Am 1. September 2016 übernahm Eugen Runggaldier das Amt des Generalvikars. Zehn Jahre später würdigte Bischof Ivo Muser beim diesjährigen Mitarbeiterempfang seinen langjährigen Weggefährten und Mitarbeiter. Die damalige Entscheidung sei, so der Bischof, „eine gute Entscheidung“ gewesen. Das sage er „mit großer Dankbarkeit und großer Überzeugung“.
Das Amt des Generalvikars gehöre zu den anspruchsvollsten Aufgaben in einer Diözese, betonte Muser. Es brauche „breite Schultern“, die Bereitschaft mitzugestalten und mitzuverantworten, aber auch Geduld und die Fähigkeit, unterschiedliche Erwartungen miteinander zu verbinden. Dem Generalvikar dankte er besonders für seine Kompetenz, seine Fähigkeiten, seine Kirchlichkeit, seine Loyalität und seine Bereitschaft, Verantwortung zu übernehmen und „für etwas gerade zu stehen“.
„Dass man sich auf dich verlassen kann, dafür danke ich dir“, sagte der Bischof. Sein Wunsch sei, dass Runggaldier mit seinem Wirken weiterhin „ein Segen für unsere ganze Diözese“ sei. Und Muser fügte hinzu: „Wir brauchen dich. Vergelt’s Gott.“
Eugen Runggaldier wurde 1968 in Bozen geboren und 1993 in Brixen zum Priester geweiht. Nach ersten Jahren als Kooperator in Brixen und als Privatsekretär des Bischofs war er viele Jahre in der Jugend- und Kinderseelsorge tätig. Von 2007 bis 2016 leitete er die Abteilung Pastoral und das Seelsorgeamt, von 2013 bis 2015 war er Moderator der Diözesansynode. Seit 2016 ist er Generalvikar der Diözese Bozen-Brixen.
Auch für Bischof Ivo Muser steht in wenigen Wochen ein Jubiläum an: Am 9. Oktober jährt sich seine Bischofsweihe zum 15. Mal.

