Unter dem Motto „Mein Glaube im Wandel“ fand der diesjährige Begegnungstag in Algund statt. Den Auftakt bildete die Alte Pfarrkirche von Algund. In ihren Begrüßungsworten hoben Irene Vieider, Diözesanvorsitzende der kfb, und Georg Oberrauch, Geistlicher Assistent der kmb, die Bedeutung von Veränderung und persönlicher Weiterentwicklung im Glaubensleben hervor. Anhand eigener Erfahrungen machten sie deutlich, wie sich der Glaube im Laufe des Lebens wandeln und vertiefen kann.
Der Vormittag war in drei Stationen gegliedert. In der Alten Pfarrkirche erinnerten sich die Teilnehmenden an ihre ersten Erfahrungen, Gefühle und Vorstellungen von Gott und Glauben in der Kindheit. Der persönliche Austausch spielte dabei eine zentrale Rolle und bot Raum für Begegnung und gegenseitiges Zuhören.
Anschließend führte der gemeinsame Weg zum Seniorenheim Mathias Ladurner. In der Hauskapelle gestalteten die Teilnehmenden gemeinsam mit den Bewohnerinnen und Bewohnern die Fürbitten und sangen miteinander. Dieser Moment war geprägt von gegenseitiger Wertschätzung und den gemeinsamen Wünschen nach Frieden, Liebe und Gesundheit.
Den Abschluss bildete die neue Pfarrkirche von Algund. Nach einer interessanten Kirchenführung durch Lisi Mairhofer stand der lebendige Glaube im Mittelpunkt. Gemeinsam wurde darüber nachgedacht, was Glaube heute bedeutet, welche Hoffnung er für das Morgen schenkt, welche Perspektive er über den Tod hinaus eröffnet und wie sich die Beziehung des Menschen zur Schöpfung gestaltet.
Durch den Vormittag führten Sabine Bordonetti, Geschäftsführerin der Katholischen Frauenbewegung, und Matthias Oberbacher, pädagogischer Mitarbeiter der Katholischen Männerbewegung. Der Begegnungstag bot zahlreiche Gelegenheiten zum persönlichen Austausch und machte einmal mehr deutlich, wie bereichernd gemeinsame Glaubenswege und Begegnungen sein können.
Text: Matthias Oberbacher (kmb)

