Die bekanntesten Heiligen und Seligen des heutigen Tages sind Priska, Regina Protmann, Faustina, Liberata, und Deikola.
Priska gilt als die erste Märtyrerin des Abendlandes. Sie war einer legendenhaften Lebensbeschreibung aus dem 8. Jhd. zufolge im 1. Jhd. ein junges Mädchen, das unter Kaiser Claudius enthauptet wurde, weil sie dem römischen Gott Apollo das Weihrauchopfer verweigert hatte. Wahrscheinlicher ist aber, dass sie eine geschichtlich nicht mehr fassbare Märtyrin im 3. Jhd. war.
Regina Protmann war die Tochter einer bedeutenden Familie aus Braunsberg im heutigen Polen. Sie begann 1571 mit zwei Gefährtinnen ein gemeinschaftliches Leben, das von spätmittelalterlicher Mystik beeinflusst war. 1602 wurde die Regel unter dem Einfluss von Jesuiten erneuert. Es kamen die Arbeit in der Krankenpflege und die Erziehung junger Mädchen hinzu, und es entstand der Katharinerinnen-Orden, der immer mehr aufblühte. Regina starb am 18. Januar 1613. Papst Johannes-Paul II. sprach sie 1999selig.
Faustina und Liberata waren zwei Schwestern aus Piacenza. Die Begegnung mit einer trauernden Witwe bewog beide zum Eintritt ins Kloster. Von zuhause geflohen, unterstützte nach und nach der Vater seine Töchter, so dass diese zunächst ein Oratorium gründen konnten, aus dem dann das Kloster S. Margareta erwuchs. Faustina starb am 15. Januar 580, drei Tage später verschied auch Liberata.
Deikola war der Bruder des Gallus. Er kam mit Kolumban nach Frankreich ins Kloster Luxeuil. Von dort verjagt, gründete er in Lure im französischen Jura eine Klause, die sich zum Kloster entwickelte, dessen Abt er war. Deikola starb am 18. Jänner 625.