Weger, Congr. Jesu, Meran
  • P. Karl Dallasega, MHM Brixen
  • Sr. Anastasia Siebenförcher, OT Völlan
  • Sr. Hiltrudis Gruber, Tertiarschwester
  • Sr. Cäcilia Moser, Barmh. Schwester Meran
  • Br. Bruno Haspinger, Comboni Missionar Brixen
  • Sr. Bernadette M. Gruber, Barmh. Schw. Bozen/Gries
  • Sr. Michaela Frei, Tertiarschwester
  • Sr. M. Josefa Knollseisen, Barmh. Schw. Bozen/Gries
  • Br. Albuin Baumgartner, OFM Cap. Meran

 

Urlaubswünsche

Abschließend darf ich allen einen erholsamen Sommer wünschen, eine Zeit des Loslassens und Auftankens, eine Zeit der Ruhe und neu Kraft Holens, eine Zeit der Besinnung und des Sich- Beschenken Lassens. Eine Zeit, in der ihr spüren könnt, Gott geht alle Wege mit.

 

Sehr geehrte Schwestern und Brüder,

Ostern können wir in diesem Jahr etwas festlicher begehen als im vergangenen Jahr, denn wir befinden uns nicht mehr in einem harten Lockdown. Dennoch gilt es, eine bestimmte Vorsicht walten zu lassen.

Die Corona-Pandemie hat viele Veränderungen in unseren Alltag gebracht. Einerseits intern, im klösterlichen Alltag, aber auch extern in unserem Umfeld. So konnten wir in diesem Jahr den Tag des Geweihten Lebens nicht gemeinsam begehen. Auch sonst lassen sich keine Begegnungen, keine Zusammenkünfte planen. Aber bekanntlich sind Schwestern und Brüder sehr einfallsreich und machen auch aus dieser Situation das Beste. Gerade in der Osterzeit wollen wir auch unserer Schwestern und Brüder gedenken, die an Covid-19 oder in Folge dieser Krankheit gestorben sind. Sie mögen die Ewige Herrlichkeit schauen.

Ich wünsche euch allen ein Gesegnetes, voll Freude erfülltes Osterfest! Mit herzlichen Grüßen,

Sr. Mirjam Volgger

 

Gebet

Papst Franziskus hat für 2021 ein Josefs-Jahr ausgerufen. Ich bin mir sicher, dass ihr in euren Gemeinschaften Zeichen gesetzt habt, diesen Anlass gebührend zu feiern. Für Papst Franziskus ist der Heilige Josef ein ganz wichtiger Begleiter. Angeblich betet er täglich ein Gebet, das wir auch in unserer Schwesterngemeinschaft in die Novene zum Heiligen Josef einfließen haben lassen:

Heiliger Josef, glorreicher Patriarch, der du das Unmögliche möglich machen kannst, komm mir in meiner Not und Bedrängnis zu Hilfe. Gewähre in den ernsten und schwierigen Anliegen, die ich dir anvertraue, deinen Schutz, sodass alles ein glückliches Ende nimmt. Mein geliebter Vater, ich setze mein ganzes Vertrauen in dich. Niemand soll sagen können, er habe dich vergeblich angerufen, und da du bei Jesus und Maria alles erwirken kannst, lass mich erfahren, dass deine Güte ebenso groß ist wie deine Macht. Amen.
Papst Franziskus

 

Segen im Advent

 

Möge Gott jeden Morgen aufs Neue Hoffnung und Vertrauen schenken und alle Sorgen und Ängste mildern.

 

Möge jeder Tag durch besondere Begegnungen

aufgehellt und bereichert werden.

 

Möge das Licht Gottes in der Dunkelheit

der rauen Winternächte aufstrahlen.

 

 

Liebe Mitschwestern, liebe Mitbrüder,

schon wieder hat uns die „Corona-Pandemie“ fest im Griff und dirigiert unser soziales Umfeld, unseren Bildungsaufgaben – und den Wirtschaftsbereich. Neue Ängste, Verunsicherungen und Lähmung machen sich breit. Dies gilt innerhalb wie auch außerhalb des Klosterbereichs. Mehr denn je merken wir, wie vernetzt wir alle sind.

