Vinzenz von Paul, Kjeld, Elzearius, Hiltrud, Dietrich, sowie Florentin sind die bekanntesten Heiligen des heutigen Tages.
Vinzenz von Paul lebte ab seinem 19. Lebensjahr in Paris und legte 1617 das Gelübde ab, sein Leben den Armen zu widmen. Er gründete 1625 die Kongregation der Lazaristen. Ebenso war er an der Gründung von Priesterseminaren und an der Einrichtung von Exerzitien für den Klerus beteiligt. Vinzenz rief eine Vereinigung von Frauen zur Betreuung von armen und alleinstehenden Kranken ins Leben sowie mit Luise von Marillac die Vinzentinerinnen, die erstmals in der Kirche eine Genossenschaft ohne Profess und Klerus bildeten, um sich allen Werken der christlichen Nächstenliebe zu widmen. Vinzenz wurde zu einem Erneuerer des kirchlichen Lebens in Frankreich sowohl bei Laien, als auch beim Klerus. Seine Ideen breiteten sich bald in der ganzen Welt aus. Vinzenz von Paul starb am 27. September 1660 in Paris. 1737 wurde er heiliggesprochen. Vinzenz von Paul ist der Schutzpatron der Barmherzigen Schwestern des Heiligen Vinzenz von Paul. Im städtischen Friedhof in Bozen ist der hl. Vinzenz von Paul an der Grabstätte der Barmherzigen Schwestern abgebildet. Auch die von Frédéric Ozanam gegründete Vinzenzgemeinschaft ist nach ihm benannt.
Kjeld von Dänemark lebte in der ersten Hälfte des 11. Jahrhunderts in Jütland. Er war regulierter Chorherr und wurde Leiter der Domschule in Viborg, schließlich wurde er 1145 Dompropst. Er galt als mildtätig und unkonventionell in seiner Freigebigkeit gegenüber den Armen. Bei Rechtsstreitigkeiten genoss er hohes Ansehen als Friedensstifter. Wegen seiner Beliebtheit beim Volk wurde er vom Klerus angefeindet und 1148 aus Viborg vertrieben. Papst Eugen III. setzte ihn jedoch ein Jahr später wieder in sein Amt ein. Kjeld starb am 27. September 1150 in Viborg. Sein Reliquienschrein im Dom zu Viborg wurde bei einem Brand im Jahr 1726 vernichtet.
Elzearius, Graf von Arian, gehörte mit seiner Frau Delphina dem Dritten Orden der Franziskaner an. Sie waren berühmt für ihre Wohltätigkeit. Elzearius war der Erzieher des Herzogs Karl von Kalabrien und Gesandter Roberts von Neapel am Hof von Frankreich. Er starb am 27. September 1323 in Paris.
Hildtrud lebte als Reklusin in dem von ihren Eltern gestifteten Kloster Lissies im Hennegau, wo ihr Bruder Abt war. Sie starb gegen Ende des 8. Jahrhunderts.
Florentin war der Überlieferung nach ein Bischof von Sitten. In Sémont in Burgund wurde er im Jahr 406 oder 411 gemartert: Ihm wurde die Zunge abgeschnitten, dann wurde er enthauptet.