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Grußwort des Amtsleiters Markus Felderer

Wenn am 5. September die Schulen wieder die Türen für den Unterricht geöffnet haben, nehmen rund 90 % aller Schülerinnen und Schüler am Kath. Religionsunterricht teil. Das ist ein sehr hoher Prozentsatz. 10 % werden auf dieses Angebot verzichten. Die Gründe dafür sind unterschiedlich. Ein Grund ist für manche Schülerinnen und Schüler, speziell der Oberschulen, dass sie damit eine Freistunde haben oder schulische Tätigkeiten erledigen können. Immer wieder wird sogar der Religionsunterricht als solcher in Frage gestellt. Was spricht aber für den Religionsunterricht?

Heribert Prantl, Autor und Kolumnist der Süddeutschen Zeitung schrieb unlängst: „Fragen, die um Gott, das Heilige und das ewige Leben kreisen, die Glaubensinhalte also, dürfen aus der Schule jedenfalls nicht verschwinden. Es geht hier nicht um Folklore, sondern um eine Dimension des Menschenseins und um einen Schlüssel zur Welt“.

Vor allem junge Menschen sind auf der Suche nach Sinn im Leben. Die Botschaft des christlichen Glaubens kann ihnen den Blick auf höhere Ziele öffnen. Er gibt Maßstäbe für gewissenhaftes Handeln und vermittelt zudem eine positive Grundstimmung: Jeder Mensch ist von Gott gewollt und letztlich von ihm getragen. Diese bejahende Haltung hilft, mit unvermeidlichen Herausforderungen und Belastungen des Lebens besser zurechtzukommen, gerade in Zeiten wie diesen.

Wer einen eigenen Standpunkt gefunden hat, kann anderen Menschen, Lebensentwürfen und Religionen ohne Angst begegnen. Religionsunterricht erschließt ein „Zuhause“ im christlichen Glauben: Er vermittelt grundlegendes Wissen über die Heilige Schrift, die Botschaft Jesu und ihre Verkündigung durch die Kirche.

Vor einigen Jahren haben das Amt für Schule und Katechese, die Kommission für den Religionsunterricht zusammen mit der Berufsgemeinschaft für Religionslehrerinnen und Religionslehrer Plakate und Flyer erarbeitet, mit dem Titel: Religionsunterricht öffnet Türen. Am Ende des Flyers stand: Wir Religionslehrerinnen und Religionslehrer möchten Ihnen diesen Schlüssel in die Hand geben. Ganz persönlich. Dass dies wiederum gelingen möge, das wünsche ich uns allen für das Schuljahr 2022/23.

 

Zum Nachdenken

von Josef Torggler

Wie kann Gott das zulassen?

            Das ist die uralte Frage, die schon den frommen Ijob im Alten Testament und unzählige andere Menschen bis heute sehr beschäftigt. In unserer vielfach schwierig gewordenen Welt stellen heute viele wieder diese Frage, auch Schüler. Es gibt Fragen, die wir von unserem Blickwinkel aus mit unserem endlichen Verstand nicht letztgültig beantworten können.

            Beim Propheten Jesaja heißt es: „So hoch der Himmel über der Erde ist, so hoch erhaben sind meine Wege über eure Wege und meine Gedanken über eure Gedanken“ (Jes 55,9). Wir schaffen es nicht, alle Zusammenhänge in ihrem Sinn und Zweck zu verstehen, weder das Zusammenspiel aller Naturgesetze, noch die Ereignisse in der Weltgeschichte, noch die unseres eigenen privaten Lebens.

            Es gibt und gab immer schon Naturkatastrophen. Es gab und gibt immer wieder rücksichtslose Überheblichkeiten von Menschen. Daraus können unglaubliche Bosheiten und viel Leid entstehen. Uns Menschen zeichnen Verstand und Freiheit aus. Diese werden aber immer wieder auf schlimme Weise missbraucht.

