Heute gedenkt die Kirche u.a. der Heiligen Wigger und Desideratus, sowie der Seligen Ulrika Nisch und Friedrich von Hirsau.
Wigger war wahrscheinlich schon vor 934 Mönch und Diakon und ab 957 Abt von St. Maximin in Trier. Er vermehrte die wirtschaftliche Grundlage des Klosters und gründete 962 eine Zelle in Taben bei Saarburg, welche er mit 20 Mönchen von St. Maxim besetzte. Wigger starb am 8. Mai 966.
Desiteratus war der Siegelbewahrer von König Chlotar I. und Berater von König Childebert I.. 543 wurde er Bischof von Bourges, wo er die Kirche des hl. Symphorian erbaute. 549 nahm Desideratus an der Synode von Orleans teil. Sein Todestag ist vermutlich der 8. Mai 550.
Ulrika Nisch hieß mit bürgerlichem Namen Franziska. Sie wurde 1882 in Oberdorf in Baden-Württemberg geboren und wuchs in großer Armut auf. Als sie neun jahre alt war, kam sie als Hausmädchen einer Lehrerfamilie in die Schweiz. Als sie erkrankte und in einem Spital der Kreuzschwestern erfolgreich behandelt wurde, trat sie in den Orden ein und legte 1907 die Profess ab. Obwohl sie unter ständigen Kopfschmerzen litt, arbeitete sie treu und still im Kleinen. Oft zweifelte sie an ihrem Glauben, schöpfte aber immer wieder Kraft und Mut aus dem Gebet. Später erschienen ihr in Visionen Engel und Heilige. Als die Visionen 1912 aufhörten, erkrankte Ulrika an Tuberkulose und starb am 8. Mai 1913. An ihrem Grab auf dem Klosterfriedhof von Hegne ereigneten sich mehrere wunderbare Gebetserhörungen. Ulrika Nisch wurde am 1. November 1987 von Papst Johannes Paul II. seliggesprochen.
Der selige Friedrich von Hirsau entstammte einem schwäbischen Adelsgeschlecht und wurde Mönch in Einsiedeln. 1065 wurde er zusammen mit anderen Mönchen nach Hirsau geschickt, um dieses Kloster zu besiedeln. Hier lebt er als Abt, bis er 1069 wegen Verleumdungen zurücktreten musste. Nach einer Überlieferung starb Friedrich am 8. Mai 1071.