Selbst wenn vor der „zweiten Welle“ gewarnt wurde, wollte man es nicht recht glauben. Im Laufe des Sommers haben wir uns allmählich erholt von den drastischen Einschränkungen, die wir im Frühjahr erlebt haben. Exerzitien, Priester und Ordensjubiläen, sowie andere Feiern versuchte man irgendwie nachzuholen, immer unter der Berücksichtigung diverser Vorschriften und Abständen. Und nun ist sie wiederum da, die Einschränkung und bremst uns überall ein. So manche Ordensgemeinschaft konnte im Sommer das fällige Kapitel nicht abhalten, es wurde auf den Herbst verlegt und nun kann es wiederum nicht gefeiert werden.

Sehr schmerzlich war für alle der Abschied von Mitschwestern und Mitbrüdern, den wir nicht in gewohnter Weise feiern konnten. Teilweise sind sie einsam und allein im Krankenhaus verstorben, auch die Beerdigung konnte nur in eingeschränkter Art und Weise gefeiert werden. Dasselbe betraf auch unsere Angehörigen, sich nicht in gebührender Weise verabschieden zu können, hinterlässt eine Leere, ja ein Gefühl, da ist noch was offen. Aber hinsichtlich dieser Problematik sind wir alle in gleicher Weise betroffen. Jedoch der Glauben hilft uns, dass wir unsere lieben Mitschwestern, Mitbrüder und Angehörigen gut beim himmlischen Vater aufgehoben wissen.

Beeindruckend ist für mich doch die lange Liste der verstorbenen Ordensleute Südtirols, die ich euch mit diesem Brief mitschicke. Beim Lesen der Namen tauchen sicherlich auch bei euch viele Erinnerungen an sie auf. Nehmen wir sie mit hinein in unser Gebet und vertrauen wir darauf, dass sie nun als Führsprecherinnen und Führsprecher für uns eintreten werden.

Trotz Einschränkungen gab es doch die eine oder andere Veranstaltung, auf die ich jedoch in diesem Rundschreiben nicht eingehen möchte.

Das Sonntagsblatt schreibt sehr ausführlich darüber und so erspare ich mir und euch die Wiederholung. Dennoch möchte ich 2 wesentliche Ereignisse hier anführen.

Schließung der Filiale „Herz Jesu Institut“ in Mühlbach: Das Klosterareal wird in ein, Gemeinden übergreifendes Altersheim umgebaut. Die Stiftung St. Elisabeth übernimmt den Umbau und die Führung. Die von den Tertiarschwestern geführte Mittelschule bleibt, es muss jedoch ein neues Schülerinnenheim errichtet werden. Ein besonderer Stichtag war das Herzjesusfest im Juni, dort gab es einen feierlichen Abschiedsgottesdienst. In den folgenden Tagen übersiedelten dann die Schwestern in ihre neuen Bestimmungsorte. Sehr treffend sagte Sr. M. Regina Rainer, „Weggehen muss man können“. Dieses Weggehen wurde auch dokumentarisch unter der Regie von Hans Rieder verfilmt und wird im Jänner über Rai Südtirol ausgestrahlt.

Eine sehr beeindruckende Feier war auch die Verabschiedung der Schwestern „Suore della Carità dell‘Immacolata Concezione d`Ivrea von Brixen. Gerade in der Feier wurde deutlich, welche Fundamente bei Kindern im Kindergartenalter gelegt werden können. Hauptaufgabe der Schwestern war die Tätigkeit im Kindergarten und in der Pfarrpastoral. Die Schwestern knüpften die ersten Kontakte mit den Kindern und deren Eltern im Kindergarten, dann blieben sie über die Kinder und Jugendpastoral aufrecht. Mit der Auflösung der Filiale verlor die gerade die italienische Stadtpastoral von Brixen eine ganz wesentliche Kraft. So darf ich hier nochmals ein großes „Vergeltsgott“ für ihr wertvolles Wirken und Zeugnis in Brixen, anbringen.

 

An dieser Stelle möchte ich einen besonderen Dank zum Ausdruck bringen an Sr. Edyta Grzesiuk SDS, Sr. Cristina Irsara CJ, Prälat Eduard Fischnaller und Padre Ivan Ghidina SBD für die intensive Arbeit in der Arbeitsgruppe, „Prävention Gewalt und Missbrauch“, die sie unter der Leitung von Dr. Gottfried Ugolini eingebracht haben und noch einbringen werden, zum Ausdruck bringen. „Vergeltsgott“ dafür!

Gemeinsam wollen die diese schwierige und sensible Arbeit mit unserem Gebet begleiten. Sehr wichtig erscheint mir, dass wir vertrauensvoll zusammenschauen, uns gegenseitig helfen und stützen, sei es innerhalb der Gemeinschaft, aber auch in unserem Umfeld, im Miteinander auf dem Geistlichen Weg.

