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03. Mai 2026

Hier finden Sie detailiertere Informationen zu den heute gefeierten Heiligen und unter "Historisches Kalenderblatt" noch interessante Informationen zu geschichtlichen Ereignissen, die heute stattgefunden haben.

„Auf Philippi und Jakobi Regen,  folgt ein großer Erntesegen“ sagt eine Bauernregel an heutigen Gedenktag der Aposteln Philippus und Jakobus.  Aber auch für den Fall, dass es heute nicht regnen sollte, gibt es eine positive Bauernregel: „An Jakobi heiß und trocken, kann der Bauersmann frohlocken“.

Der Apostel Jakobus der Jüngere war ein naher Verwandter Jesu und einer der zwölf Apostel.  Es gibt kaum Informationen über ihn und in den Apostellisten wird er immer gegen Schluss genannt. Nachdem Petrus nach Rom ging, wurde Jakobus Oberhaupt der Kirche von Jerusalem. Einer Überlieferung nach, sollte Jakobus von der Zinne des Tempels aus, also für alle weithin sicht- und hörbar - seinen Glauben widerrufen. Er weigerte sich jedoch und wurde deshalb auf Betreiben des Hohenpriester Ananos am Osterfest des Jahres 62 von der Tempelmauer geworfen und mit einer Tuchwalkerstange erschlagen.  Als Heiliger wird er deshalb meist mit einer Walkerkeule abgebildet. Eine Kopfreliquie von Jakobus dem Jüngeren wird in Ancona verehrt.

Philippus, der Apostel, lebte in Bethsaida am See Genezareth, wo er sich als Fischer sein Brot verdiente. Zuerst war er ein Jünger Johannes des Täufers. Als sich Jesus einmal auf dem Weg nach Galiläa befand, sah er dem Fischer bei seiner Arbeit zu und forderte ihn auf, ihm nachzufolgen. Nach Jesu Tod und Auferstehung ging der Apostel als Missionar nach Kleinasien. Im Jahr 81 soll er von heidnischen Priestern gefangen genommen, gegeißelt und ans Kreuz geschlagen worden sein.  Die Kirche von Natz ist die einzige Kirche in unserer Diözese, die den hl. Philippus und Jakobus geweiht ist.

Béla IV. war ein Sohn von König Andreas II. und Gertrud von Andechs-Meran, sowie Bruder der hl. Elisabeth von Thüringen. Als Herzog verwaltete er ab 1226 Siebenbürgen und das Gebiet jenseits der Karpaten. 1235 wurde er nach teils heftigen Auseinandersetzungen mit seinem Vater König von Ungarn. Als 1241 mehrere Mongolenheere in das Königreich einfielen, stand er ihnen trotz zahlreicher Hilferufe an Kaiser und Papst allein und hilflos gegenüber und musste nach Dalamtien fliehen. Nach dem Rückzug der Mongolen förderte Béla durch Schenkungen den Bau von Privatburgen und unterstützte die Entstehung befestigter Städte, darunter seine Gründung Buda - das heutige Budapest. Béla IV. starb am 3. Mai 1270.