Zum Hauptinhalt springen

01. Februar 2026

Hier finden Sie detailiertere Informationen zu den heute gefeierten Heiligen und unter "Historisches Kalenderblatt" noch interessante Informationen zu geschichtlichen Ereignissen, die heute stattgefunden haben.

Am heutigen 1. Februar gedenkt die Kirche der Heiligen Severus, Brigida und Sigibert, der seligen Maria Katharina Kaspar, sowie des Zisterzienerabtes Raimund Serrat.

Severus war Bischof von Ravenna. Er nahm 342 an der Synode von Sardika teil. An einem 1. Februar Mitte des 4. Jhd. starb Severus und wurde in einer kleinen Kapelle in Classe, nahe Ravenna beigesetzt. Seine Verehrung ist im 6. Jhd. mehrfach bezeugt. Severus’ Gebeine wurden von einem gallischen Kleriker mit List und Betrug entwendet und zunächst in die Albanskirche nach Mainz und später nach Erfurt übertragen.

Brigida wurde um 453 in Irland geboren. Mit 14 wurde sie Nonne und gründete mehrere Klöster, darunter als bedeutendstes Kildare, wo sie bis zu ihrem Tod am 1. Februar 523 als Vorsteherin lebte. Brigida ist die Patronin Irlands.

Sigibert III. wurde um 629 geboren und schon im Alter von 3 Jahren zum König von Austrasien erhoben. Dieses Gebiet umfasste das heutige Nordfrankreich, Belgien, sowie weiter Teile der heutigen Niederlande und Mitteldeutschlands. Sigibert zeigte sich als Wohltäter von Kirchen und Klöstern. Zusammen mit Grimoald gründete er die Doppelabtei Stablo und Malmedy, die Remaklus als erster Abt leitete. Sigibert III. starb am 1. Februar 656 in Metz.Maria Katharina Kaspar gründete mit vier weiteren Frauen einen Verein zur häuslichen Krankenpflege, aus der 1851 die Genossenschaft der Dernbacher Schwestern "Arme Dienstmägde Jesu Christi" entstand. Der Orden weitete seine Aufgaben auf die Lehre aus und breitete sich schnell in vielen Ländern aus. Heute wirken rund 1.000 Schwestern als Arme Dienstmägde Jesu Christi in Deutschland, Holland, England, Indien, den USA, Mexiko und Brasilien. Sie wurde  1978 von Papst Paul VI. seliggesprochen.

Raimund Serrat wurde um 1105 geboren. Er trat in den Zisterzienserorden ein und wurde nach 1140 Abt des Klosters Niecebas in der Region  La Rioja. Auf Bestreben seines Ordensbruders Diego Velasquez gründete Raimund den Ritterorden von Calatrava, benannt nach der Stadt, die ihm König Sancho 1157 schenkte. Waffenfähige Mitbrüder von Raimund stellten die ersten Ritter  zum Kampf gegen die Mauren. Da man Raimund beschuldigte, dieses Unternehmen ohne  Erlaubnis des Ordens begonnen zu haben, dankte er ab.  Raimund starb wahrscheinlich 1163 und wird im Zisterzienserorden verehrt.