 

Vorausschauend auf den Tag des Geweihten Lebens wage ich mit heutigem Stand keine Planung für ein gemeinsames Treffen zu machen. Mein Plan hierfür ist eine Besinnung zu erstellen, die ich dann jeder Ordensgemeinschaft zukommen lasse und dass jede für sich den Tag des Geweihten Lebens in der je eigenen Gemeinschaft feierlich begeht.

Unsere lieben verstorbenen Schwestern und Brüder 2020:

P. Friedrich Lindenthaler, Ofm Cap Bruneck, verst. am 10.01.20 im 85. Lebensjahr

Sr. Chiara Niederkofler Dillinger, Franziskanerin Allgäu, verst.am 10.01.20 im 78. Lebensjahr

P. Rupert Ferdigg, OFM Bozen, verst. am 16.01.20 im 85. Lebensjahr

Sr. Luisa Steinmair, Kreuzschwester Meran, verst. 17.01.20 im 95. Lebensjahr

Br. Gerhard Lechner, OFM Cap. Meran, verst. am 18.01.20 im 81. Lebensjahr

Sr. Anna Paula Weiss, Barmherzige Schw. Bozen. verst. am 28.01.20 im 93. Lebensjahr

Sr. Herlinde Egger, OT Lana, verst. am 23.02.20 im 84. Lebensjahr

Sr. Hildegund Messner, Tertiarschwester in Mühlbach, verst. am 25.02.20 im 98. Lebensjahr

Br. Konrad Pernthaler, OFM Bozen, verst. am 28.02.20 im 87. Lebensjahr

Sr. M. Christa Mair, Barmherzige Schw. Meran, verst. am 21.03.20 im 77. Lebensjahr

Sr. Anna Henrika Figl, Barmherzige Schw. Girlan, verst. am 04.04.20 im 77. Lebensjahr

Bruder Emmerich Senoner, OFM Cap. Trient, verst. am 04.04.20

Hochw. Raimund Federer, CR Neustift, verst. am 06.04.20 im 85. Lebensjahr

Sr. Norberta Moling, Tertiarschwester Brixen, verst. 10.04.20 im 95. Lebensjahr

Sr. Augustina Plankensteiner, Kreuzschw. Meran, verst. am 10.04.20 im 88. Lebensjahr

Sr. Mirjam Dorfmann, OT Lanegg, verst. am 16.04.20 im 81. Lebensjahr

Sr. Elena Demengo, Tertiarschwester BX, verst. am 18.04.20 im 101. Lebensjahr

Sr. Eveline Lanz, Tertiarschwester BX, verst. am 23.04.20 im 84. Lebensjahr

Sr. Oswalda Mair, Barmherzige Schw. Gries/BZ, verst. am 25.04.20 im 88. Lebensjahr

Hochw. Albert Rottensteiner MHM Missionar Brixen, verst. am 29.04.20 im 87. Lebensjahr

P. Andreas Schildknecht, OSB in Bozen, Muri Gries, verst. am 03.05.20 im 91. Lebensjahr

Fr. Tiziano Saorin, Salesianer in Bozen, verst. am 11.05.20 im 79. Lebensjahr

Sr. Lucia Laimer, Barmherzige Schwester Meran, verst. am 16.05.20 im 90. Lebensjahr

Sr. M. Luise Mair, Barmherzige Schw. Meran, verst. am 03.07.20 im 85. Lebensjahr

Sr. Justina Pescolderungg, Barmh. Schw. Meran, verst. am 18.07.20 im 89. Lebensjahr

Sr. Ludowika Laimer, Barmh. Schw. Meran, verst. am 19. 07.20 im 92. Lebensjahr

Sr. M. Richarda Sullmann, Barm. Schw. Girlan, verst. am 20.07.20 im 90. Lebensjahr

Sr. Alexia Alessandrini, Congr. Jesu Meran, verst. am 21.07.20 im 84. Lebensjahr

Sr. Dominika Mair, Barmherzige Schw. Meran, verst. am 26.07.20 im 87. Lebensjahr

Sr. Floriana Etschmann, Barmh. Schw. Gries, verst. am 27.07.20 im 88. Lebensjahr

Sr. Hilda Sitzmann, Tertiarschw. in Kamerun, verst. am 29.07.20 im 90. Lebensjahr

P. Alois Mitterer MHM verstorben in Brixen, verst. am 26.08.20 im 95. Lebensjahr

Sr. Maria Beikircher, Barmh. Schw. Meran, verst. am 22.09.20 im 97. Lebensjahr

Sr. Elisabeth Zöschg, Salvatorianerin Meran, verst. am 03.10.20 im 76. Lebensjahr

