Der Dachverband für Soziales und Gesundheit vereint rund 70 gemeinnützige Organisationen im Sozial- und Gesundheitsbereich und steht den rund 200 Selbsthilfegruppen in Südtirol mit Rat und Tat zur Seite. „Eine bunte Welt mit unterschiedlichen Herausforderungen“, sagte Geschäftsführer Günther Sommia, der auf die zentralen Aufgaben des Dachverbandes hingewiesen hat: Neben der Interessensvertretung und der politischen Einflussnahme geht es darum „Sprachrohr und Vertretung für die Anliegen der Mitglieder und der betreuten Personen zu sein, indem bei Behörden, in der Politik und in der Öffentlichkeit auf deren Situation und Bedürfnisse hingewiesen und dafür eingetreten wird“, erklärte Sommia. Darüber hinaus bemüht sich der Dachverband um Koordination, Beratung und Unterstützung der Mitgliedsorganisationen, um gelebte Solidarität zugunsten der Menschen mit Beeinträchtigung oder sozial benachteiligter Gruppen besser verwirklichen zu können.
Eine zentrale Aufgabe sieht Sommia in der Beratung und Unterstützung: „Die Palette reicht von Organisations- und Rechtsberatung über Hilfe bei Buchführungs-, Finanz- und Steuerfragen bis hin zu Dienstleistungen in technischen Fragen oder Hilfe bei der Öffentlichkeitsarbeit“, betonte der Geschäftsführer.
Auf Rückfrage der Kommissionmietglieder ist Sommia auch auf das „Haus für Soziales und Gesundheit“ in Bozen eingegangen, ein gemeinsames Haus der Organisationen im Sozial- und Gesundheitsbereich, das Ende 2028/Anfang 2029 fertiggestellt werden soll sowie auf das „Armutsnetzwerk“, bei dem es um den Aufbau eines wirksamen Netzwerks gegen Armut geht.
In weiteren Treffen soll nun die Frage der Kooperation und der Synergien zwischen dem Dachverband und der diözesanen Kommission geklärt werden. „Dieses Miteinander ist uns wichtig, da wir einerseits erkannt haben, dass die Mitgliedsorganisationen Experten in ihrem jeweiligen Bereich sind und andererseits gerade sie ein besonderes Ohr für die sozialen Nöte und die Bedürfnisse im Lande haben“, erklärt Johann Kiem, der diözesane Referent für Arbeit und soziale Gerechtigkeit.
