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14. Februar 2026

Hier finden Sie detailiertere Informationen zu den heute gefeierten Heiligen und unter "Historisches Kalenderblatt" noch interessante Informationen zu geschichtlichen Ereignissen, die heute stattgefunden haben.

Wussten sie, dass Valentin, der Patron der Liebenden und Verlobten, der RomantikerInnen, der Eheleute und der unglücklich Verliebten weder Liebhaber einer Person war und auch nicht verlobt? Eine Geschichte erzählt, dass Valentin sich, während er im Gefängnis saß, mit der Tochter eines Gefängniswärters anfreundete und ihr – als er zur Hinrichtung geführt wurde – einen Brief hinterließ, unterschrieben mit „Dein Valentin“. Daher rührt der Brauch, Geliebten am Valentinstag eine Karte zu schicken, oder vielleicht ein paar nette Zeiten per Whatsapp, SMS oder Mail.

Um das Leben des hl. Valentin von Rom und des hl. Valentin von Terni ranken sich zahlreiche Legenden, die sich im Laufe der Zeit stark vermischt haben. Valentin von Rom war ein römischer Priester, der etwa im Jahr 270 zu Tode geprügelt und dann enthauptet wurde. Valentin von Terni erlitt ungefähr in derselben Zeit das Martyrium, weil er viele Menschen zum Christentum bekehrt hatte. Reliquien der Heiligen werden u.a. in Terni und im Santuario delle Sette Chiese in Monselice zwischen Padua und Rovigo verehrt. Wissenschaftliche Untersuchungen an den Reliquien ergaben, dass sie tatsächlich von einem jungen Mann stammen, der zwischen 119 und 338 n. Chr. lebte. Bereits um die Mitte des 5. Jhd. wird das Gedächtnis Valentins am 14. Februar erwähnt. Valentin gilt als der Patron gegen Epilepsie und Ohnmachtsanfälle, sowie gegen Mäuseplagen, Gicht und Pest. Der Valentinstag gilt auch als der Tag der Liebenden oder Freundschaftstag. Der Ursprung des Festes reicht zurück ins alte Rom, wo man zur Ehre der Familie und der Ehegöttin Juno ihren Altar mit Blumen schmückte und auch in den Familien den Frauen Blumen schenkte. In Südtirol gibt es zahlreiche Kirchen, die dem hl. Valentin von Terni geweiht sind, darunter aber auch eine ganze Reihe, die dem hl. Valentin von Rätien geweiht sind, der am 7. Jänner gefeiert wird.

Cyrillus und Methodius waren zwei Brüder aus Thessaloniki, welche die slawische Sprache sehr gut beherrschten. 863 sandte sie Kaiser Michael III. nach Mähren. Weil die dortige Bevölkerung aber weder lateinisch noch griechisch verstanden, erarbeitete Cyrillus ein neues Alphabet - das kyrillische - und  übersetzte Texte der hl. Schrift und der Liturgie. Dies führte jedoch zu Schwierigkeiten mit den lateinischen Glaubensboten und die beiden Brüder traten in Rom dafür ein, dass auch das Slawische als liturgische Sprache anerkannt wurde. Cyrillus erkrankte in Rom und starb am 14. Februar 869. Sein Bruder Methodius wurde zum Erzbischof von Pannonien und Mähren ernannt und Legat des apostolischen Stuhles bei den Slawen. Der Erzbischof von Salzburg war damit aber nicht einverstanden und verbannte Methodius nach Ellwangen. 873 wurde er von Papst Johannes VIII. freigestellt und wirkt fortan in Nitra. Methodius starb am 6. April 885.  Cryrill und Methodius sind Patrone vieler osteuropäischer Staaten.