Heute ist der Gedenktag an den hl. Maximilian von Theveste. Auch gedenkt die Kirche man der seligen Beatrix, Almut und Fina.
Der heilige Maximilian von Theveste war ein junger Christ, der sich weigerte, Kriegsdienst zu leisten. Er könne nicht die Bleimarke der Soldaten tragen, weil er schon das Zeichen Christi am Leibe trage, soll er im Prozess erklärt haben. So wurde er im Alter von 21 Jahren, am 12.März 295 hingerichtet. Die heute noch erhaltene „Acta Maximiliani“, die den Prozess und die Hinrichtung Maximilians dokumentiert, stellt ein bedeutsames historisches Dokument dar und beruht auf den Gerichtsakten, die im 4. Jahrhundert von einem anonymen christlichen Autor überarbeitet wurden.
Die selige Beatrix lebte als Chorfrau im Prämonstratenserinnenstift Engelport bei Treis an der Mosel und war dessen erste Priorin. Es wird berichtet, dass sie um 1275 nach einem engelgleichen Leben während des Sanctus bei einer hl. Messe in die Schar der Engel und Heiligen aufgenommen worden sein soll. Ihre Reliquien wurden schon bald Mittelpunkt einer verbreiteten Verehrung. In dem Sarg, in dem sie bestattet wurde, soll es rumort haben, wenn man ihren Gedenktag vergaß. Während der Französischen Revolution gingen die Reliquien verloren, das Kloster wurde 1802 aufgelöst und verfiel.
Almut war die Stifterin und erste Äbtissin des um 1015 gegründeten Chorfrauenstiftes Wetter bei Marburg. Berichte, wonach sie eine schottische Königstocher gewesen sein soll, sind unglaubwürdig. Almut wurde besonders im Mittelalter verehrt.
Die selige Fina - auch Serafina - wurde 1238 als Kind armer Leute in San Gimignano in der Toskana geboren. Obwohl sie selbst in ärmlichen Verhältnissen aufwuchs, sparte sie sich jeden Bissen vom Mund ab, um es noch Ärmeren geben zu können. Sie starb im Alter von 15 Jahren am 12.März 1253 und wurde im Dom von San Gimignano beigesetzt.