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01. Jänner 2026

Hier finden Sie detailiertere Informationen zu den heute gefeierten Heiligen und unter "Historisches Kalenderblatt" noch interessante Informationen zu geschichtlichen Ereignissen, die heute stattgefunden haben.

Die Kirche feiert heute das Hochfest der Gottesmutter Maria und den Weltfriedenstag. In der römischen Kirche war der 1. Jänner ursprünglich der Gedenktag des Heimgangs Marias, später wurde er als Weihnachtsoktav gefeiert, wieder später gedachte man am 1. Januar der Beschneidung des Herrn. Mit der Neuordnung der Liturgie im Jahr 1969 kehrte man zur frühen römischen Auffassung zurück, sodass der 1. Januar als Hochfest der Gottesmutter Maria und zugleich als Gedenktag der Namensgebung Jesu gefeiert wird.  Die katholische Kirche begeht am heutigen 1. Jänner auch den Weltfriedenstag. Bemühungen, einen Friedenstag einzuführen gab es bereits Mitte des 19. Jahrhunderts.  Papst Paul VI. wandte sich 1967 mit einer Friedensbotschaft an die Regierenden in aller Welt und erklärte darin den Neujahrstag zum Weltfriedenstag.

Fulgentius wurde 467 in  Telepte, einer nunmehrigen Ruinenstadt im heutigen Tunesien geboren. Er war ein hochgebildeter Theologe, der sich in seiner Lehre ganz dem hl. Augustinus anschloss. 507 wurde er Bischof von Ruspe. Wegen Auseinandersetzungen mit den Arianern musste er fliehen und konnte erst Jahre später in seine Heimat zurückkehren. Fulgentius starb vermutlich  am 1. Jänner 533.

Heinrich von Clairvaux wurde 1135 in Burgund geboren. 1155 trat er in Clairvaux in den Zisterzienserorden ein. Einige Jahre später wurde er zum Abt von Hautecombe bestellt. Hier bewährte er sich so gut, dass er 1160 zum Abt von Clairvaux gewählt wurde. 1179 erhob Papst Alexander III. Heinrich auf dem 3. Laterankonzil zum Kardinalbischof von Albano. In diplomatischen Missionen im Auftrag des Papstes  engagierte sich für die Vorbereitung des 3. Kreuzzuges und stiftete Frieden unter Verfeindeten in ganz Mitteleuropa. Heinrichs Todestag ist der 1. Jänner 1189. 

Wilhelm von Dijon wurde 962 als Sohn des Grafen Robert von Volpiano geboren. Schon im Alter von 7 Jahren wurde er als Oblate in ein Benediktinerkloster gegeben, 987 trat er in Cluny ein, wo er begeisterter Anhänger der Klosterreform wurde. Drei Jahre später wurde Wilhelm als Abt in die verfallene Abtei Sankt Benignus in Dijon gesandt, die er zum Mittelpunkt seiner Reform machte, und deren Einfluss zahlreiche andere Klöster erfasste.  Wilhelm ließ auch zahlreiche Schulen einrichten. Zur Unterstützung der Zirkusleute, Schausteller und Menschen, die auf Jahrmärkten arbeiteten, gründete er eine Bruderschaft der Jongleure. Wilhelm starb am 1. Jänner 1031.

Vinzenz Maria Strambi wurde 1745 in Civitavecchia geboren. 1767 wurde er Priester und trat in den Lazaristenorden ein. 1800 wurde er von Papst Pius VII. zum Bischof von Macerata-Tolentino ernannt. Er sorgte sich unermüdlich um gute Priester und um den Priesternachwuchs. Weil er Napoleon den Treueeid verweigerte, musste er 1808 in die Verbannung, aus der er 1814 zurückkehren konnte. 1823 legte Vinzenz sein Amt als Bischof nieder. Er starb am 1. Januar 1824 in Rom.