Heute wird in der katholischen Kirche das Fest Kreuzerhöhung begangen. Außerdem gedenkt die Kirche des hl. Conan.
Das Fest Kreuzerhöhung, das seinen Ursprung in Jerusalem hat, wird seit dem 7. Jahrhundert begangen. In Jerusalem wurde am 13. September 335 die Konstantinische Basilika über dem heiligen Grab feierlich eingeweiht. Und dabei wurde dem Volk das erste Mal in einer neuen Kirche das Kreuzesholz gezeigt und zur Verehrung dargereicht. Fast 300 Jahre später geschah ein weiteres Ereignis, an welches man heute erinnert: Als Heraklius, Kaiser von Byzanz den Perserkönig Chosrau besiegte und das zunächst an diesen verlorene Kreuz zurückeroberte, brachte er es nach Jerusalem. Da schloss sich zunächst das Stadttor von selbst und erst als Heraklius seine Rüstung und die kaiserliche Insignien ablegte, und barfuss und in einfacher Kleidung mit dem Kreuz anklopfte, öffnete ein Engel das Tor, durch das auch Christus geschritten war. Das Fest Kreuzerhöhung, das zunächst nur in Jerusalem gefeiert wurde, wurde im 7. Jahrhundert von Rom übernommen und auf den 14. September festgesetzt. Im orthodoxen Gottesdienst neigt an diesem Tag der Priester ein großes Kreuz langsam in die vier Himmelsrichtungen, womit das Kreuz geehrt und zugleich das Volk gesegnet wird.
Conan O’Rourke war Zisterziensermönch in Irland. Im Alter von 30 Jahren erlitt er am 14. September 1578 den Martertod.