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13. Mai 2026

Hier finden Sie detailiertere Informationen zu den heute gefeierten Heiligen und unter "Historisches Kalenderblatt" noch interessante Informationen zu geschichtlichen Ereignissen, die heute stattgefunden haben.

Am 13. Mai 1930 wurden die Erscheinungen durch den Bischof von Leira für glaubwürdig erklärt und die öffentliche Verehrung Unserer Lieben Frau von Fátima gestattet. Seitdem gedenkt die Kirche am heutigen Tag der Lieben Frau von Fatima. Heilige des Tages sind Servatius, Rolandis, und André-Hubert Fournet. Auch gedenkt die Kirche heute des seligen Abtes Ellinger vom Tegernsee.

Servatius stammte vermutlich aus Armenien. Um 340 kam er in die römische Provinz Gallien und wurde der erste nachweisbare Bischof von Tongern am Niederrhein.  Der offensichtlich sehr gelehrte und angesehene Mann scheint als Teilnehmer an verschiedenen Synoden auf, unter anderem an den Synoden von Sardica, Köln und Rimini. Servatius war einer der wichtigsten Gegner der Lehre des Arianismus. Er starb am 13.Mai 384 zu Maastricht. Einer Legende nach soll er mit einem Holzschuh erschlagen worden sein. Weil Servatius den Vandaleneinfall des Jahres 406 vorausgesagt hatte, erlebte sein Kult von da an einen großen Aufschwung. Sein Grab gehörte im Mittelalter zu den bedeutendsten Wallfahrtsorten.  Servatius ist Patron der Stadt Maastricht, gegen Frostschäden, Nagerplagen und gegen Fußleiden.

Rolendis lebte im 8. Jahrhundert und war die Tochter von König Didier von Gallien. Weil ein schottischer König sie heiraten wollte, Rolendis aber ein jungfräuliches Leben führen wollte, flüchtete sie. Sie wurde in einem Schloss in Villers-Poterie aufgenommen, starb dort aber an den Strapazen der Flucht. Aus ihrem Leichnam soll ein heilkräftiges Öl ausgetreten sein, weshalb ihr Grab ein viel besuchtes Wallfahrtszeil wurde. Im Jahr 1007 wurden Rolendis Gebeine erhoben und in einem Reliquiar verwahrt.

André-Hubert Fournet, geboren 1752 im französischen Städtchen Saint Pierre de Maillé, war ein sehr schwieriges Kind: Aus der Schule lief er davon, im Studium hatte er keinen Erfolg. Als er sich plötzlich zum Priester berufen fühlte, studierte er erfolgreich und wurde schließlich 1781 Pfarrer seines Heimatortes. Als die Französische Revolution ausbrach, verweigerte er den Eid auf die Konstitution und musste 1792 eine zeitlang nach Spanien fliehen. Als Revolutionsführer Robespierre starb, kehrte André-Hubert nach Frankreich zurück. Aus Sorge um die Hilfsbedürftigen entstand unter seiner Leitung, unterstützt von der Ordensfrau Elisabeth Bichier, die Kongregation der "Kreuztöchter vom heiligen Andreas". André-Hubert starb am 13.Mai 1834. Im Jahr 1933 wurde er durch Papst Pius XI. heiliggesprochen.

Der selige Ellinger war Abt von Tegernsee. Er führte das Kloster zu großer Blüte, erneuerte die Klosterschule, die Bibliothek und die Schreibstube. Die von Ellinger eingeleitete Reform des Klosters wurde von einem Teil der Mönche dadurch verhindert, dass sie den Abt absetzten und aus dem Kloster wiesen. Erst als alter Mann durfte er als einfacher Mönch ins Kloster Tegernsee zurückkehren. Ellinger starb am 13.Mai 1056. Von ihm sind mehrere Gedichte und Briefe erhalten.