            Unserem christlichen Denken entsprechend ist durch Gott der ganzen Schöpfung und dem Leben jedes Einzelnen ein unzerstörbarer positiver Sinn eingestiftet. Die Schöpfung und das Leben vollziehen sich in einem Prozess. Prozesse aber bestehen aus dauernden Übergängen. Übergänge sind gekennzeichnet von Vergehen und Neuwerden, von Zerstören und Aufbauen, von Konflikten und neuen Lösungen. Prozesse sind zielgerichtete Übergänge, nie aber totale Vernichtung. Trotz aller nicht erklärbaren Widersprüchlichkeiten müssen wir uns auf einen umfassenden Sinn in allem gläubig und vertrauensvoll einlassen.

            Es ist uns aufgetragen, das Leben in der Zeit mit zu gestalten, dabei aber auch unveränderlich Vorgegebenes anzunehmen. Leben ist Zeit der Bewährung und der Reifung der seelisch-geistigen Persönlichkeit. Das letztgültig Vollkommene erfahren wir nicht in der Zeit, sondern jenseits von Raum und Zeit.

            Wir fühlen uns oft sehr mächtig, sind aber dem Schicksal gegenüber letztlich ohnmächtig. Der wichtigste und zugleich schwierigste Satz im „Vater Unser“ ist wohl: „Dein Wille geschehe.“

  • Josef Torggler Tel. +39 0471 306 283 oder 0471 271 614; E-Mail josef.torggler@bz-bx.net

Aus dem deutschen Inspektorat

Liebe Religionslehrer:innen an den Grundschulen,

ich möchte euch auf die neue Ausgabe der Zeitschrift »Grundschule Religion« des Friedrichverlages aufmerksam machen, die sich mit dem Islam im Religionsunterricht befasst.

Die Ausgabe beinhaltet grundlegende Informationen zum Islam sowie ein großes Wimmelposter, um mit den Schüler:innen über den Islam ins Gespräch zu kommen.

Zusätzlich ist eine Extraausgabe der Zeitschrift erschienen, die ihr unter folgendem Link https://we.tl/t-Z7KP0asZwU herunterladen könnt.

Herzliche Grüße und einen guten Start ins neue Schuljahr

Christian Alber
Referent für Religionsunterricht und Schulpastoral | Inspektor für Religionsunterricht an der deutschen Bildungsdirektion
Amba-Alagi-Straße 10
I-39100 Bozen

Tel. +39 0471 417 631
E-Mail christian.alber@schule.suedtirol.it

Aus der ladinischen Schule

Ujöp da Oies

Rundum plakatiert und beworben: das Musical über das Leben des Missionars Josef Freinademetz.

Mitten im Sommer hat das ladinische Projekt stattgefunden, in einer wunderschönen Kulisse direkt am Geburtsort des Heiligen. Viele haben mitgewirkt und dazu beigetragen, dass das Leben des heiligen Josef Freinademetz für etliche Wochen wieder in aller Munde war. Viele haben die Aufführungen erlebt, einmal oder gar mehrmals. Es war nämlich beeindruckend und berührend: „ich hatte gar nicht gewusst, dass …“, „ich muss jetzt unbedingt seine Biographie lesen …“, … was für ein Mensch!“ Solche und andere Aussagen habe ich viele gehört. Ja, es lohnt sich wirklich seine Biographie zu lesen.

Für die Lehrpersonen aller Schulstufen und für Interessierte hat wenige Tage vor der Premiere eine vom ladinischen Schulamt organisierte Fortbildung über das Leben des heiligen Josef Freinademetz stattgefunden.

Ich möchte an dieser Stelle nur drei Gedanken daraus aufgreifen, die mir gerade auch in Bezug auf den Religionsunterricht wichtig erscheinen.

Josef Freinademetz hat während seines Lebens viel Zeit in Weiterbildung und Studium investiert. Auch von den vielen Laien, den Kindern und Jugendlichen, die er zu betreuen hatte, von den Missionaren und den Katechumenen, hat er das verlangt. Dabei war ihm eines besonders wichtig: non multa, sed multum: nicht die Menge an Inhalten zählt, sondern die Vertiefung des Wesentlichen, nach dem Motto: weniger ist mehr. Ist das nicht ein Aspekt über den auch wir gerade in der Auseinandersetzung mit dem Lehren und Lernen immer wieder reflektieren sollten?

