Die Heiligen des heutigen Tages sind Heimo, Augusta, und Frowin. Außerdem verehrt die Kirche heute den französischen Ordensgründer Pierre Courdin.
Heimo kam Anfang des 9. Jahrhunderts aus England ins Kloster Fulda und war dort zusammen mit Rabanus Maurus Schüler von Alkuin. Er wirkte in Hersfeld in Hessen erfolgreich als Lehrer und Seelenführer und wurde schließlich 840 zum Bischof von Halberstadt in Sachsen berufen. Dort gründete er auch ein Kloster. Haimo starb am 27. März 853.
Nur legendenhafte Berichte gibt es über die heilige Augusta. Sie soll die Tochter eines germanischen Heerführers gewesen sein, er in römischen Diensten stand und sich in Norditalien eine Machtbasis geschaffen hatte. Als dem Germanenfürsten zu Ohren kam, dass sein Kind heimlich Umgang mit den Christen pflegte und sogar selber Christin geworden war, geriet er in Wut und lies seine Tochter grauenvoll misshandeln und schließlich enthaupten. Ihr Vater aber schon bald seine Tat, lies Augusta würdig bestatten und kehrte zurück nach Germanien. Augusta ist die Patronin der Stadt Vittorio Veneto und wird angerufen gegen Migräne und Rückenschmerzen.
Frowin war zuerst Mönch im Kloster St. Blasien im Schwarzwald. 1146 wurde er zum Abt des Klosters Engelberg in der Schweiz ernannt. Da der Abt ein begabter Maler und Schriftsteller war, eröffnete er in seinem Kloster eine Schreib- und Malschule, die bald Berühmtheit erlangte. Frowin verfasste auch mehrere theologische Lehrbücher. Er starb im Jahr 1148.
Pierre Coudrin wurde 1792, als die Französische Revolution ausbrach, zum Priester geweiht. Unter dauernder Lebensgefahr wirkte er als Seelsorger. Im Jahr 1800 gründete er in Poitiers zusammen mit Henriette Aymer de la Chevalerie die Genossenschaft von den heiligsten Herzen Jesu und Mariens, dessen männlicher Zweig im deutschsprachigen Raum als Arnsteiner Patres bekannt ist. Die Kongregation breitete sich in aller Welt aus, ein besonderer Schwerpunkt ihrer Tätigkeit wurde die Mission in Ozeanien. Pierre Coudrin starb am 27. März 1837 in Paris.