Im Namenstags- und Heiligenkalender stehen heute u.a. die Namen Felix und Regula, Ludwig IV., Maternus, Willibert und Bonaventura.
Felix und Regula waren nach einer alten Legende 2 Geschwister, die zum Kreis der Märtyrer der Thebaischen Legion um Mauritius gehörten. Sie sollen um das Jahr 300 in Zürich den Martertod erlitten haben. Über der Stätte der Bestattung von Felix und Regula wurde im 9. Jahrhundert das Großmünster erbaut, eine der bekanntesten Kirchen der Stadt und deren Wahrzeichen. Felix und Regula sind die Stadtpatrone von Zürich.
Ludwig IV. von Thüringen wurde 1217 Landgraf. 1221 heiratete er die aus Ungarn stammende Elisabeth von Thüringen. Er förderte ihre Freigiebigkeit gegenüber Bedürftigen und ihre Frömmigkeit. 1227 wollte er am Kreuzzug teilnehmen, erkrankte aber noch auf der Anreise und starb am 11. September 1227 in Apulien. Sein Leichnam wurde später in die Heimat geholt und bei Friedrichsroda bestattet.
Maternus ist der erste geschichtlich bezeugte Bischof von Köln. Er wirkte Anfang des 4. Jahrhunderts. Als Vertrauter von Kaiser Konstantin nahm er 313 an der Lateransynode in Rom und im darauffolgenden Jahr an einer Synode in Arles teil.
Willibert war ab 870 Erzbischof von Köln. Noch im selben Jahr weihte er anläßlich einer Synode den karolingischen Neubau des Kölner Doms. Im Jahr 887 hielt er in Köln die erste Provinzialsynode ab. Auch soll er die Stifte St. Cäcilien und St. Matthäus errichtet haben.
Bonaventura wurde 1620 in der Nähe von Barcelona in Spanien geboren. Er war Laienbruder im Franziskanerorden. 1659 kam er nach Rom und gründete dort Häuser für Angehörige des Ordens, die sich vom aktiven Ordensleben zurückziehen wollten. Bonaventura starb am 11. September 1684 in Rom.