Sr. M. Vigilia Miribung, Barmh. Schw. Girlan, verst. am 09.10.20 im 85. Lebensjahr

P. Barnabas Winkler, OFMCap in Indonesien, verst. am 06.11.20 im 81. Lebensjahr

Sr. Klara Hofer, OT Lana, verst. am 09.11.20 im 93. Lebensjahr

Sr. Imelda Auer, Barmh. Schw. Meran, verst. am 15.11.20 im 87. Lebensjahr

Sr. Arcangela Comploi, Kreuzschw. Meran, verst. am 26.11.20 im 96. Lebensjahr

Sr. Elmara Psaier, Tertiarschw. MKL Bozen, verst. 28.11.20 im 92. Lebensjahr 

Sr. Arcangela Comploi, Kreuzschw. Meran, verst. am 26.11.20 im 96. Lebensjahr

Sr. Elmara Psaier, Tertiarschw. MKL Bozen, verst. am 28.11.20 im 92. Lebensjahr

Sr. Frieda Messner, Kreuzschw. Meran, verst. am 30.11.20 im 94. Lebensjahr

Sr. Jesualda Lucancic, Barmh. Schw. Meran, verst. am 06.12.20 im 92. Lebensjahr

P. Silvester Engl, Comboni-Missionar Brixen, verst. am 11.12.20 im 83. Lebensjahr

Sr. Ancilla Zöschg, Tertiarschw. MKL Bozen, verst. am 15.12.20 im 90. Lebensjahr

DER GEIST WÄCHST MIT DER WEITE DES AUGENBLICKS

Joh. Wolfgang von Goethe

 

Liebe Schwestern und Brüder, es ist Zeit für den Rundbrief. Das alles bestimmende Thema „Corona“ findet auch in diesem Schreiben seinen Niederschlag bzw. sind seine Auswirkungen nachvollziehbar. Ich wünsche euch einen erholsamen Sommer, lassen wir uns beschenken von der Natur, die durch die Einschränkung der Reisefreiheit der Menschen wieder aufatmen konnte und es uns in den vielfältigen kleinen Wundern zeigt.

In dankbarer Verbundenheit
Sr. Mirjam Volgger

 

Sehr geschätzte Schwestern und Brüder,

diesen Rundbrief möchte ich mit einer kleinen Geschichte, die den Titel „Müll oder Festmahl“ trägt und sich in London abspielte, einleiten.

Ein Polizist ging abends durch die Straßen Londons, als er plötzlich laute Geräusche aus einer Mülltonne hörte. Er dachte zunächst an eine Katze und wollte sie verjagen. Stattdessen zog er einen zerlumpten Jungen aus der Mülltonne. Der zappelnde und schreiende Junge umklammerte etwas mit seiner kleinen Hand und schrie verzweifelt, „das gehört mir!“

Der Polizist brachte das Kind in ein Kinderheim, das von irischen Nonnen geführt wurde und die sich um verwahrloste Kinder sorgten. Dort fand sich der Junge in einer Gruppe von Gleichaltrigen wieder, die auf ihr Abendessen warteten. Bevor der Junge an dem festlich gedeckten Tisch Platz nehmen durfte, musste er gebadet und neu eingekleidet werden.

Während des Bades hielt der Junge die eine Hand fest geschlossen und sagte immer wieder: „Das gehört mir!“ Schließlich gelang es der Schwester die Hand zu öffnen und fand darin eine schmutzige, verkrustete Brotrinde. Der Junge wollte sein, in der Tonne gefundenes Essen festhalten, dabei war im Speisesaal ein festliches Essen, das ihn erwartete.

Wie oft handeln wir ebenso! Wir fürchten uns davor, den alten Kram loszulassen und glauben nicht den wunderbaren Verheißungen Gottes. Wenn es uns gelingt, die harten Krusten unserer Gewohnheiten abzulegen, können wir getrost darauf hoffen, von Gott an der Hand genommen zu werden, der uns in eine neue Freiheit führt.

