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18. Oktober 2026

Hier finden Sie detailiertere Informationen zu den heute gefeierten Heiligen und unter "Historisches Kalenderblatt" noch interessante Informationen zu geschichtlichen Ereignissen, die heute stattgefunden haben.

Künstler, die nie mit ihrer Arbeit zufrieden sind, die glauben, erst ein paar Pinselstriche mehr würden ein Werk perfekt machen, sollten sich an den heiligen Lukas wenden.  Einer Legende nach soll er den Auftrag erhalten haben, ein Bild der Jungfrau Maria mit ihrem Kind zu malen, und gemalt haben soll Lukas das Bild auf Marias Küchentisch.  Am heutigen 18. Oktober feiert die katholische Kirche neben dem heiligen Lukas, die Heiligen Asclepiades, Mono, Justus, und Gwen.

Lukas stammte vielleicht aus Antiochien in Syrien und war von Beruf Arzt. Etwa ab dem Jahr 50 n.Chr. war er zeitweise Gefährte des Apostels Paulus auf dessen Missionsreisen. Auch während der zwei Gefangenschaften Paulus‘ in Rom war Lukas zeitweise bei Pauls. Nach dem Tod von Paulus wirkte Lukas in Achaia. Dort verfasste er auch sein Evangelium und die Apostelgeschichte. Im Alter von 84 Jahren starb Lukas in Böotien in Mittel-Griechenland.  Die Reliquien des hl. Lukas kamen am 3. März 357 nach Konstantinopel, danach wohl im 12. Jahrhundert nach Padua, wo sie in der Basilika Santa Giustina ruhen. Weitere Teile der Reliquien befinden sich im Veitsdom in Prag und im Pantaleimon-Kloster auf dem Berg Athos. Dargestellt ist der Evangelist Lukas mit Evangelienbuch und einem geflügelten Stier.

Asclepiades war von 211 bis 217 Patriarch von Antiochia . Obwohl er wohl eines natürlichen Todes starb, wird er als Märtyrer bezeichnet, weil er unter den Verfolgungen des Kaiser Severus stark zu leiden hatte. Eine Ganzkörperreliquie von Asclepiades wird in der Erlöserkirche in Wien aufbewahrt.

Mono stammte aus Irland, er war Diakon und lebte als Einsiedler in den Ardennen. Mit Bischof Johannes von Maastricht unterhielt er gute Beziehungen. Mono wurde um 650 von Räubern erschlagen.

Justus erlitt als Kind gemeinsam mit seinen Eltern in Beauvais im Jahre 287 das Martyrium indem er enthauptet wurde. Nach einer Überlieferung nahm der Junge sein Haupt und trug es zu seinem Vater. Diese Reliquie befindet sich seit gut 1000 Jahren in der Justuskirche in Flums im Schweizer Kanton St. Gallen.

Gwen war die Mutter der in der Bretagne geborenen Einsiedler oder Mönche Jacut und Guethenoc. Sie soll eine eifrige Förderin des jungen Christentums gewesen sein. Gwen starb um das Jahr 500.