Die Reise führt die Delegation unter anderem nach Lima, Huaraz, Chacas und Chiclayo. Geplant sind Besuche in Pfarrgemeinden, Missionsstationen und sozialen Einrichtungen sowie Gespräche mit Priestern, Ordensleuten, Bischöfen und engagierten Frauen und Männern in den christlichen Gemeinschaften.
Die Delegation möchte sich ein Bild davon machen, wie die von missio Bozen-Brixen unterstützten Projekte wirken, welche Herausforderungen die Menschen und kirchlichen Gemeinschaften vor Ort beschäftigen und wo weiterhin Hilfe notwendig ist. Zu den in Peru geförderten Vorhaben zählen unter anderem pastorale Einrichtungen, Bildungsprojekte, Behindertenzentren, Frauenhäuser sowie Wasser- und Landwirtschaftsprojekte. Unterstützt wurden außerdem der Bau und die Renovierung von Kirchen und Kapellen, Kindergärten und Schulprojekte.
„Am meisten freue ich mich auf die Begegnung mit konkreten Menschen, mit Frauen und Männern in den christlichen Pfarrgemeinden und Gemeinschaften, mit Priestern, Ordensleuten und Bischöfen“, sagt Bischof Ivo Muser. Die Reise ermögliche es, die Realität der Kirche vor Ort mit ihren Freuden, Sorgen, Herausforderungen und Hoffnungen kennenzulernen.
Enge Verbindung zwischen Südtirol und Peru
Die Reise erinnert zugleich an die zahlreichen Südtiroler Missionare, die über viele Jahre in Peru gewirkt haben, darunter besonders viele Combonimissionare. Die Delegation wird einige ihrer aktuellen und früheren Wirkungsstätten besuchen und auch an den Gräbern verstorbener Missionare Halt machen.
Für den Bischof ist die Reise auch ein sichtbarer Ausdruck der weltweiten Verbundenheit der Kirche: „Solche Reisen sind Ausdruck unseres Katholisch-Seins. Wir gehören zusammen, wir können voneinander lernen, wir haben zu geben und zu empfangen. Wir sind keine Nationalkirche, sondern eine weltweite Glaubensgemeinschaft.“
Besuch in der früheren Diözese von Papst Leo XIV.
Zum Abschluss der Reise besucht die Delegation Chiclayo. Papst Leo XIV. hat viele Jahre als Augustiner-Missionar und später als Bischof in Peru gewirkt. In Chiclayo sind Begegnungen mit der Ortskirche, der Besuch von Wallfahrtsstätten und eine Eucharistiefeier mit dem dortigen Bischof vorgesehen.
Die Delegation tritt am Montag, 24. August die Rückreise an und wird am Dienstag, 25. August wieder in München eintreffen.