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8 Promille für die Katholische Kirche

In Italien werden 8 ‰ der vom Steuerzahler eingezahlten Einkommenssteuer IRPEF vom Staat für verschiedene kirchliche und soziale Zwecke zur Verfügung gestellt, darunter für die Katholische Kirche. Sie können durch Ihre Unterschrift auf der Steuererklärung (Mod. CU, Mod. 730-er und UNICO) über diese Gelder entscheiden. Die Gelder werden dann vom Staat aufgrund der abgegebenen Unterschriften aufgeteilt. Die Kirche kann mit diesen Geldern wichtige Tätigkeiten finanzieren. Auch in unserer Diözese wird mit diesen Geldern Vieles verwirklicht und unterstützt.

 

  • Die Unterschrift kostet Sie nichts!

  • Auch auf dem Mod. CU können Sie unterschreiben.

 

Wie und wo unterschreiben?

Auf Ihrer Steuererklärung (Mod. UNICO, Mod. 730) beim Steuerberater.

Eigenes Formular, welches am CU anhängt, suchen (Vorlage für die Wahl der Zweckbestimmung von 8 und 5 Promille der IRPEF) - evtl leere Vorlage herunterladen.

Dann:

  1. Im Formularfeld „Zweckbestimmung von 8 Promille“ im zweiten Feld (Katholische Kirche) unterschreiben
  2. Im Formularfeld „Zweckbestimmung von 5 Promille“ im ersten Feld unterschreiben (Unterstützung des Ehrenamtes) und Steuernummer der begünstigten Organisation  eintragen
  3. Am Ende der Seite noch einmal unterschreiben
  4. Seite(n) mit Zweckbestimmung in ein weißes Kuvert geben, „Zweckbestimmung der 8, 5 und 2 Promille IRPEF“, sowie Name und Steuernummer draufschreiben (vorgedruckte  Kuverts liegen in Ihrer Pfarrei auf) und dann bei der Post kostenlos oder bei einem CAAF termingerecht abgeben.

Das leere Formular zur Zweckbestimmung liegt in den Pfarreien auf oder finden Sie hier zum Herunterladen.
Weitere Kuverts anfordern oder nähere Informationen: diuk.idsc(at)bz-bx.net

Unterschreiben kann jeder!

Auch wer auf dem Modell CU keine Steuerabzüge hat, d.h. keine Steuern eingezahlt hat (z.B. Mindestrentner oder junge Erwachsene/Jugendliche mit geringem Einkommen), kann die Zweckbestimmung der 8 Promille unterschreiben. Dies gilt aber nicht für die 5 Promille!
 
Wer kein Modell CU (Certificazione Unica) vom Penionsinstitut erhalten hat, aber trotzdem die Unterschrift zur Zweckbestimmung abgeben möchte, der kann ganz einfach eine Vorlage zur Zweckbestimmung verwenden. Weitere Informationen finden Sie im Infoblatt. Zusätzlich finden Sie unten auch das Formblatt zum Herunterladen und Ausdrucken.

Seite(n) mit Zweckbestimmung in ein weißes Kuvert geben, „Zweckbestimmung der 8, 5 und 2 Promille IRPEF“, sowie Name und Steuernummer draufschreiben (vorgedruckte Kuverts liegen in Ihrer Pfarrei auf) und dann bei der Post kostenlos oder bei einem CAAF termingerecht abgeben.

Verwendung der 8 Promille

Die Italienische Bischofskonferenz veröffentlicht immer wieder Beiträge zur Verwendung der Gelder aus dem 8 Promille Fonds (www.chiediloaloro.it). Aktuelle Daten für unsere Diözese finden Sie in der folgenden Anlage:

Jährlich erhält die Diözese einen Betrag von ca. € 1.000.000 aus dem 8 Promille Fonds. Diese Gelder werden für verschiedene pastorale Dienste verwendet, unter anderem für Kultusausgaben, Seelsorge im weitesten Sinn (Diözesane Medien, Bibliothek, Priesterseminar, Diözesanmuseum, Diözesane Veranstaltungen), Aus- und Weiterbildung des Klerus, Jugenddienste, Familienberatung u.v.m.

