Namensgeber der Stiftung ist Karl Golser, der von 2009 bis 2011 Bischof der Diözese Bozen-Brixen war. Aufgrund eines atypischen Parkinson-Syndroms musste er sein Amt 2011 aus gesundheitlichen Gründen zurücklegen. Er starb 2016 in Brixen. Die noch zu seinen Lebzeiten gegründete Stiftung fördert Forschung und Wissen über Parkinson und atypische Parkinson-Syndrome.
Atypische Parkinson-Syndrome sind seltene neurodegenerative Erkrankungen. Neben Bewegungsstörungen können unter anderem Probleme mit Kreislauf und Blase, Schlafstörungen, Schmerzen oder kognitive Veränderungen auftreten. Gleichzeitig hat sich die Forschung in den vergangenen Jahren weiterentwickelt. Nach Angaben der Stiftungspräsidentin und Neurologin Prof. Alessandra Fanciulli laufen internationale Studien zu Therapien, die künftig nicht nur Symptome lindern, sondern auch den Krankheitsverlauf beeinflussen könnten.
Am Freitag, 25. September, um 18 Uhr findet an der Philosophisch-Theologischen Hochschule Brixen der Informationsabend „Parkinson und atypische Parkinson-Syndrome: Gemeinsam Wege zu mehr Lebensqualität finden“ statt. Fachleute aus Südtirol und Innsbruck sprechen über Versorgung, Rehabilitation, Blasenfunktionsstörungen, Schlafprobleme und Schmerzen. Die Teilnahme am Informationsabend ist kostenlos, um Anmeldung unter folgendem Link wird gebeten: https://de.surveymonkey.com/r/D8HC72C.
Am Samstag, 26. September, wird der Bischof-Dr.-Karl-Golser-Parkinson-Preis an Prof. Günter Höglinger von der Ludwig-Maximilians-Universität München verliehen. Höglinger hat die Forschung zu Parkinson und atypischen Parkinson-Syndromen in den vergangenen Jahren wesentlich mitgeprägt. Die Feier beginnt um 10 Uhr, Einlass ist ab 9.30 Uhr. Eine Anmeldung ist erforderlich: https://de.surveymonkey.com/r/DLG8D8M.
Das Programm des Informationsabends und der Preisverleihung im Detail: https://www.bz-bx.net/fileadmin/Amt_fuer_Medien_und_Kommunikation/260925_GolserStiftun_g_Veranstaltungsprogramm_25.-26.09.pdf
