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Grußwort der Amtsleiterin Chiara Rinaldi

Papst Leo XIV. empfing am 25. April etwa 7.000 katholische Religionslehrpersonen zu einer Audienz.
Er eröffnete seine Überlegungen mit Worten aus den Bekenntnissen des heiligen Augustinus: „Du hast uns auf dich hin geschaffen, und unruhig ist unser Herz, bis es Ruhe findet in dir“, und führte, von diesem Gedanken ausgehend, zur Öffnung des Menschen für das große Geheimnis, das Gott ist, hin.
In den Tagen vor der päpstlichen Audienz hatte sich auch Kardinal Matteo Zuppi, Präsident der Italienischen Bischofskonferenz, zum Thema geäußert und daran erinnert, dass die Schule ebenfalls ein Ort ist, und bleiben muss, an dem der „innere Dialog“ möglich ist, ein Dialog, der das Kind wachsen lässt und ihm hilft, erwachsen zu werden.
Augustinus hat aus eigener Erfahrung den unersättlichen Wunsch nach Gott gekannt, den er zunächst in der Welt suchte, bis zu seiner persönlichen Bekehrung, die ihn dazu führte, „nicht hinauszugehen, sondern in sich selbst zurückzukehren“ (Über die wahre Religion 39,72) und Christus, den Weg, die Wahrheit und das Leben (Joh 14,6) zu umarmen.

Lehrpersonen sind mit ihren Schülerinnen und Schülern nicht nur unterwegs, um Antworten zu geben, sondern um ihre Fragen aufzugreifen, Zeit und Aufmerksamkeit zu schenken und voller Vertrauen abzuwarten, dass das, was sie selbst säen, Früchte tragen wird, auch wenn dies auf eine Weise und an Orten geschieht, die sie wahrscheinlich nicht sehen werden.
Kein Tresor kann Liebe oder Leben einschließen. Auch der heilige Franziskus, der auf alles verzichtet hatte, lobte den Herrn mit der grenzenlosen Liebe seines Herzens, fern von aller weltlichen Logik, ein Gaukler Gottes, ein Narr in den Augen der Menschen.
Jeder von uns trägt ein Leben lang ein Herz in sich, das sucht. Um Fragen offen zu begegnen und gemeinsam nach Antworten zu suchen, braucht es zwei Fähigkeiten: Geduld und Liebe.

Ich möchte diese Überlegungen mit einem besonderen Dank an Josef Torggler abschließen, der viele Jahre lang in der Rubrik „Zum Nachdenken“ Gedanken mit uns geteilt hat.
Die Hingabe und Sorgfalt in der eigenen Arbeit kann durch Geld nicht ausgeglichen werden und manchmal nicht einmal durch ein Dankeschön. Vielmehr müssen wir uns daran erinnern, dass dieses Engagement genau in den zuvor beschriebenen Gedanken gehört.
Josef hat uns oft gebeten, in den Ruhestand gehen zu dürfen, und wir lassen ihn gehen, im Wissen, dass seine Worte dazu beigetragen haben, unseren gemeinsamen Weg zu gestalten.
In den nächsten Ausgaben werden wir verschiedene Menschen bitten, jeweils einmal dazu beizutragen, diese Rubrik zu bereichern, die sich nicht ändert, aber neue Stimmen aufnimmt.

Danke Josef!

 

Chiara Rinaldi
Leiterin des Amtes für Schule und Katechese

Eintragung in das Verzeichnis der Supplentinnen und Supplenten für das Schuljahr 2026/27

Seit mehreren Jahren erstellt das Amt für Schule und Katechese ein Verzeichnis für Supplentinnen und Supplenten für den katholischen Religionsunterricht. Dieses wird nach der Stellenwahl allen Schuldirektionen zugänglich gemacht.

Das Verzeichnis sieht vier verschiedene Kategorien vor:

Bewerberinnen und Bewerber:

  1. mit abgeschlossenem theologischem Studium
  2. die innerhalb Dezember 2026 das Studium abschließen
  3. im theologischen Studium oder im lehrbefähigenden Ausbildungslehrgang für den katholischen Religionsunterricht in der Grundschule
  4. ohne theologisches Studium, aber mit mindestens zwei Jahren Unterrichtserfahrung im Fach Katholische Religion.

