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08. August 2026

Hier finden Sie detailiertere Informationen zu den heute gefeierten Heiligen und unter "Historisches Kalenderblatt" noch interessante Informationen zu geschichtlichen Ereignissen, die heute stattgefunden haben.

Dem Dominikanerorden gehören weltweit rund 6.000 Brüder, 3.000 Nonnen und über 30.000 Schwestern in Kongregationen des dritten Ordens an. Die Spiritualität des Ordens wird bestimmt vom Motto „den Namen des Herrn Jesus Christus aller Welt verkündigen“.  Heute feiert die Kirche den Gründer des Dominikanerordens, den hl. Dominikus Guzmán, sowie die Heiligen Cyriacus und Altmann.

Dominikus wurde 1170 als Domingo Guzmán, in Kastilien geboren. Er genoss eine hervorragende Ausbildung und wurde nach dem Studium der Philosophie und der Theologie Kanonikus des regulierten Domstifts Osma und später Subprior. Auf dem Heimweg von einer Reise nach Rom lernte er in Südfrankreich die Ausmaße des kirchlichen Amtsmissbrauchs und die bestens organisierte Bewegung der Albigenser kennen. So erwachte in dem jungen Priester der Wunsch, hier als Missionar zu wirken. Zusammen mit Bischof Diégo gründete er in der Nähe von Toulouse eine Missionsstation und von hier aus zogen Dominikus und seine Gefährten Tag für Tag durch die Dörfer und Städte. Durch ihr bescheidenes Auftreten und ihre berührenden Predigten schafften es die Brüder, viele "verirrte Schäflein" wieder in den Schoß der Kirche zurückzuführen und die Herzen der Franzosen zu gewinnen. Die Missionsstation in Südfrankreich wurde zur Keimzelle des Prediger- und Bettelordens der Dominikaner. Unvorstellbar schnell breitete sich der Predigerorden über ganz Europa aus. Sechs Jahre nach der Ordensgründung starb Dominikus im Alter von 51 Jahren am 6. August 1221 in Bologna. Dominikus ist Landespatron der Dominikanischen Republik, der spanischen Provinz Burgos, der Astronomen, Schneider und Näherinnen. Eine Bauernregel am heutigen Tag lautet: "Wird's an Dominik sehr heiß, dann bleibt der Winter lange weiß."

Cyriacus, ein frühchristlicher Diakon, musste jahrelang als Strafgefangener in den römischen Lehmgruben arbeiten, ehe er im Jahr 304 enthauptet wurde. Er zählt zu den 14 Nothelfern und  wird gegen die Macht der bösen Geister angerufen. Dem hl. Cyriacus sind in unserem Land die Urpfarre Pfalzen und die Kapelle des Ansitzes Gießbach bei St. Georgen geweiht.

Altmann wurde 1015 in Westfalen geboren. Er war Stiftsherr und Lehrer in Paderborn und später Probst am Marienstift in Aachen. 1065 ernannte man ihm zum Bischof von Passau. Altmann gehörte zu den eifrigen Unterstützern der Reformbestrebungen Georgs VII. und gründete das Augustiner-Chorherrenstift St. Nikola in Passau. Im Investiturstreit betrieb Altmann die Absetzung Heinrichs. Er musste deshalb Passau verlassen und konnte nur mehr im östlichen Teil seiner Diözese unter dem Schutz des Markgrafen Leopold III. tätig sein. Altmann starb am 8.  August 1091 in Zeiselmauer bei Wien. Altmann wurde schon bald als Heiliger verehrt, jedoch nie kanonisiert.