Seit 1914 ist Klemens Maria Hofbauer Patron von Wien. In einigen Pfarreien Wiens wird heute im Gedenken an den Heiligen, der zunächst ein Bäckergeselle war, das Klemens-Weckerl ausgeteilt. Die Kirche gedenkt heute auch der Heiligen Louise de Marillac und Zacharias, sowie des Märtyrers Gottfried Gönzgen.
Klemens Maria Hofbauer wurde 1751 in Mähren geboren und war zunächst Bäckergeselle im Prämonstratenserstift Klosterbruck. Hier besuchte er die Klosterschule und pilgerte mehrere Male nach Rom. Um 1783 begann er in Wien das Theologiestudium und kam erstmals in Kontakt mit dem Redemptoristenorden. Er trat in den Orden ein und wurde in Rom der erste deutsche Redemptorist. Ab 1786 war Klemens Maria in Polen tätig. Als Napoleon 1807 Polen besetzte, wurde er des Landes verwiesen. Daraufhin ließ sich Klemens Maria in Wien nieder. Besonders aufopferungsvoll kümmerte er sich hier um Bedürftige, Kranke und Vereinsamte. Er trug viel zur Überwindung der Aufklärung und zur Stärkung des Einflusses Roms in Deutschland und Österreich bei. Klemens Maria starb am 15. März 1820.
Louise de Marillac wurde am 12. August 1591 in Paris geboren. Sie wurde schon in jungen Jahren Witwe und stellte ihr Leben fortan in den Dienst der christlichen Nächstenliebe. Gemeinsam mit Vinzenz von Paul gründete sie den Orden der "Töchter der Nächstenliebe", meist "Barmherzige Schwestern" oder "Vinzentinerinnen" genannt. Louise de Marillac kümmerte sich bis an ihr Lebensende um Alte, Kranke und Gebrechliche. Sie verfasste auch einen Katechismus. Louise de Marillac starb am 15. März 1660 und wurde 1934 heiliggesprochen. Sie ist die Patronin der Sozialarbeiter und der Witwen. Der Orden der Barmherzigen Schwestern ist heute der größte Frauenorden der Welt und ist auch in Südtirol vertreten.
Zacharias wurde Ende des 6. Jahrhunderts geboren ist bis heute der letzte Papst, der aus Griechenland stammte. Er hob durch sein kluges Verhalten gegenüber Byzantinern, Langobarden und Franken das Ansehen Roms. Zacharias unterstützte auch das Wirken des Bonifatius in Deutschland und öffnete dem fränkischen Hausmeier Pippin den Weg zum Königtum. Sein Todestag ist der 15. März 752.
Gottfried Gönzgen ist ein Märtyrer des Nationalsozialismus. Er stammte aus Mönchengladbach und war Arbeitersekretär der Katholischen Arbeiterbewegung des Bezirksverbandes Diusburg. Als Gegner des Nationalsozialismus wurde er im September 1944 ins Konzentrationslager Sachsenhausen gebracht und im darauffolgenden Frühjahr nach Mauthausen überstellt. Dort starb er am 15. März 1945.