Zum Hauptinhalt springen

03. April 2026

Hier finden Sie detailiertere Informationen zu den heute gefeierten Heiligen und unter "Historisches Kalenderblatt" noch interessante Informationen zu geschichtlichen Ereignissen, die heute stattgefunden haben.

Heute gedenkt die Kirche der Heiligen Richard, Sr. Elisabeth Koch, Luitbirga und Aloisius Scrosoppi.

Richard wurde um 1197 geboren. Er studierte in Oxford, Paris und Bologna Rechtswissenschaften, später auch noch Theologie und er empfing in Orleans die Priesterweihe. 1235 wurde Richard Kanzler der Universität Oxford, danach Kanzler in Canterbury.  Als 1244 der Bischof von  Chichester verstarb, wurde Richard zu seinem Nachfolger geweiht, er konnte das Amt jedoch zunächst nicht antreten, weil König Heinrich III. einen anderen, ihm ergebenen Geistlichen auf den Bischofsthron setzte. So verwaltete Richard sein Bistum von unterwegs und begann eine unermüdliche Tätigkeit als Seelsorger und Prediger. Diese Tätigkeit führte er auch fort, als der König unter Androhung der Exkommunikation nachgab und Richard eigentlich in Chichester residieren durfte. Große Anliegen waren ihm auch eine bessere Ausbildung des Klerus und ein würdiger Vollzug des Gottesdienstes. Richard starb am 3. April 1253 in Dover.

Anna Josephine Koch, bekannt unter ihrem Ordensnamen Sr. Elisabeth, wurde 1815 in Aachen geboren. Sie trat in Eupen in ein Kloster ein und arbeitete anschließend als Krankenpflegerin im dortigen Spital. 1856 gründete sie die Kongregation "Franziskanerinnen von der Heiligen Familie". Die Schwestern widmen sich der ambulanten Pflege von Geisteskranken sowie der Armenfürsorge und erhalten und betreuen Armenküchen und Kindergärten.  Josephine starb am  3. April 1899.

Luitbirga stammte aus dem bayrischen Sulzgau. Mit Erlaubnis von Bischof Thiadgrim von Halberstadt lies sie sich in einer Höhle beim Kloster Wendhausen nieder und unterrichtete Mädchen in Kirchengesang und Handarbeiten. Sie starb an einem 3. April um 876.

Aloisius Scrosoppi stammte aus Udine. 1846 gründete er  das einige Jahrzehnte vorher verbotene Oratorium des Philipp Neri in Udine neu und wurde sein Leiter. Er lies weiters ein Heim für taubstumme Mädchen errichten, unterstützte mit seinem Vermögen  die christliche Volkszeitung und legte den Grundstein für die Entstehung der „Gemeinschaft der Schwestern der Vorsehung“. Sein Lebensmotto war „Arbeite, leide und schweige“. Aloisius starb am 3. April 1884. Er wurde 2001 heiliggesprochen und ist seit dem Jahr 2010 Schutzpatron der Fußballerinnen  und Fußballer.