Ebenso hat er darauf bestanden, dass seine Missionare und Mitarbeiter in Acht seien vor der Routine. Er hat sie gewarnt vor der Gefahr zu „funktionieren“ bis zum Lebensende. Deshalb hat er sie einmal im Jahr aus den verstreuten Orten der Mission zusammengerufen, um sich einen Monat lang in einem Exerzitienhaus gemeinsam zu erholen. Seine Begründung war folgende: „das ganze Bündel unserer Missionsgeschäfte legen wir für einen Monat in die Rumpelkammer, anstatt wie ein im Wasser Ertrinkender von den Alltagsgeschäften niedergedrückt zu werden“ (aus: F. Bornemann, Pater Josef Freinademetz, S. 362). Wie weise und wie aktuell… Und wie schwierig umzusetzen, sowohl damals als auch heute.

Und einen letzten Punkt: nicht nur das Studium und die Zeit für Erholung, sondern auch das Gebet und die Betrachtung gelten für ihn als Grundpfeiler für ein „gesundes“ Leben. So hat er einmal mitten in der Fülle seiner „Alltagsgeschäfte“ auf eine Frage mit diesen Worten geantwortet: „Die Betrachtung ist ein Zeitverlust? Im Gegenteil, ohne Betrachtung ist das Leben verloren. Wähle dir einen Tag im Monat, den du für Gebet und Betrachtung freihälst…“ (aus: S. Hollweck, Der Chinese aus Tirol, S. 107).

Der Steyler Missionar Pater Franz Senfter, der schon seit etlichen Jahren am Geburtshaus des Heiligen in Oies wirkt, hat den Lehrpersonen im Anschluss an die Fortbildung ans Herz gelegt, sie sollen doch mit der einen oder anderen Schulklasse nach Oies kommen: „Jetzt, rund um das Musical ist viel los hier in Oies, danach wird es wieder still und ruhig werden, zu ruhig…“, so hat er gemeint. Ich erlaube mir, diese Einladung auch an alle Religionslehrpersonen weiterzuleiten. Wieso nicht mit der einen oder anderen Schulklasse einen Ausflug ins Gadertal planen, zum Geburtshaus des Heiligen Josef Freinademetz?

Agnes Irsara
Inspektorin für den Religionsunterricht am ladinischen Schulamt
Ladinische Bildungs- und Kulturdirektion, Außenstelle St. Ulrich | Sotria 19
I-39046 St. Ulrich

Tel. 0471 786092
E-Mail Agnes.Irsara@schule.suedtirol.it

Sendungsfeier 2022

Am Freitag, 7. Oktober 2022 wird um 18.00 Uhr im Bozner Dom eine Eucharistiefeier mit Sendung gefeiert. Dieses Jahr werden um die zwanzig Religionslehrpersonen gesendet. Zugleich wird jenen Religionslehrerinnen und Religionslehrern gedankt, die mit Ende des vergangenen Schuljahres in den Ruhestand getreten sind.

Zur Feier sind alle Religionslehrerinnen und Religionslehrer mit ihren Familien herzlich eingeladen.

Vergelt’s Gott!

Pensionierungen und Abschlüsse eines unbefristeten Arbeitsvertrages

Mit 1. September treten neun Religionslehrer und -lehrerinnen der Grund- und Mittelschule in deutscher und ladinischer Sprache in den Ruhestand. Wir sagen herzlich DANKE für ihren Einsatz im Religionsunterricht und in der Schule allgemein. Wir wünschen ihnen für den neuen Lebensabschnitt Glück, Freude und Gesundheit. Es sind dies:

  • Gasser Christine
  • Gross Irene
  • Moling Annelies
  • Niederegger Senoner Verena
  • Schwarz Dominika Maria
  • Seeber Martin
  • Sieder Johann Peter
  • Taschler Beatrix
  • Unterthiner Rosmarie

Bei der Stellenwahl für die unbefristete Aufnahme von Lehrpersonen für den katholischen Religionsunterricht konnten verschiedene Religionslehrer und -lehrerinnen einen unbefristeten Arbeitsvertrag abschließen. Dazu möchten wir ihnen herzlich gratulieren und wünschen viel Erfolg im Probe- und Berufsbildungsjahr.

 

Markus Felderer | Amtsleiter                     Agnes Irsara | Inspektorin                    Christian Alber | Inspektor

Youth 4 Climate Week - KEEP IT COOL!

