Ignatius Falzon lebte auf der Mittelmeerinsel Malta. Er war schon als Kind von tiefer Frömmigkeit. Nach dem Besuch des Gymnasiums empfing er die niederen Weihen, zum Priesterberuf fühlte er sich nicht würdig genug. Er unterrichtete Kinder und Jugendliche in der Lehre Gottes und betreute die englischen Soldaten auf der Insel, von denen er 600 zum katholischen Glauben führte.
Ignatius Theoderich (Dietrich) war Schüler des Remigius von Reims. In Mont d' Or bei Reims gründete er das Kloster St. Thierry und wurde dessen erster Abt. Theoderich machte sich vor allem um die Ausbreitung des christlichen Glaubens im seinerzeit noch großteils heidnischen Frankenland verdient. Meist wird er mit einem großen Adler dargestellt und zwar, weil nach einer Legende ihm ein Adler gezeigt haben soll, wo das Kloster gebaut werden soll. Theoderich starb im Jahr 533.
Hechard war Priester und gehörte zu jener Schar Menschen, die von Cappenberg nach Scheda zogen, um hier ein Prämonstratenserstift zu errichten. Nach einem vorbildlichen Leben der Frömmigkeit, Gottesnähe und Nächstenliebe starb Hechard in der Zeit zwischen 1150 und 1170.