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16. März 2026

Hier finden Sie detailiertere Informationen zu den heute gefeierten Heiligen und unter "Historisches Kalenderblatt" noch interessante Informationen zu geschichtlichen Ereignissen, die heute stattgefunden haben.

Heute feiert die Kirche die Heiligen Heribert, Abban, Maria die Büßerin und die selige Benedikta von Assisi.

Heribert war der Sohn des Grafen Hugo von Worms, er wurde im Kloster Gorze bei Metz ausgebildet und später Dompropst in Worms. Unter seinem Freund König Otto III. war er ab 994 Kanzler für Italien und ab 999 Erzbischof von Köln. Otto III. überreichte ihm den Stab des Petrus und die Kölner "Regalien", die Hoheitsrechte samt Grundbesitz. Das Verhältnis zu Ottos Nachfolger, Kaiser Heinrich II., bei dem Heribert verleumdet worden war, blieb aber lange Zeit von Spannungen geprägt. Eine Legende erzählt, wie Maria Heribert und seinem Freund Pilgrim im Traum erschien und Heribert anwies, die Abtei Deutz zu gründen, was im Jahr 1003 erfolgte. Heribert soll zahlreiche Wunder vollbracht haben, so soll bei einer Bittprozession um Regen von St. Severin nach St. Pantaleon in Köln eine Taube um Heribert gekreist sein, und nach der Messe regnete es. Heribert starb am 16. März 1021 in der von ihm gegründeten Abtei Deutz, wo er auch begraben ist.

Abban war der der Sohn von Cormac, dem König von Leinster in Irland. Er gründete viele Kirchen in der heutigen Grafschaft Wexford. Sein Hauptkloster war Magheranoide im heutigen Adamstown. Er gründete auch das Kloster in New Ross, das später als Schule der Scholastik bekannt wurde. Abban starb am 16. März 620. Eine spätere Lebensgeschichte zeichnet ihn als Beschützer der Seefahrer.

Maria die Büßerin, die als Prostituierte in einem Bordell lebte, wurde nach jahrelangem Zureden von ihrem Onkel Abraham bekehrt und widmete ihr Leben fortan Gott. Sie starb um 360 nahe Kiduna bei Edessa, dem heutigen Urfa in der Türkei.

Die selige Benedikta war die Tochter einer der vornehmsten Familien von Assisi. Sie schloss sich der Gemeinschaft der Frauen um Klara von Assisi an und war ab  1227 Äbtissin des Klarissenkloster von Siena, später leitete sie das Kloster Vallegloria in Spello. Kurz vor Klaras Tod kehrte Benedikta nach Assisi zurück und wurde zur Nachfolgerin der Ordensgründerin gewählt. Aufgrund ihrer Klugheit und Tugend stand sie in hohem Ansehen. Benedikte von Assisi starb am 16. März 1260 und wurde in der der Kirche Santa Chiara in Assisi bestattet.