Rullo di tamburi.... Kolping Jugend, Coworking della Memoria (Arci) proudly presents...
... vom 19. September bis zum 23. September findet die Youth 4 Climate Week - KEEP IT COOL! statt.

Die Erde braucht uns, aber vor allem - auch wir sie!
La Youth 4 Climate Week ha lo scopo di muoverci e smuoverci, perché ognuno si senta responsabile e faccia la propria parte per una conversione ecologica reale e concreta.
Es gibt viele Organisationen und Menschen, die sich seit Jahrzehnten schon dafür engagieren.
Con questa settimana di azione vogliamo dare la possibilità a tutti di raccontare in maniera semplice e nelle forme più varie come la conversione ecologica ora più che mai sia diventata “socialmente desiderabile”.
So hat es Alex Langer uns schon vor fast 30 Jahren prophezeit.

Aber was wird in dieser Woche konkret passieren?!?
Tante cose belle! E i protagonisti potrete essere proprio voi!
Organisationen, Vereine, Schulen, Jugenddienste und Jugendzentren können einen kleinen Beitrag leisten und die Woche bereichern.

Scrivi ad amanda.montesani(at)caritas.bz.it  entro il 9 settembre se vuoi partecipare con un'azione per la tua comunità!

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TheoTag 2023

Wir planen den TheoTag für alle Maturantinnen und Maturanten für Dienstag, 27. April 2023 und hoffen, dass er kommendes Jahr endlich wieder stattfinden kann.
 

Informationen aus der Bibliothek und Medienstelle

Interessante Neuankäufe

Das große Bibel-Geschichtenbuch

35 Erzählungen von Adam und Eva bis Zachäus; für KiTa, Schule, Familie und Gemeinde. Frieder Harz; mit Illustrationen von Andrea Lienhart. Gütersloh: Gütersloher Verlagshaus; 2021 – 333 Seiten

Abraham und Sara, Rut, David, Jona, Bartimäus und Zachäus und viele andere mehr - in 35 Geschichten zum Vor- und Selbstlesen oder zum Nacherzählen bietet das Bibel-Geschichtenbuch reichlich Ideen, die Kinderherzen höherschlagen lassen: Leben im Paradies, Versprechungen unter dem Sternenhimmel, Abenteuergeschichten von Verzweiflung, aber auch Mut und Hoffnung. Für viele schöne Vorlesestunden in Kindergarten, Schule, Gemeinde, Familie und zu Hause - praxiserprobt und mit vielfältigem Material für kreative Gestaltungen, Gesprächsanregungen und ausführlichen Hintergrundinformationen angereichert.

Detektive auf den Spuren von Herrn J.

15 Fälle für 8- bis 12-jährige Bibeldetektive in Schule und Gemeinde. Eva-Maria Mallow. Stuttgart: buch + musik; 2015 – 191 Seiten

In den Detektivbüros in Bethlehem, Jerusalem und Kapernaum geht es rund! Junge Detektive von 8 bis 12 Jahren untersuchen in 15 spannenden Fällen rund um Jesus Tatorte, Schriftstücke, befragen Zeugen und begeben sich vielfältig auf Spurensuche. Die 15 praxiserprobten Fälle eignen sich für Jungschar, Kinderbibeltage, Freizeiten, Projekttage, u. v. m. Ein Fall dauert ca. 90 Minuten. Je nach Auswahl der Spiel-, Bastel- und Backideen kann die Zeit verlängert oder gekürzt werden. Es ist kein Vorwissen der Detektive nötig. Die Umsetzung ist bereits mit 1-2 Mitarbeitenden möglich. Es stehen PDF-Vorlagen zum Download zur Verfügung, die an die eigenen Örtlichkeiten angepasst werden können.

Bibel kreativ Methodenbuch

Einfach Workshops gestalten mit 12 Modellentwürfen und zahlreichen Kreativideen. Michaela Mokry (Hg.); Autorinnen: Jacqueline Metzlaff, Sonja Pohl, Franziska Strecker, Michaela Mokry. Stuttgart: Katholisches Bibelwerk GmbH; 2019 – 189 Seiten

Das Methodenbuch bietet eine Einführung in die kreative Bibelarbeit sowie Vorlagen für kreative Stunden mit der Bibel in Gruppen: Gebete, Impulse zu Bibelstellen, Zeitpläne, praktische Basteltipps, Kopiervorlagen und kostenlose Downloads machen den Einstieg in die kreative Bibelstunde leicht. Ideal für den Einstieg in die kreative Bibelarbeit mit Gruppen.

