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17. Jänner 2026

Hier finden Sie detailiertere Informationen zu den heute gefeierten Heiligen und unter "Historisches Kalenderblatt" noch interessante Informationen zu geschichtlichen Ereignissen, die heute stattgefunden haben.

In Italien wurde der Antoniustag früher als großes Volksfest begangen. Die Tiere durften an diesem Tag nicht arbeiten, so dass auch vornehme Herrschaften zu Fuß gehen mussten. Heute noch wird in Rom alljährlich zwischen dem 17. und 25. Januar das Fest der Weihe der Haustiere gefeiert. Neben dem hl. Abt Antonius gedenkt die Kirche heute auch der heiligen Gamelbert und Beatrix.

Antonius wurde als Sohn reicher christlicher Eltern in Mittelägypten geboren. Nach dem Tod seiner Eltern verschenkte er seinen Besitz und führte ein Leben der Askese an verschiedenen Orten der Wüste. Im Laufe der Zeit sammelten sich immer mehr Jünger um ihn, es bildeten sich kleine Unterkünfte und zahlreiche Einsiedeleien. Somit stand Antonius am Anfang des Mönchtums und Klosterwesens und wird "Vater des Mönchtums" genannt. Sein Leben in Einsamkeit und Abgeschiedenheit hatte Antonius weder menschenscheu noch unpolitisch gemacht. Mehrfach verließ Antonius seine Einsiedelei. Um 311 stand er den von Kaiser Maximinus verfolgten Christen in Alexandria bei. Er setzte sich für Arme und Gefangene ein, und stand mit Kaiser Konstantin in Briefkontakt. 350 reiste Antonius nach Alexandria und unterstützte Athanasios im Kampf gegen den Arianismus. Antonius soll 105 Jahre alt geworden sein. Als seine Jünger ihn begruben, wurden Engel um ihn stehend gesehen. Antonius ist der Patron der Ritter und der Bauern, sowie der Viehställe. Auch ist er Kirchenpatron in St. Anton/Kaltern, Untermoi, St. Christina in Gröden, Schlinig. Weil der hl. Antonius oft mit einem Schwein dargestellt ist, ist er im Tiroler Raum auch als „Fockntoni“ bekannt.

Gamelbert war Pfarrer in Michaelsbuch bei Plattling. Nach einer Pilgerfahrt nach Rom gründete er das Kloster Metten, dessen Leitung sein Patenkind Utto übernahm. Gamelbert starb an einem 17. Januar in der ersten Hälfte des 8. Jhd.

Beatrix, Gräfin von Cappenberg war Prämonstratenserin in Cappenberg. Sie führte ein Leben des Gebets und der geistlichen Betrachtung. Sie starb am einem 17. Januar des 12. Jahrhunderts.