Die Kirche gedenkt am heutigen 31. Oktober der heiligen Wolfgang, Alonso Rodriguez, Foillan, und Noitburg.
Wolfgang wurde 924 in Schwaben geboren. Er besuchte die Klosterschule auf der Insel Reichenau und studierte in Würzburg. 964 trat er als Novize ins Benediktinerkloster Einsiedeln ein. 968 weihte ihn Bischof Ulrich von Augsburg zum Priester. Als Wolfgang Bischof von Regensburg wurde, förderte er die Bildung weiterer Klöster und die Ausbildung von Priestern. Wolfgang starb am 31. Oktober 994 in Pupping in Oberösterreich und wurde in St. Emmeran in Regensburg beigesetzt. Wolfgang ist der Patron der Holzhacker, der Zimmerleute, Bildhauer und anderer Berufe. In Südtirol ist er Patron der Kirchen von Rein in Taufers, Radein, Schalders und Geiselsberg.
Alonso Rodriguez wurde um 1532 in Segovia in Spanien geboren. Als seine Frau und seine Kinder schon in jungen Jahren starben, schloss sich Alonso als Laienbruder den Jesuiten in Valencia an. Er studierte Grammatik und Rhetorik, blieb aber ohne Abschluss. So wurde er nach Mallorca ins neue Jesuitenkolleg in Palma geschickt, wo er 46 Jahre lang den Dienst als Pförtner versah. Dabei war sein Anliegen, als ganzer Mensch in der Gegenwart Gottes zu wandeln und mit Gott wie ein Freund zu verkehren. Alonso wurde vielen Jesuiten zum Ratgeber, darunter war Petrus Claver, den er für die Missionsarbeit in Südamerika begeisterte. Alonso Rodriguez starb am 31. Oktober 1617 in Palma de Mallorca. 1888 wurde er heiliggesprochen. Er hinterließ zahlreiche mystische Schriften, bekannt sind vor allem seine "Memorias". Alonso Rodriguez ist Patron der Stadt Palma de Mallorca und der Insel Mallorca.
Foillan stammte aus Irland und war als Glaubensbote in England tätig. Nachdem er wegen inneren Wirren aus England vertrieben wurde, ging er nach Frankreich und gründete dort mit Hilfe von Gertrud von Nivelles um 650 in Fosses bei Namur ein Kloster. Foillan wurde um 656 in einem Wald von Räubern erschlagen.
Noitburg lebte im 13. Jhd. im Stift St. Maria im Kapitol zu Köln. Sie starb nach einem heiligmäßigen Leben um 700. Dargestellt wird sie als Klosterfrau mit zwei brennenden Kerzen vor einer Bahre, auf der ein Toter zum Leben erweckt wird.