Alleswisserbuch zur Bibel

Karin Jeromin; illustriert von Jochen Stuhrmann. Stuttgart: kbw bibelwerk; 2021 – 399 Seiten

Das Alleswisserbuch zur Bibel beinhaltet die 135 wichtigsten Geschichten aus dem Alten und Neuen Testament im Text der revidierten Einheitsübersetzung. Sachinformationen zu Entstehung und Geschichte der Bibelüberlieferung zeigen die Bedeutung der Bibel auf. Zahlreiche Fakten zu Personen und Lebenswelten der Bibel, zu Tieren, Pflanzen, Landschaft und historischen Hintergründen bieten einen für Kinder ansprechend und verständlich aufbereiteten Zugang zu den Texten. Die Illustrationen von Gebäuden, Menschen, Arbeitsgeräten usw. entsprechen historischen Erkenntnissen und erleichtern den Zugang zur Welt der Bibel und der antiken Umwelt. Dieses Buch eignet sich besonders für Familien, Schüler:innen und interessierte Bibelleser:innen. Es ist für Kinder ab 8 Jahren geeignet.

Lapbooks

Die Bibel - praktische Hinweise und Gestaltungsvorlagen für Klappbücher rund um die Bibel. Klara Kirschbaum. Hamburg: Persen; 2020 – 64 Seiten (Bergedorfer Unterrichtsideen)

Klappkarten, Taschen- und Faltbücher: Mit diesen Entdeckermappen halten Ihre Schüler Lernergebnisse auf motivierende und kreative Weise durch Basteln, Schreiben und Malen fest. Die Lapbooks bieten zahlreiche Möglichkeiten zur Differenzierung. Es gibt einfache Vorlagen, die nur ausgeschnitten werden müssen, andere können mit relativ viel Inhalt gefüllt werden. Die hier angebotenen Materialien zum Thema „Die Bibel“ sind in der 2. bis 4. Klasse einsetzbar. Infokarten, Rückmeldebogen und Laufzettel runden das Angebot ab.

Einblickbibel - die Einheitsübersetzung mit Orientierungshilfen

Konzeption und Herausgeberin: Elisabeth Birnbaum. Stuttgart: kba Bibelanstalt; 2021 – 1695 Seiten

Mit der neuen EINBLICKBIBEL gelingt endlich der schnelle Einstieg in die Bibel! Ein übersichtliches Leitsystem aus Farben und Icons, sowie leicht verständliche Einleitungen und Kurzkommentare dienen dazu den Aufbau, den Inhalt und die wichtigsten theologischen Motive der Bibel in kurzer Zeit zu überblicken. Mühelos lassen sich damit innere Struktur und erzählerische Zusammenhänge der Bibel erfassen! Diese Bibel mit dem vollständigen Text der Einheitsübersetzung sowie zahlreichen Kommentaren und leicht verständlichen Hinführungen eignet sich besonders für Anfänger, aber auch für alle Fortgeschrittenen und Bibelinteressierten, die ohne langes Blättern und Suchen dem Wesen und Inhalt der Bibel auf die Spur kommen wollen.

Bibelgeschichten leseleicht - Altes Testament

Religionsinhalte leichter verstehen - mit passenden Aufgaben & sprachsensiblen Methoden. Anne Scheller. Augsburg: Auer; 2019 – 80 Seiten

Viele Kinder sind begeistert von Bibelgeschichten. Aber in ihren normalen Textumfängen ist es Leseanfängern und leseschwachen Schülern nicht möglich, die vielschichtigen Religionsinhalte wirklich zu erfassen. Bei diesen 15 Bibelgeschichten handelt es sich um Nacherzählungen von Texten aus dem Alten Testament, welche inhaltlich und formal stark reduziert sind. Zu jeder der Geschichten passen verschiedene Aufgaben, die einerseits auf das richtige Textverständnis abzielen und andererseits zum Transfer auf das eigene Leben anregen. Auch Vorschläge zum Malen und Basteln werden mitgeliefert.

