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20. September 2026

Hier finden Sie detailiertere Informationen zu den heute gefeierten Heiligen und unter "Historisches Kalenderblatt" noch interessante Informationen zu geschichtlichen Ereignissen, die heute stattgefunden haben.

Vor allem bei Trauerfällen und wenn schwierige Entscheidungen zu fällen sind,  wird Eustachius, der bekannteste Heilige des heutigen Tages angerufen. Die Kirche gedenkt heute auch der Heiligen Warin, Fausta, und André Kim und des seligen Adelpret von Trient.

Eustachius war nach einer Legende ein römischer Heerführer, dem auf der Jagd ein Hirsch mit einen Kreuz zwischen dem Geweih erschien. Er bekehrte sich darauf mit seiner ganzen Familie und zusammen mit ihr erlitt er unter Kaiser Hadrian den Martertod. Eustachius ist einer der 14 Nothelfer. Dargestellt ist der hl. Eustachius in Südtirol unter anderem als Statue am Hochaltar der Pfarrkirche von Niedervintl.

Warin war der Sohn des sächsischen Grafen Egbert und der hl. Ida von Herzfeld. Er wuchs am Hof Karls des Großen auf, wurde Mönch und danach Abt des Klosters Korvey, das Warin zu seiner ersten Blüte führte. Warin starb am 20. September 856

Fausta erlitt unter Kaiser Maximian als christliche Jungfrau das Martyrium, denn sie weigerte sich, den Göttern zu opfern. Ihr Martyrium wird in einer Überlieferung als besonders grausam und qualvoll beschrieben. Man durchbohrte ihren Kopf, trieb Holznägel in ihren Leib, und versuchte sogar, ihren Körper durchzusägen. Schließlich tötete man Fausta in einem Kessel mit siedendem Pech. Nach einer Legende beeindruckte die Standhaftigkeit Faustas den Götzenpriester Evilasius, der sie zum Tod verurteilt hatte, so sehr, dass er sich bekehrte ebenfalls zu Tode gemartert wurde.

André Kim war der erste einheimische Priester in Korea. Er missionierte in seiner Heimat unter ständiger Lebensgefahr. Schon bald wurde er gefangen genommen und am 16. September 1846 unter grausamen Martern ermordet. Er war erst 25 Jahre alt.

Adelpret lebte im 12. Jahrhundert. Er wurde 1156 Bischof in Trient und erhielt von Kaiser Friedrich Barbarossa umfangreiche Ländereien geschenkt. Er befand sich in stetigem Streit mit dem Adel, der nach seinen Ländereien begehrte, so unter anderem mit den Grafen von Eppan und den aufstrebenden Grafen von Castelbarco. Bei einem Kampf mit Raubrittern Castelbarcos starb Adelpret 1177 nach einem Lanzenstich. Schon bald nach seinem Tod wurde er als Seliger verehrt. Er ist neben dem hl. Vigil Patron der Erzdiözese Trient.