Die Kirche gedenkt heute der Heiligen Johannes Nepomuk Neumann, Gerlach von Houthem, Eduard, und Aemiliana.
Johannes Nepomuk Neumann wurde 1811 in der Nähe von Budweis im Böhmerwald geboren. Er absolvierte zwar das Studium der Theologie, ging aber wegen des damaligen Überangebots an Priestern ohne Priesterweihe und voller Ungewissheit über seine Zukunft nach Amerika. 1836 kam Neumann in New York an und wurde drei Wochen später zum Priester geweiht. Sein erster Einsatzort waren die Niagarafälle, wo er die deutschen, irischen und französischen Katholiken betreute. 1840 beschloss er in den Orden der Redemptoristen einzutreten, 1844 wurde er Leiter des Pittsburger Klosters, und 1846 Leiter aller amerikanischen Niederlassungen des Ordens. Er gab zwei Katechismen heraus, veröffentliche Artikel und wurde schließlich 1852 zum Bischof von Philadelphia ernannt. Johannes Nepomuk Neumann sah sich vor allem mit den einfachen und armen Leuten verbunden. In einer guten Schulausbildung sah er den entscheidenden Schlüssel für eine Verbesserung der sozial schwachen Schichten. Er richtete in seinem Bistum hundert Schulen ein und legte so den Grundstein für das kirchliche Pfarrschul-System im heutigen Amerika. Völlig überarbeitet brach Johannes Nepomuk Neumann am 5. Februar 1860 auf der Straße zusammen und verstarb. 1977 wurde er von Papst Paul VI. heiliggesprochen.
Gerlach von Houthem war ein holländischer Ritter. Nach dem frühen Tod seiner Frau pilgerte er nach Jerusalem und Rom. Dort widmete er sich eine Zeitlang der Krankenpflege. Später wurde Gerlach Einsiedler in einer hohlen Eiche bei Houthem. Er starb um 1172. Über seinem Grab wurde später ein Prämonstratenserinnenkloster errichtet.
Eduard der Bekenner bestieg im Jahr 1042 im Alter von 38 Jahren den englischen Königsthron. Eduard war zwar ein schwacher, von normannischen Günstlingen beeinflusster Regent, aber er förderte kirchliche Einrichtungen und erbaute die Benediktinerabtei St. Peter, die heutige Westminster Abtei. Seine tiefe Religiosität und seine vorbildliche Wohltätigkeit hatten großen Einfluss auf die Verbreitung des Christentums in England. König Eduard starb am 5. Jänner 1066.
Aemiliana war die Tante von Papst Gregor I., dem Großen. Sie lebte in einem der von Gregor gegründeten Klöster auf Sizilien und starb dort gegen Ende des 6. Jahrhunderts.