Bibelgeschichten leseleicht - Neues Testament

Religionsinhalte leichter verstehen - mit passenden Aufgaben & sprachsensiblen Methoden. Anne Scheller. Augsburg: Auer; 2019 – 80 Seiten

Lieben die Schülerinnen und Schüler Ihres Religionsunterrichts Bibelgeschichten? Dann geht es ihnen wie vielen Kindern. Allerdings sind die vielschichtigen Religionsinhalte mit normalen Textumfängen für Leseanfänger oder Leseschwache kaum zu verstehen. Dieser Band liefert Ihnen Bibelgeschichten in leseleichter Form. Die 15 Bibelgeschichten dieses Bandes sorgen dafür, dass den Kindern durch leichtere Texte ein einfacherer Zugang zu den Religionsinhalten gewährt wird. So können die Schülerinnen und Schüler die Geschichten des Neuen Testaments selbstständig erfassen. Zu jeder Bibelgeschichte gibt es passende Aufgaben, um das Textverständnis zu überprüfen und um das eben Gelesene auf das eigene Leben zu übertragen. Weiterhin liefert Ihnen der Band zu allen Geschichten Vorschläge zum Basteln oder Malen.

Hofburg Brixen: Vermittlungsprogramm für Schüler und Schülerinnen

Schatzsuche in der Hofburg
spielerische Erkundungstour & Rätsel
Zielgruppe: Grundschüler*innen, Mittelschüler*innen
Die Kinder begeben sich auf eine spannende Schatzsuche und lernen durch das Lösen kniffliger Aufgaben Interessantes über die Geschichte und die Kunstwerke der Hofburg kennen. Das Programm kann mit einer Einführung über die Hofburg und einer kurzen Führung durch die Krippensammlung erweitert werden.
Von November bis Jänner wird zudem eine weihnachtliche Schatzsuche in der Krippensammlung angeboten.

Die Hofburg mit allen Sinnen erleben
Interaktive Führung
Zielgruppe: Grundschüler*innen

Auf einem Rundgang durch die Hofburg wird den Schüler*innen Interessantes über die Kunstwerke und die Geschichte des Bistums Brixen erzählt.
Bei einigen Stationen werden zusätzlich die fünf Sinne der Schüler angesprochen: Wie fühlt sich der Stoff eines Priestergewandes an? Wie klingt sakrale Musik? Wie schmeckt eigentlich eine Hostie? Durch Fühlen, Hören, Schmecken uvm. wird Kunst lebendig und vielseitig erfahrbar gemacht. 

Geschichte und Politik der Bischöfe
Führung & Quiz
Zielgruppe: Grundschüler*innen, Mittelschüler*innen
, Oberschüler*innen
Die Schüler*innen lernen bei einem Rundgang durch die ehemalige Bischofsresidenz Interessantes über die historisch-politische Entwicklung des Bistums Bozen-Brixen und dessen Verwaltung kennen. Die Geschichte Tirols ist untrennbar mit der des Bistums verbunden, daher werden wichtige Geschehnisse während der Führung anhand von Kunstwerken und anderen historischen Zeugnissen anschaulich erklärt. Am Ende des Rundgangs soll ein Quiz das Wissen spielerisch festigen. 

 

Dieses Angebot ist ganzjährig buchbar. Der Museumsbesuch eignet sich auch gut für einen Herbstausflug oder als Schlechtwetter-Variante.

Die Hofburg ist ein sehr großes Gebäude, daher können auch größere Gruppen problemlos das Museum besuchen.

Es erwarten Sie neben dem Museum mit sakraler Kunst und der bekannten Krippensammlung auch historische Räumlichkeiten der Renaissance und des Barocks, sowie verschiedene Sonderausstellungen.

Für die Sonderprogramme ist eine Voranmeldung unter info(at)hofburg.it oder 0472 830505 erforderlich.

Öffnungszeiten:
Oktober-Mai: 10:00-17:00 Uhr
Juni-September: 10:00-18:30 Uhr

Geschlossen:
6. November 2022 bis 26. November 2022
24. & 25. Dezember 2022 (Heiligabend und erster Weihnachtstag)
9. April 2023 (Ostersonntag)

Wir freuen uns auf Ihren Besuch!

