Heute gedenkt die Kirche der Heiligen Robert, Adalar und Eoban, sowie der seligen Maria-Theresia de Soubiran La Louvière.
Robert wurde Anfang des 12. Jhd. in der englischen Grafschaft Yorkshire geboren. Nach dem Studium in Paris war er einige Zeit als Weltpriester tätig und wurde dann um 1135 Zisterziensermönch. Mit eigenen Händen erbaute er mit einigen Gefährten in Northumberland, mitten in der Wildnis, die Abtei Newminster, deren erster Abt er wurde. Das Kloster blühte unter seiner Führung rasch auf, sodass er innerhalb kurzer Zeit drei Tochtergründungen ins Leben rufen konnte. Robert starb nach einem arbeitsreichen, aber erfüllten Leben am 7. Juni 1159 in seiner Gründung Newminster.
Adalar und Eoban waren in der ersten Hälfte des 8. Jahrhunderts angelsächsische Glaubensboten aus dem Kreis des hl. Bonifatius. Adalar war Priester und wurde von Bonifatius als erster Bischof von Erfurt eingesetzt. Eoban war ebenfalls Priester. Er brachte die Briefe des Bonifatius nach England. Später wurde er Chorbischof und schließlich im Jahr 753 Bischof von Utrecht. Auf einer Missionsreise nach Friesland wurden Eoban und Adalar zusammen mit Bonifatius am 5. Juni 754 wurden überfallen und dabei getötet. Eine Kirche in der Nähe von St. Ulrich am Pillersee in Nordtirol ist dem hl. Adalar geweiht.
Die selige Maria-Theresia de Soubiran La Louvière, geboren 1834, gelobte schon in ihrer Jugendzeit ewige Jungfräulichkeit. Im Alter von 21 Jahren gründete sie in ihrem Heimatort Castelnaudary eine Frauengemeinschaft zum klösterlichen Leben, die 1864 zur Gemeinschaft der immerwährend helfenden Maria umgeformt wurde und die sich der Betreuung gefährdeter Mädchen widmete. Marie-Thérèse wurde die erste Generaloberin, musste aber 1873 aufgrund von Verleumdungen vom Leitungsamt zurücktreten. Enttäuscht zog sie sich in eine Schwesterngemeinschaft in Paris zurück und lebte dort bis zu ihrem Tod am 7. Juni 1889.