Liebe Schwestern und Brüder, gerade die Corona Pandemie hat uns in der Fasten– und Osterzeit in eine Lernphase des Loslassens geführt. Bischof Ivo Muser sagte mir am Anfang der Corona Zeit, sein Terminkalender für den März war dermaßen voll, dass nichts Zusätzliches kommen durfte. Aber es kam „Corona“ und fegte den ganzen Terminkalender leer. Ich denke, sie alle können davon ein Lied singen, von einem Tag auf den anderen, keine Schüler, keine Kindergartenkinder, keine Heimschüler im Hause. Die Altersheime wurden dicht gemacht und es galt sich strikt an das Ausgehverbot zu halten. Besonders gravierend und zunächst unvorstellbar war die Tatsache, dass neben den Eucharistiefeiern auch alle öffentlichen, liturgischen Feiern in der Karwoche als auch zu Ostern entfielen.

Plötzlich hieß es Abstand halten, Mundschutz tragen und sich nicht mehr die Hand reichen. Ja, Vieles, was wir bis dahin krampfhaft festgehalten haben wurde uns durch einen kleinen, unscheinbaren Virus aus der Hand genommen. Gott aber, geht mit den Menschen alle Wege mit, so ging Er auch mit uns durch diese Pandemie und begleitet uns auch jetzt in der Phase danach. Alles spricht und sehnt sich nach der Zeit danach, nach der Normalität und genau die gilt es zu hinterfragen.

Jede Gemeinschaft war und ist irgendwie betroffen, sei es auf wirtschaftlicher Hinsicht aber auch auf der sozialen Ebene. So lade ich euch ein im geistigen Miteinander, im Beten füreinander und im Wissen, Gott geht mit uns, im Auftrag der engeren Nachfolge den Weg des Ordenscharismas unserer Gründer mutig in die Zukunft zu tragen.

 

Aktuelle Informationen aus dem Ordensleben

Mitte Jänner wurden die „Paoline-Schwestern“ in der Dominikanerkirche feierlich verabschiedet. Es wurde ihnen für den langjährigen Dienst gedankt. Uns allen werden ihre freundliche Offenheit und Herzlichkeit in Erinnerung bleiben. Gerne ist man in dieses Geschäft gegangen.

Barmherzige Schwestern von Meran beendeten mit Ende 2019 ihre Tätigkeit im Erholungsheim von Völs

In Völs fand man durch Beziehungen einen passenden Baugrund und erbaute von 1969 bis 1971 das Schwesternheim. Die Schwestern eröffneten das Haus 1971 und führten es selber bis 2019, also 48 Jahre. Die Zweckbestimmung war ursprünglich die eines Erholungsortes für die Schwestern der eigenen Gemeinschaft und soweit als möglich für Schwestern der vinzentinischen Föderation. In den Wintermonaten dienten die Räumlichkeiten vom November bis Ostern als Nähschule für die Mädchen von Völs und Umgebung. Auf Anraten und Wunsch unseres Diözesanbischofs Dr. Josef Gargitter wurden im Schwesternheim ab 1973 religiöse Kurse gehalten. Die Nähschule wurde bald aufgegeben eben wegen der religiösen Kurse in den Wintermonaten. Im Sommer diente das Haus für Urlaube. Und das bis 2019.

Schon seit einigen Jahren zeichnete es sich ab, dass das Schwesternheim nicht mehr selber in Eigenregie geführt werden könnte, und es gab einen Generalkapitelbeschluss, die Werke in geeigneter Form innerhalb 2018 abzutreten.

Diese für die Schwestern geeignete Form ergab sich 2019 durch einen Pachtvertrag. Der Pächter, Herr Roman Mach fand Gefallen am Haus und der Ausrichtung des Hauses und will das Haus im Sinne der Schwestern weiterführen. Also weiterhin religiöse Kurse anbieten und Urlaubsmöglichkeit.

Die Schwestern haben bis zuletzt Großes und Gutes geleistet im Schwesternheim. Aber altersbedingt war es auch Zeit, sie in den verdienten Ruhestand gehen zu lassen. Auch wenn der Herr Roman Mach sie gerne im Hause gehalten hätte, es war Zeit, sich von Haus und Betrieb zu verabschieden, das Werk in andere Hände zu übergeben. Von den Mitarbeitern haben sie sich beim Weihnachtsessen verabschiedet. Die Pfarrgemeinde verabschiedete die Schwestern im Pfarrgottesdienst am Sonntag 29.12.2019 mit anschließendem Umtrunk. Am 07. Jänner 2020 wurden die Schwestern ins Provinzhaus zurückgeholt, wo sie zur Zeit noch Ruhepause haben, bis sie in der Gemeinschaft wieder kleine Dienste übernehmen.