Ein Bleistift für Bildung

Eine Aktion der katholischen Frauenbewegung kfb in Zusammenarbeit mit missio

Ausbildung zu Krankenpflegerinnen und Hebammen

Uganda: Gulu und Matany

Wir starten mit einem neuen Projekt, das das Ziel hat, die Frauenbildung in armen Ländern zu fördern. Konkret sollen Mädchen in Uganda die Ausbildung zur Krankenplegerin oder zur Hebamme finanziert werden. Die Mädchen gehören entweder dem Stamm der Acholi (Gulu) an oder jenem der Karamojong (Matany). In einer umfangreichen Mappe finden Sie mehr darüber: Land und Leute werden vorgestellt und von Kochrezepten über Kinderspielen bis hin zu Anregungen für Wortgottesfeiern ist so ziemlich alles enthalten. Sie kann im Unterricht in Schulklassen genauso verwendet werden wie in Jungschar- oder Erwachsenengruppen.

Gegen eine Spende bekommt man das Säckchen, das in einem Frauenprojekt ebenso in Uganda hergestellt wurde. Es beinhaltet einen Bleistift und die Information zum Projekt.

Schließlich gibt es noch ein eindrucksvolles Video, das die schwierige Situation der Menschen im Norden von Uganda zeigt. Beide Krankenhäuser befinden sich dort und leisten einen unschätzbaren Dienst für die Versorgung der Kranken. Gedreht wurde das Video im Februar von Wolfgang Penn in Zusammenarbeit mit Missio.

Weitere Informationen:

Kath. Frauenbewegung: info@kfb.it, Tel. 0471 972397

Missionsamt: missio@bz-bx.net, Tel. 0471 306213

Homepage: Ein Bleistift für Bildung (bz-bx.net)

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Pastoraltagung 2022

Die Tagung geht der Frage nach, wie eine synodale Kirche heute gestaltet und gelebt werden kann.
Welche Ansätze braucht es, um lebendige, missionarische Gemeinschaften nahe an den Menschen aufzubauen und zu pflegen?
Wie kann der Einsatz der Ehrenamtlichen im kirchlichen und sozialen Kontext gestärkt und begleitet werden?
Wie gelingt es, ein lebendiges Netzwerk zwischen den Pfarreien und Seelsorgeeinheiten zu knüpfen und wie kann die Ortskirche selbst mehr und mehr als lebendiges Netzwerk verstanden werden?
Welche Transformationen und Reformen sind nötig, damit die Kirche auf allen Ebenen wieder an Kraft und Lebendigkeit gewinnt?
Welches Bild von Kirche entsteht aus dem gemeinsamen Weg der Synode?

Hier geht's zum Programmflyer.

Jungschar startet ins Jubiläumsjahr

Im Herbst beginnt das Jungschar- und Minijahr, dieses Mal mit dem Jahresthema „Trau dich, DU zu sein!“.

Das Jahresthema 2022/2023 gehört zur Säule „Lebensraum für Kinder“ und stellt zwei bedeutende Schlagwörter in den Mittelpunkt: Kreativ und mutig sein. Durch verschiedene Angebote will die Jungschar den Kindern Wege ermöglichen, um ihre kreativen und künstlerischen Seiten zu entdecken und sich selbst zu entfalten. Dabei soll und muss auch ihr Selbstbewusstsein gestärkt werden, denn Kinder sollen und dürfen alles sein! Bereits seit 70 Jahren, also seit 1953, gibt es die Jungschar in Südtirol – dies muss gefeiert werden. In den Ortsgruppen selbst, beim Kinderfest am 20. Mai und bei der Jubiläumsfeier am 10. Juni wird der 70. Geburtstag der Jungschar gefeiert. Alle geplanten Veranstaltungen sind hier zu finden: https://www.jungschar.it/angebote/jahresprogramm/

5. Kinderlandtag

In diesem Jahr findet der Südtiroler Kinderlandtag bereits zum 5. Mal statt. Die Jubiläumsausgabe findet anders statt wie bisher: Von Mai bis November setzten und setzen Kinder- und Jugendgruppen direkt vor Ort konkrete partizipative Projekte um. Am 18. November findet im Landtag die Abschlussveranstaltung statt. Alle Schulklassen der Grund- und Mittelschule sowie Kindergruppen von Vereinen und Organisationen sind herzlich eingeladen mitzumachen und vor Ort, mit unserer Hilfe, ein konkretes Projekt umzusetzen.