Alle Interessierten können bis Sonntag, 21. Juni 2026 im Amt für Schule und Katechese ein schriftliches Ansuchen hinterlegen (schule.scuola(at)bz-bx.net). Das Gesuchsformular kann im Amt angefordert werden. Gesuche, die nach dem 21. Juni 2026 eintreffen, können nicht mehr berücksichtigt werden!

Maturakerze - Be blessed

Erstmals beteiligt sich Südtirol an der österreichweiten Aktion „Be Blessed!“, die Maturantinnen und Maturanten rund um die Prüfungen begleitet. Am ersten Tag der schriftlichen Matura, Donnerstag, 18. Juni 2026, wird im Bozner Dom eine Kerze als Zeichen des Gebets entzündet.

Ab sofort können sich Schülerinnen und Schüler zur Aktion anmelden und erhalten am Prüfungstag einen persönlichen Segensgruß per WhatsApp. Auch Eltern, Großeltern, Freundinnen und Freunde sowie Lehrpersonen können sich anmelden und so einer Maturantin oder einem Maturanten ihre Verbundenheit ausdrücken.

Die Initiative verbindet damit eine konkrete Geste vor Ort mit digitaler Begleitung. „Be Blessed!“ wird in Österreich bereits seit mehreren Jahren durchgeführt und wird nun auf Südtirol ausgeweitet. Die Segensbotschaften werden von Ordensleuten, Bischöfen sowie Seelsorgerinnen und Seelsorgern gestaltet, darunter auch Bischof Ivo Muser.

Getragen wird die Aktion in Südtirol vom Amt für Schule und Katechese der Diözese Bozen-Brixen, gemeinsam mit dem Inspektor und der Inspektorin für den Religionsunterricht an der Deutschen und Ladinischen Bildungsdirektion.

Anmeldung unter: beblessed.bz.it

Pastorales Schreiben der Italienischen Bischofskonferenz (CEI)

Die Italienische Bischofskonferenz (CEI) hat am 11. Dezember 2025 ein pastorales Schreiben zum Katholischen Religionsunterricht herausgegeben.
Die italienische Originalversion ist hier abrufbar: Nota pastorale “L’insegnamento della religione cattolica: laboratorio di cultura e dialogo
Wir haben eine Übersetzung mit einem Übersetzungsprogramm angefertigt, um das Lesen in deutscher Sprache zu ermöglichen. Es handelst sich hierbei um keine offizielle Übersetzung. Der Text kann möglicherweise Übersetzungsfehler bzw. Ungenauigkeiten enthalten. Danke für das Verständnis. Das Pastorale Schreiben in deutscher inoffizieller Übersetzung ist hier abrufbar: “Der katholische Religionsunterricht: Laboratorium von Kultur und Dialog

Papstaudienz für Religionslehrpersonen

Am 25. April 2026 war eine Gruppe von 65 Religionslehrpersonen unserer Diözese bei der Papstaudienz im Vatikan. Papst Leo XIV hat die Religionslehrpersonen unter dem Motto “Cor ad cor loquitur” nach dem heiligen John Henry Newman empfangen. Insgesamt waren ca. 7.000 Personen aus den unterschiedlichen Diözesen Italiens in der “Aula Paolo VI” versammelt.

In Erinnerung an die schönen Tage des Austausches und des freundschaftlichen Beisammenseins in Rom:

Wallfahrt nach Oies zum heiligen Josef Freinademetz

Am Samstag, dem 6. Juni 2026 sind alle Religionslehrpersonen, auch mit den Familien, zu einer Wallfahrt zum hl. Josef Freinademetz eingeladen.

Wir treffen wir uns um 10:30 Uhr auf dem Parkplatz von St. Leonhard in Abtei, um eine Fußwallfahrt zum Wallfahrtsort Oies zu beginnen. Gemeinsam werden wir den Kreuzweg gehen – ein Moment des Gebets und der Besinnung, eingebettet in die eindrucksvolle alpine Landschaft. Nach der Ankunft im Wallfahrtsort feiern wir die Heilige Messe oder eine Wort-Gottes-Feier, gefolgt von einem gemeinsamen Mittagessen und Zeugnissen über das missionarische Leben des Heiligen. Es wird eine wertvolle Gelegenheit zum geschwisterlichen Austausch und zur Wiederentdeckung des missionarischen Auftrags heute sein. Bei Regen bleibt das Treffen um 10:30 Uhr direkt am Parkplatz des Wallfahrtsortes bestehen.