 

Rückblick auf den Tag des geweihten Lebens am

2. Februar 2020 in der Klarissenkirche in Brixen

Der Tag des geweihten Lebens wurde in diesem Jahr in Brixen gefeiert. Das besondere Datum fiel auf einen Sonntag. Somit hatten viele Zeit und konnten in der Klarissenkirche in Brixen mitfeiern. Neu war heuer, dass zu Beginn der Feier der verstorbenen Ordensleute des vergangenen Jahres gedacht wurde. Den Höhepunkt bei der feierlichen Vesper stellte sicherlich die Ansprache von der Tertiarschwester Anna Elisabeth Rifeser dar. Es waren Worte der Ermutigung, die uns zuversichtlich nach vorne blicken lassen. Da es vielen nicht möglich war an der Feier teilzunehmen, gibt es hier eine Kurzfassung der Ansprache, erstellt von Sr. Anna Elisabeth Rifeser.


Auszüge aus der Homilie von Sr. Anna Elisabeth Rifeser

Ich kann es bei meinen älteren Mitschwestern tagtäglich sehen und erleben: Ja, so ein Leben ‒ ausgerichtet auf Jesus Christus und in Gemeinschaft ‒ kann Jahre, Jahrzehnte, ja, ein ganzes Leben lang Zufriedenheit und Freude schenken. Ja, so ein Leben mit Christus ist es wert, auch schwierige Passagen auf dem Weg zu meistern. Und: Ja, trotz aller Unzulänglichkeiten bieten unsere Ordensgemeinschaften einen guten Boden für menschliches und spirituelles Reifen sowie für gesellschaftliches Engagement im Sinne des Evangeliums in den Fußspuren Jesu Christi.

Ich sehe die Bedeutung des Ordenslebens in unserer Gesellschaft in zwei Dingen: Zum einen sind Ordensleute ein „Steinchen im Schuh“. Wir wissen, wie lästig es ist, wenn sich ein klitzekleiner Stein in unserem Schuh versteckt hat und uns in unserem Gehen immer wieder empfindlich stört. Gerade das ist unsere Aufgabe. Wir sind durch unser Sein eine Provokation für die Welt. Wir bezeugen, dass Gott und nur er allein tatsächlich genügt. Eine zweite wichtige Aufgabe ist jene des Gebets, genauer der Kontemplation, der absichtslosen Ausrichtung auf Gott. Nun lernen wir das, was unsere Mitschwestern, die Klarissen, und alle anderen kontemplativen Gemeinschaften uns schon seit Jahrhunderten vorleben: dass das Entscheidende

Gott ist. Nicht das Ich, sondern das Wir zählt. Und nicht unsere Leistung, sondern sein Wirken ist entscheidend. Wenn wir uns in liebender und vertrauensvoller Haltung an ihn wenden, schenkt er uns und allen Menschen das Notwendige und noch viel mehr.

Es geht nicht um uns und unsere Sichtbarkeit, sondern um den Aufbau des Reiches Gottes auf Wegen, die wir vielleicht nicht sehen. Wir wissen: Sein Geist weht, wo er will. Wir müssen uns nicht sorgen. Ja, unsere Kirche verliert an Einfluss und viele Gläubige wenden sich von der Kirche ab, aber das heißt nicht, dass Gott verschwindet. Tun wir das, was in unserer Macht steht, und überlassen wir alles andere Gott. Und bitte tun wir das nicht in einer Haltung der Ohnmacht oder Resignation, sondern in gelassener, liebender und freudiger Haltung. Denn wir haben unser Leben in die Hände Gottes gelegt. Und ich glaube, die meisten von uns können aufrichtigen Herzens sagen: Ja, es war gut, trotz aller Schwierigkeiten und Krisen. Wir wissen, wem wir unser Herz geschenkt haben und wem wir vertrauen. Und wurden wir enttäuscht? Ich glaube nicht.

Ich wünsche uns allen die Zuversicht, mutig und hoffnungsvoll unseren Weg gemeinsam mit unseren Mitschwestern und Mitbrüdern zu gehen. Ich wünsche uns, dass wir in der Kontemplation und im Gebet ihn und nur ihn suchen. Aber vor allem wünsche ich uns tiefe Freude über unser Sein und unser Leben in seiner Nähe.

Im Anschluss gab es im Kreuzgang des Franziskanerklosters ein gemütliches Miteinander bei kleinen Köstlichkeiten und einen regen kommunikativen Austausch.

 

Herz-Jesu-Institut in Mühlbach wird einer neuen Bestimmung übergeben.

