Die Kirche feiert heute das Fest der Verklärung des Herrn. Damit wird die göttliche Herrlichkeit gefeiert, mit der Jesus auf dem Berg Tabor den drei Jüngern Petrus, Jakobus und Johannes erscheint. Das Fest wurde schon im 6. Jahrhundert in der Ostkirche gefiert. Papst Calixtus III. schrieb es im Jahr 1457 auch für die katholische Kirche vor, zum Dank für den Sieg über die Türken bei Belgrad.
Gezelin lebte Anfang des 12. Jahrhunderts und war einer Überlieferung nach Laienbruder im Zisterzienserkloster Morimond. Um 1135 kam er in die Abtei Altenberg und wirkte als Schafhirte auf dem zum Kloster gehörenden Landgut nahe der heutigen Stadt Leverkusen. Schon zu Lebzeiten wurde er wegen seines Einsatzes für die Landbevölkerung von allen Leuten geschätzt und gerühmt. Auch von Wundern wird berichtet: sein Gebet soll bewirkt haben, dass während einer großen Dürre eine Quelle entsprang. Gezelin starb im Jahr 1149. Die Gezelin-Quelle in Alkenrath floss bis in die 1950er Jahre, als bei Kanalarbeiten der Quellfluss gestört wurde.
Hermann wurde um 1110 in Köln als Jude geboren. Nach langem Überlegen nahm er unter dem Einfluß Ruperts von Deutz und des Bischofs Egbert von Münster den katholischen Glauben an. Hermann wurde dann Prämonstratenser und später Propst in Scheda, dort verstarb er wahrscheinlich am 6. August 1173.
Gilbert war ab etwa 1127 der erste Abt des Klosters Maria Laach in der Eifel. Er bemühte sich vor allem um die Einführung der Regel des hl. Benedikt. Vermutlich starb Gilbert am 6. August 1152.
Justus und Pastor waren zwei Brüder aus der Gegend um Madrid, die in der Christenverfolgung unter Kaiser Diokletian schon in jungen Jahren hingerichtet wurden. Eine den beiden Heiligen geweihte Kirche stand an der Stelle der heutigen Basilika San Miguel.