Die erforderlichen Mittel für die Unterhaltsergänzungen der Priester in unserer Diözese (ca 3 Millionen Euro) werden über drei Quellen aufgebracht:

  1. Durch die Überschüsse des DIUK: Die Überschüsse, welche das Diözesaninstitut für den Unterhalt des Klerus bei der Verwaltung seiner Liegenschaften erwirtschaftet, fließen ausschließlich der Priesterbesoldung zu (ca. 35% des gesamten Aufwandes).
  2. Durch die für die Priesterbesoldung zweckgebundenen Spenden: Ca. 3% des Gesamtaufwandes wird über für den Unterhalt des Klerus zweckgebundene Spenden finanziert
  3. Aus dem 8-Promille-Fonds: Der restliche Bedarf (ca. 62%) an Mitteln zur Finanzierung der Priesterbesoldung in unserer Diözese muss über den 8-Promille-Fonds finanziert werden.

Ein großer Teil der über die Unterschriften auf der Steuererklärung aufgebrachten Mittel fließt somit der Priesterbesoldung zu.
Die Gelder aus dem 8-Promille-Fonds sind somit wichtigste Finanzquelle für die Priesterbesoldung!

Jährlich erhält die Caritas ca. 650.000 Euro aus dem 8 Promille – Fonds zugewiesen.
 
„Menschen stärken. Wege sichern. Das ist es, was die Caritas täglich tut und tun will. Menschen wollen wir stärken, indem wir ihnen Hoffnung und Hilfe bieten, sie ernst nehmen und ihre Würde wahren. Gleichzeitig sichern wir ihre Wege, indem wir ihnen aus der Not heraushelfen, Wege für sie vorbereiten und sie darauf ein Stück weit begleiten.
 
Wir fördern, begleiten und unterstützen in Südtirol im Jahr über 31.000 Menschen in verschiedenen Notsituationen. Sie wenden sich mit den unterschiedlichsten Problemen und Schwierigkeiten an unsere 30 Fachdienste.Dabei decken wir ein breites Spektrum ab: Wir betreuen obdachlose, einsame und straffällige Menschen, Menschen mit finanziellen Schwierigkeiten und Suchtproblemen, psychisch Kranke, Menschen mit Behinderungen, Pflegebedürftige und Menschen, die dem Tod nahe sind, um nur einige der Aufgabenfelder zu nennen. Viele Betroffene wenden sich an uns, weil sie sonst nirgends Hilfe finden.“
 
Die Gelder aus 8 Promille-Zuweisungen verwendet die Caritas für Menschen in Notsituationen, die Unterstützung und Beratung brauchen, um ihr Leben wieder in den Griff zu bekommen. Zusätzlich helfen die Gelder, die Aus- und Weiterbildungen für die zahlreichen Freiwilligen zu finanzieren, die den Mitmenschen Beistand leisten und die vielen Dienste der Caritas gar erst ermöglichen.

