2015 lebten und wirkten in der Diözese insgesamt 678 Ordensfrauen und Ordensmänner. 2026 sind es noch 394. Das entspricht einem Rückgang von knapp 42 Prozent innerhalb von elf Jahren.
Besonders stark ist die Entwicklung bei den Frauenorden: Die Zahl der Ordensfrauen sank von 468 im Jahr 2015 auf 229 im Jahr 2026 und hat sich damit mehr als halbiert. Bei den Männern ging die Zahl im selben Zeitraum von 210 auf 165 zurück. Von den 165 männlichen Ordensangehörigen im Jahr 2026 sind 141 Priester und 24 Brüder.
Weniger Niederlassungen
Auch die Zahl der Niederlassungen ist zurückgegangen. 2015 gab es 74 Niederlassungen von Ordensgemeinschaften, 2026 sind es noch 60. Bei den Frauenorden sank ihre Zahl von 42 auf 30, bei den Männerorden von 32 auf 30.
Weniger stark verändert hat sich die Zahl der in der Diözese vertretenen Ordensgemeinschaften. Sie ging von 37 im Jahr 2015 auf 34 im Jahr 2026 zurück. Während die Zahl der männlichen Gemeinschaften mit 17 gleich blieb, sank jene der weiblichen von 20 auf 17.
Die Zahlen zeigen damit zwei Entwicklungen: In Südtirol leben heute deutlich weniger Ordensleute als noch vor elf Jahren. Gleichzeitig konzentriert sich das Ordensleben auf weniger Niederlassungen.
Datenerhebung, Recherche und statistische Auswertung: Leo Haas. Grafische Aufbereitung: Amt für Medien und Kommunikation, Diözese Bozen-Brixen. Stand: 2026.