Nach einer mehrjährigen Planungsphase ist es nun soweit. In Mühlbach wird das Herz-Jesu-Institut einer neuen Funktion übergeben, es wird dort ein Seniorenheim errichtet. Die private Mittelschule bleibt weiterhin erhalten. Es ist jedoch im Zuge des Umbauens notwendig geworden, dass ein neues Schüler(innen)heim errichtet werden muss. Da jetzt im Juni die ersten Umbaumaßnahmen beginnen, ziehen die Schwestern aus. Sie finden in den anderen Filialen ein neues Daheim.

Wir wünschen ihnen ein gutes Ankommen und danken ihnen mit einem großen „Vergelt’s Gott“ für das wertvolle Wirken an der Jugend, ganz im Sinne der Mutter Anfängerin Maria Hueber.

 

Feierlichkeiten

Bedingt durch die Corona Krise wurden einige Feierlichkeiten ersatzlos gestrichen, einige hingegen wurden verschoben oder sie werden nur im kleinen Rahmen gefeiert.

So ist es heuer auch mit den Ordens- und Priesterjubiläum. Darum möchte ich an dieser Stelle allen, die im Jahre 2020 eine Jubelfeier haben, ganz herzlich gratulieren und euch allen Gottessegen und Geist für euer weiteres Wirken wünschen. Vor allem möchte ich ein großes „Vergelt’s Gott“ sagen für den Einsatz, den ihr zum Wohle vieler in den vielen Jahren eures Wirkens geleistet habt.

 

Unsere lieben Verstorbenen

des Zeitraums 1. Jänner bis 15. Juni

Corona hinterließ auch Spuren bei unseren Todesfällen. So ist heuer aufgrund von Corona die Liste der Namen all jener, die verstorben sind, deutlich länger, als im Vergleich des Vorjahres. Schmerzlich am Ganzen war die Tatsache, dass wir uns von ihnen nur im Rahmen einer kleinen Feier, mit begrenzter Teilnehmerzahl verabschieden konnten.

Verstorbene Schwestern und Brüder 2020

  • P. Friedrich Lindenthaler Ofm Cap Bruneck, verst. am 10.01.2020 im 85zigsten Lebensjahr
  • Sr. Chiara Niederkofler Franziskanerin im Allgäu, verst.am 10.01.2020 im 78zigsten Lebensjahr
  • P. Rupert Ferdigg OFM Bozen verstorben am 16.01.2020 im 85zigsten Lebensjahr Sr. Luisa Steinmair, Kreuzschwester Meran, verst. am 17.01.2020 im 95zigsten Lebensjahr
  • Br. Gerhard Lechner OFM Cap. Meran, verst. am 18.01.2020 im 81zigsten Lebensjahr Sr. Anna Paula Weiss, Barmherzige Schw. Bozen, verst. am 28.01.2020 im 93zigsten Lebensjahr
  • Sr. Herlinde Egger OT Lana, verst. am 23.02.2020 im 84zigsten Lebensjahr
  • Sr. Hildegund Messner Tertiarschwester in Mühlbach am 25.02.2020 im 98zigsten Lebensjahr
  • Br. Konrad Pernthaler OFM Bozen, verst. am 28.02.2020 im 87zigsten Lebensjahr Sr. M. Christa Mair Barmherzige Schw. Meran, verst. am 21.03.2020 im 77zigsten Lebensjahr
  • Sr. Anna Henrika Figl Barmherzige Schw. Girlan, verst. am 04.04.2020 im 77zigsten Lebensjahr
  • Br. Emmerich Senoner OFM Cap. Trient verst. am 04.04.2020
  • Hochw. Raimund Federer CR Neustift, verst. am 06.04.2020, im 85zigsten Lebensjahr Sr. Norberta Moling, Tertiarschwester Brixen, verst. am 10.04.2020 in den 95zigsten Lebensjahr
  • Sr. Augustina Plankensteiner, Kreuzschw. Meran, verst. am 10.04.2020 im 88zigsten Lebensjahr
  • Sr. Mirjam Dorfmann, OT Lanegg, verst. am 16.04.2020 im 81zigsten Lebensjahr Sr. Elena Demengo, Tertiarschwester BX, verst. am 18.04.2020 im 102. Lebensjahr Sr. Eveline Lanz, Tertiarschwester BX, verst. am 23.04.2020 im 84zigsten Lebensjahr Sr. Oswalda Mair, Barmherzige Schw. Gries/BZ, verst. am 25.04.2020 im 88zigsten Lebensjahr
  • Hochw. Albert Rottensteiner MHM Missionar Brixen, verst. am 29.04.2020 im 87zigsten Lebensjahr
  • P. Andreas Schildknecht OSB in Bozen, Muri Gries, verst. am 03.05.2020 im 91zigsten Lebensjahr
  • Fr. Tiziano Saorin, Salesianer in Bozen, verst. am 11.05.2020 im 79zigsten Lebensjahr Sr. Lucia Laimer, Barmherzige Schwester Meran, verst. am 16.05.2020 im 90zigsten Lebensjahr

Sie mögen ruhen in Frieden…

 

Den Ordensbrief gibt es hier in deutscher Sprache und hier in italienischer Sprache zum Herunterladen

„Spuren in den Herzen der Menschen hinterlassen“

Liebe Schwestern,

dieser Spruch verbindet physisches und geistiges „Muttersein“.

