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Offene Wunden, offen reden: neuer Podcast

Mit „Offene Wunden, offen reden - Aufarbeitung und Prävention in der Kirche Südtirols“ startet die Diözese Bozen-Brixen einen neuen Podcast zum Umgang mit Missbrauch und zur Stärkung der Prävention.

In sieben Folgen widmet sich der Podcast zentralen Fragen rund um Aufarbeitung und Prävention und stellt unterschiedliche Perspektiven in den Mittelpunkt. Zu Wort kommen unter anderem der Betroffene August Aukenthaler, der Priester Mario Gretter sowie Bischof Ivo Muser. Weitere Folgen beleuchten die Präventionsarbeit in den Bereichen Caritas, Bildung und Verwaltung. Host bzw. „Gastgeber“ des Podcasts ist der bayerische Theologe Peter Beer, Professor an der Päpstlichen Universität Gregoriana und Leiter der Steuerungsgruppe des diözesanen Projekts „Mut zum Hinsehen“.

Der Podcast begleitet die Schlussphase des Projekts „Mut zum Hinsehen“ der Diözese Bozen-Brixen (Infos zum Projekt: www.bz-bx.net/de/mut-zum-hinsehen). Er macht Erfahrungen aus dem Prozess sichtbar und zeigt, wie Prävention in den verschiedenen Bereichen konkret umgesetzt wird. Deutlich wird: Prävention ist eine gemeinsame Aufgabe, die alle Bereiche der Kirche betrifft und langfristig angelegt ist.

Der Titel „Offene Wunden“ verweist auf die Folgen von Missbrauch für Betroffene ebenso wie für das Vertrauen in Kirche und Institution. Die Gespräche greifen diese Erfahrungen auf und machen unterschiedliche Perspektiven hörbar.

Der Podcast wird ab sofort im Wochenrhythmus auf den gängigen Plattformen veröffentlicht. Unter anderem ist er auf Spotify abrufbar. Zusätzlich werden die Folgen auf Radio Grüne Welle im Rahmen der Sendereihe „Sonntagsakademie“ ausgestrahlt (sonntags um 11 Uhr, Wiederholung um 19 Uhr).