Alle Informationen unter: https://www.jungschar.it/kinderlandtag/

72h ohne Kompromiss

Eine der größten sozialen Jugendaktionen, das Projekt „72 Stunden ohne Kompromiss“, geht vom 12. bis zum 15. Oktober 2022 über die Bühne. Vereine und Organisationen, Gemeinden und Pfarreien können Projektvorschläge einreichen. Jugendliche, die 72 Stunden ihrer Zeit für den Zweck zur Verfügung stellen möchten, können sich bis zum 15. September anmelden.

Mit dem Start der 72 Stunden beginnt ein Wettlauf gegen die Zeit. Innerhalb von 72 Stunden engagieren sich Jugendliche ab 14 Jahren für gemeinnützige Aufgaben. Das Projekt „72 Stunden ohne Kompromiss“ ist die ideale Gelegenheit für Jugendgruppen oder Schüler/innen, sich fernab des gewohnten Umfeldes kennenzulernen, Außergewöhnliches zu erleben und spannende Erfahrungen zu machen. Darüber hinaus bietet es die Möglichkeit, durch gemeinsames Engagement neue Freundschaften zu schließen.

Jede Gruppe bekommt eine Aufgabe gestellt, die sie vorher nicht kennt. Sie erfährt die Aufgabe erst beim Projektstart. Das kann die kreative Neugestaltung eines Jugendraums sein oder vielleicht die Aufwertung eines Kinderspielplatzes. Personen können sich einzeln oder als Gruppe anmelden. Teilnehmen können alle Jugendlichen (Einzelanmeldungen ab 18 Jahren und Gruppenanmeldungen ab 14 Jahren).

Anmeldungen sind ab sofort unter info(at)skj.bz.it möglich. Detaillierte Infos gibt es auf Facebook www.facebook.com/72h.it oder www.skj.bz.it/72_h_ohne_kompromiss-2/

Das Projekt wird organisiert von: Südtiroler Jugendring, Südtirols Katholische Jugend und youngCaritas.

Neue Weiterbildungsangebote

Wir haben unsere Weiterbildungsangebote überarbeitet. Es gibt jetzt einige Angebote mehr, bei denen ein Referent oder eine Referentin direkt zu euch vor Ort hinkommt und das gebuchte Thema mit den Jugendlichen erarbeitet. Wir freuen uns auf euch!

Hier findet ihr all unsere Angebote: www.skj.bz.it/angebote/buch-uns/

The Show must go on: Iatz kemmen mir!

Unter diesem Motto steht das Arbeitsjahr 2022/2023 bei Südtirols Katholischer Jugend. Südtirols Katholische Jugend möchte jungen Menschen eine Bühne geben, auf der sie ihren Platz suchen, ausprobieren und finden dürfen. Für SKJ ist es wichtig, Sprachrohr für die Anliegen von Jugendlichen zu sein. Junge Erwachsene werden bestärkt, ihre Ideen und Fähigkeiten einzubringen und Verantwortung zu übernehmen.

Neben 72h ohne Kompromiss und den Bezirkstreffen gibt es im Herbst noch zwei tolle Veranstaltungen. Am 29.10.22 findet von 14.00 bis 18.00 Uhr ein Band-Workshop in der Jugendkirche in Meran statt. Die Ergebnisse davon werden am 31.10.22 um 19.00 Uhr bei der Nacht der 1000 Lichter in der Jugendkirche Meran präsentiert. Weitere Infos dazu und das detaillierte Jahresprogramm mit den verschiedenen Angeboten zum Jahresthema ist unter www.skj.bz.it/startseite/jahresprogramm abrufbar.

Hinweise zum Ausdrucken des RL-Forums

Einige Leserinnen und Leser haben nach einer Druckversion des RL-Forums nachgefragt. Hier einige Hinweise zum Ausdrucken der Online-Version:

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