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21. Oktober 2026

Hier finden Sie detailiertere Informationen zu den heute gefeierten Heiligen und unter "Historisches Kalenderblatt" noch interessante Informationen zu geschichtlichen Ereignissen, die heute stattgefunden haben.

Der heiligen Ursula sind in unserer Diözese eine ganze Reihe von Kirchen geweiht:  Platt in Passeier, Schweinsteg,  Jaufental und Buchholz. Auch ist Ursula zweite Kirchenpatronin von Weitental. Und in einem Bauernhaus oberhalb von Naturns befinden sich Reste der Kapelle St. Ursula auf dem Berge.

Ursula lebte wahrscheinlich im 3. oder 5. Jhd. Sie war der Überlieferung nach eine englische Königstochter, die mit 11 Gefährtinnen eine Wallfahrt nach Rom unternommen hatte. Auf der Rückreise zu Schiff den Rhein abwärts kamen die Pilgerinnen nach Köln. Dort fielen Hunnen über die Mädchen her. Sie misshandelten und ermordeten sie schließlich auf brutalste Weise. Bürger von Köln begruben die jungen Frauen und errichteten über ihren Gräbern die Kirche St. Ursula. Die heilige Ursula wurde zur Schutzheiligen von Köln und zur Patronin der Jugend, der Lehrerinnen und Erzieherinnen und der Universität von Paris erhoben. Die Ordensgründerin Angela Merici benennte ihren 1535 gegründeten Schuldorden nach der Heiligen Ursula "Ursulinen". 1741 kamen die Ursulinen auch nach Bruneck.  Zu diesem Kloster gehören heute das Mädchenheim und das Schülerheim in der Schulzone, eine staatlich gleichgestellte Mittelschule und ein Tagesheim.

Irmtraud, Constanze, Clementine, Grata, Cäcilia, Eugenia, Verena, Priska, Cordula, Odilia und Antonia waren Gefährtinnen der hl. Ursula. Sie starben ebenfalls als Märtyrinnen zu Köln.

Celina war eine Jungfrau zu Meaux, im Nordosten Frankreichs. Sie floh aus dem Elternhaus, weil man ihr eine Vermählung aufzwingen wollte, und zog sich in ein Kloster zurück. Dort führte sie ein Leben im Dienste des Herrn und starb um 500.

Hilarion war zunächst Schüler bei Antonius, dann zog er als Einsiedler in die Wüste von Palästina. Viele Menschen suchten den Wundertätigen auf, schließlich floh er vor ihnen und kam über Sizilien und Dalmatien nach Zypern, wo er um 370 starb.  Hilarions Verehrung in der Ostkirche begann gleich nach seinem Tod, sie gelangte bis nach Italien und Frankreich. In Duravel in Frankreich werden seine angeblichen Gebeine bewahrt.