Usbekistan ist ein Vielvölkerstaat, der nach dem Zusammenbruch der Sowjetunion entstanden ist. Als Sowjetrepublik ist Usbekistan erst 1920 entstanden. Die Geschichte als Republik ist deshalb recht überschaubar. Erste Besiedlungsspuren sind allerdings rund 40.000 Jahre alt. Die ehemalige Seidenstraße hat ebenfalls Spuren hinterlassen. Seit dem 8. Jh. war der Islam maßgeblich an der Prägung des Landes beteiligt.
Nach 1991 gab es zahlreiche innere Unruhen, die auch von Selbstmordattentaten geprägt waren. Seit dem Tod des Landzeitpräsidenten Karimov (die Verfassung sieht eigentlich nur eine zweimalige Präsidentschaft vor) im Jahr 2016 hat sich die Lage ganz wesentlich entspannt. Die Wirtschaft hat sich nach Jahrzehnten der Planwirtschaft gefestigt. Usbekistan verfügt über Bodenschätze und gehört zu den größten Baumwollproduzenten der Welt. Der Tourismus befindet sich im Aufschwung.
Die Pilgerreise gibt die Möglichkeit, ein aufstrebendes Land mit vielen interessanten Kulturstätten zu besuchen. Dabei wird auch Wert gelegt, mit den christlichen Gemeinschaften in Kontakt zu treten.