Zum Hauptinhalt springen

07. Juli 2026

Hier finden Sie detailiertere Informationen zu den heute gefeierten Heiligen und unter "Historisches Kalenderblatt" noch interessante Informationen zu geschichtlichen Ereignissen, die heute stattgefunden haben.

Die Kirche gedenkt am heutigen 7. Juli des hl. Willibald, des ersten Bischofs von Eichstätt, sowie der hl. Sexburga und es seligen Papstes Benedikt XI.

Willibald war der Sohn des angelsächsischen Königspaares Wunna und Richard. Er wurde im Benediktinerkloster Waltham erzogen. Zusammen mit seinem Vater und seinem Bruder Wunibald brach er 720 zu einer Pilgerfahrt nach Rom auf. Sein Vater starb unterwegs in Lucca, sein Bruder blieb in Rom und fand einen Platz in einem Kloster. Willibald zog danach allein über Sizilien nach Jerusalem. Dort blieb er drei Jahre lang. Im Jahr 727 reiste Willibald weiter nach Konstantinopel und lebte zwei Jahre lang in einer Zelle an der Apostelkirche. 730 kehrte Willibald nach Italien zurück und einige Jahre später schickte Papst Gregor III. ihn nach Deutschland, wo er zum Bischof von Eichstätt geweiht wurde. Willibald baute den ersten Dom in Eichstätt und unterstützte seinen Bruder Wunibald bei der Gründung des Klosters Heidenheim. Besonders bei den Adelsgeschlechtern in Bayern bewirkte Willibald die Verbreitung des Glaubens, so dass er Bischof der Edlen genannt wurde.  Willibald starb an einem 7. Juli um 780.

Die heilige Seauxburg oder Sexburga von Sheppey entstammte wahrscheinlich der schwedisch-baltischen Dynastie der Wuffinger und war die Tochter des angelsächsischen Königs Anna von East Anglia. Nach dem Tod ihres Mannes ging sie 664 in das von ihr gegründete Kloster Sheppey in Kent und wurde dessen Äbtissin. 675 verlies sie Sheppey und ging ins Kloster Ely, das ihre Schwester Æthelthryt leitete. Dort wurde Seauxburg nach vier Jahren Äbtissin. Sie starb um 699 und wurde neben ihrer Schwester in der Kathedrale von Ely beigesetzt.

Der selige Papst Benedikt XI. wurde als Niccoló di Bocassio in Treviso geboren. Er wurde 1257 Dominikaner, studierte in Mailand, war Lektor in Venedig und Genua und später Ordenprovinzial der Lombardei. 1303 wurde Niccoló di Bocassio zum Papst gewählt und nahm den Namen Bendikt XI. an. Er versuchte vor allem, eine Versöhnung mit Frankreich herbeizuführen, da das Verhältnis zwischen Frankreich und dem Heiligen Stuhl durch die Bulle „Una Sanctam“, welche den Klerikern verbot, Steuern an den König zu zahlen, stark beeinträchtigt worden war. Auf Druck der Adelsfamilie Colonna und aus Frankreich musste Benedikt XI. aus Rom flüchten und residierte deshalb meistens in Perugia. Hier verstarb er am 7. Juli 1304.