Mit diesem Schreiben möchte ich gerade im Marienmonat Mai allen Schwestern einen großen Dank sagen für die gelebte Mütterlichkeit in den vielen Ordensjahren. Euer Einsatz hat sicherlich Spuren in den Herzen vieler Menschen hinterlassen.

Die Spuren der Mütterlichkeit, die Jesus ins Herz gelegt bekam, hat er vielfach in seinem Umfeld ausgeteilt und ER hat uns diese Mütterlichkeit als Erbe und als Auftrag hinterlassen.

Ob Sie liebe Schwestern nun noch aktiv ihr „Muttersein“ leben können oder passiv die Mütterlichkeit durch die Betreuung erleben dürfen, sie ist und bleibt ein ganz besonderes Geschenk.

In diesem Sinne darf ich euch allen einen schönen Muttertag wünschen.

Sr. Mirjam Volgger
Ordensreferentin

Den Ordensbrief gibt es hier zum Herunterladen.

Sehr geschätzte Schwestern und Brüder,

mit diesem Schreiben möchte ich euch in dieser Zeit der Prüfung aufzeigen, dass es der Glaube
ist, der uns verbindet.

Diese Krise trifft alle, direkt oder indirekt. Wenn wir auf die Straßen blicken, bekommen wir das
Gefühl die Zeit sei stehen geblieben, keine Autos, kaum Menschen, keine Begegnung und anderes
mehr. So mancher dichte Terminkalender wurde von einem auf dem anderen Moment leer gefegt.
Ja, viele Dinge sind eingetreten, die wir nie für möglich gehalten hätten.

Mit großem Respekt und Empathie denken wir an das gesamte Gesundheitspersonal, das
momentan bis an ihre psychischen und physischen Grenzen gefordert wird. Wir wollen aber auch
all jener im Gebet gedenken, die dem heimtückischen Virus zum Opfer gefallen sind und nicht in
gewohnter Weise beerdigt werden dürfen. Dies trifft uns alle sehr hart, vor allem die engsten
Angehörigen.

Auch wenn zur Zeit keine öffentlichen kirchlichen Feiern stattfinden dürfen, umso mehr ist unser
persönliches Glaubensleben und unser Zusammenhalt gefragt. Diese Zeitspanne, unbekannter
Länge ist in der Tat eine „Fastenzeit“, eine Zeit der Rückbesinnung, eine Zeit der Neuorientierung,
eine Zeit die uns auf das Wesentliche im Leben orientiert, eine Zeit wo wir neu unseren Fokus auf
den Schöpfer ausrichten können. Und dies trifft auf alle Menschen zu, im Kloster und außerhalb
des Klosters.

Das beigefügte Gebet von Bischof Hermann Glettler bringt die ganzen Anliegen treffend auf den
Punkt.

In diesem Sinne grüßt euch alle

Sr. Mirjam Volgger, Ordensreferentin

 

Den Ordensbrief gibt es hier zum Herunterladen.

Aus dem Inhalt:

  • 80 Jahre Salesianer in Bozen
  • Grundsteinlegung für Altersheim des Deutschen Ordens in Meran
  • Tertiarschwestern: Dekret "Venerabile" für Mutter Anfängerin Maria Hueber
  • 41 Ordensjubiläen
  • Gedenken an verstorbene Brüder und Schwestern, u.a. Sr. Marcellina Pustet und Sr. Angelika Kerschbaumer
  • Oktober 2019: Schwerpunkt Mission

Den Ordensbrief gibt es hier zum Herunterladen.

Die Niederlassungen der Ordensgemeinschaften in der Diözese Bozen-Brixen

Beauftragte für Orden und Kongregationen
Mirjam Volgger
Referentin für Orden und Kongregationen
Domplatz 2
I-39100 Bozen

Tel. +39 0471 306 201
E-Mail orden.ordini@bz-bx.net