  • Für Menschen mit finanziellen Schwierigkeiten
    Plötzliche Unglücksfälle, der Verlust des Arbeitsplatzes, Einkommensverlust, Krankheit oder unvorhergesehene Ausgaben führen schnell in die Schuldenfalle. Die Schuldnerberatung der Caritas bietet Hilfe.
  • Für Männer in Problemsituationen
    Das Team der Caritas Männerberater steht Männern in Krisensituationen bei – mit kompetenten Beratungen von Mann zu Mann.
  • Für Sterbende und Trauernde
    Schwerkranke, sterbende und trauernde Menschen haben besondere Bedürfnisse. Sie brauchen neben Schmerzlinderung und Pflege vor allem Zuwendung, Aufmerksamkeit und Verständnis. Die gut ausgebildeten Freiwilligen der Hospizbewegung geben ihnen Raum, damit Sie diese schwierige Lebensphase selbstbestimmt und würdevoll erleben können.
  • Für Frauen und Männer ohne Dach über dem Kopf
    Das Leben auf der Straße ist hart. Bedingt durch die Wirtschaftskrise sind immer mehr Frauen und Männer von Wohnungslosigkeit und Obdachlosigkeit betroffen. In mehreren Einrichtungen und Essensausgaben bietet die Caritas ihnen ein geschütztes Umfeld, Respekt und Wertschätzung.
  • Für ein gemeinschaftliches Miteinander
    EinwandererInnen tragen viel zum allgemeinen Wohlstand in Südtirol bei. Damit sie sich im Südtiroler Umfeld orientieren und gesellschaftlichen Anschluss finden können, brauchen sie aber Unterstützung. Die Caritas bietet eingewanderten MitbürgerInnen in mehreren Diensten Beratung und Hilfe an, damit ihre Integration gelingen kann.
  • Für einen gangbaren Weg in die Freiheit
    Nach einer Haftstrafe kommen viele Frauen und Männer mit der Welt außerhalb der Gefängnismauern nicht mehr zurecht. Die eingeschränkten Lebensverhältnisse führen zum Verlust von sozialen und beruflichen Fähigkeiten. Die Caritas hilft straffällig gewordenen Menschen bei der sozialen Wiedereingliederung und unterstützt auch deren Familienangehörige mit Rat und Hilfe.
  • Für eine nachhaltige Entwicklung
    Die Lebensbedingungen der Menschen in Entwicklungsländern zu verbessern ist Ziel des weltweiten Caritas-Netzwerks, in das auch die Südtiroler Caritas eingebunden ist. Schulen und Ausbildungszentren werden errichtet, Brunnen und sanitäre Einrichtungen dort, wo diese fehlen. Man bietet Hilfe beim Aufbau von Genossenschaften und vergibt Kleinkredite an bäuerliche und kleinstrukturierte Handwerksbetriebe. Damit soll der weltweite Hunger bekämpft werden.

Unterlagen

Hier finden Sie Unterlagen zum Herunterladen und Ausdrucken. Sollten Sie noch andere Unterlagen benötigen, wenden Sie sich an das DIUK, Tel. 0471/306300 oder senden Sie eine email an diuk.idsc(at)bz-bx.net.

5 Promille

Zusätzlich zu den 8 Promille besteht die Möglichkeit, mit Ihrer Unterschrift auf der Steuererklärung (Mod. CU, Mod. 730, Mod UNICO) weitere 5 Promille Ihrer Steuern sozialen Zwecken zuzuweisen. Durch eine Unterschrift und die Angabe der Steuernummer der begünstigten Organisation können Sie diese finanziell unterstützen. Für Sie kostenlos, für Viele eine große Hilfe!
Auch einige kirchlich sozialen Vereine und Verbände engagieren sich täglich für die Anliegen bedürftiger Menschen oder einfach im sozialen Bereich.
Die Diözese bittet deshalb um Ihre Unterschrift für diese Organisationen. 

  • Caritas Diözese Bozen-Brixen   80003290212
  • Katholische Frauenbewegung    80008900211
  • Katholische Jungschar Südtirols    80008880215
  • Katholische Männerbewegung    94059030216
  • Katholischer Familienverband Südtirol    80012100212
  • Katholisches Blindenpostolat   80017950215
  • Kolpingwerk Südtirol    80019780214
  • Katholischer Verband der Werktätigen (KVW) 80006160214
  • Südtiroler Vinzenzgemeinschaft 94059970213
  • Südtirols Katholische Jugend    80008920219
  • Centro di aiuto alla vita 94000180219
  • Conferenza San Vincenzo - Consiglio Centrale    94005180214
  • La Strada - Der Weg   80020390219
  • U.N.I.T.A.L.S.I. 04900180581
  • Vinzenkonferenz Brixen  90002370212

Kontakt

Diözesaninstitut für den Unterhalt des Klerus
Domplatz 3
39100 Bozen 
Tel. 0471 306300
Fax: 0471 979465
E-Mail: diuk.idsc(at)bz-bx.net