Wir können ein Lunchpaket mitbringen, und jede und jeder kann ganz frei zusätzlich etwas mitnehmen, das mit den Anderen geteilt werden kann. Ihr seid herzlich eingeladen, mit euren Familien zu kommen, auch die Kinder sind willkommen!

Um den Tag gut organisieren zu können, bitten wir euch höflich, eure Teilnahme unserem Amt (schule.scuola(at)bz-bx.net) mitzuteilen. Jedoch auch ohne Anmeldung könnt ihr jederzeit ganz frei an diesem Tag teilnehmen oder dazustoßen!

Sendungsfeier 2026

Am Freitag, 25. September 2026 findet um 18.00 Uhr im Dom zu Bozen eine Eucharistiefeier mit Sendung statt. Zur Feier sind alle Religionslehrerinnen und Religionslehrer mit ihren Familien herzlich eingeladen. Nähere Informationen werden noch folgen.

Erneuerung Materialstelle

Die Materialstelle des Amtes für Schule und Katechese benötigt eine Überarbeitung. Wer Interesse hat, die eigene Expertise in dieses Projekt einzubringen, kann sich im Amt für Schule und Katechese melden (0471 306205). Wir beabsichtigen, alte Medien auszusortieren und neue Medien anzukaufen. Auch Buchtipps für den Neuankauf sind willkommen (schule.scuola@bz-bx.net).

Berufsgemeinschaft der Religionslehrpersonen

Am 11.04.2026 fand an der Philosophisch-Theologischen Hochschule Brixen sowohl die Jahresvollversammlung der Berufsgemeinschaft der Religionslehrer:innen als auch eine ganztägige Fortbildung zum Thema „Zwischen Hingabe und Selbstschutz: (Über)leben während Trauer- und Krisenzeiten in der Schule“ statt. Im Rahmen der Vollversammlung hob der Vorsitzende im Tätigkeitsbericht die Bedeutung der Vernetzung unter Religionslehrer:innen sowie die Stärkung des Berufsbildes in der Öffentlichkeit hervor. Er verwies auf frühere Initiativen zur Darstellung des Religionsunterrichts im Südtiroler Landtag und betonte die Notwendigkeit einer verbesserten fachlichen Qualifikation im Zuge neuer Ausbildungswege für die Grundschule. Im Anschluss präsentierte Jurgita Ubartaite den Kassabericht. Weitere Beiträge der Versammlung befassten sich unter anderem mit der geplanten Einführung des Faches Ethik ab dem Schuljahr 2027/28, mit der Notwendigkeit klarer fachlicher Abgrenzungen sowie mit aktuellen Entwicklungen in der Jugendforschung und Schulpastoral, insbesondere im Zusammenhang mit der Initiative „Be blessed / Matura-Segensfeiern“. Die anschließende Fortbildung wurde von Mechthild Schroeter-Rupieper geleitet und von rund 35 Teilnehmenden besucht, darunter auch von Fachkräften außerhalb des Religionsunterrichts. Die breite Beteiligung unterstrich die hohe Relevanz des Themas für den gesamten Bildungsbereich. Zeitweise nahm auch Bischof Ivo Muser an der Veranstaltung teil und betonte mit dem Satz „Nicht zu früh das Halleluja singen“ die Bedeutung eines sensiblen Umgangs mit Trauerprozessen. Der Vorsitzende dankte ihm sowie allen anwesenden Vertreter:innen der Bildungs- und Kircheninstitutionen ausdrücklich für ihre Unterstützung. Die Referentin prägte den gesamten Tag durch praxisnahe Fallbeispiele und eindrückliche Erfahrungen, die den Umgang mit Krisen im schulischen Alltag konkretisierten und vertieften. Der Tag klang mit einer Wort-Gottes-Feier in der Kapelle des Priesterseminars aus, dem auch Dekan Prof. Martin Lintner beiwohnte und der den intensiven Austausch in einer würdigen und ruhigen Atmosphäre abschloss.

Informationen aus der Bibliothek und Medienstelle

Neu im Verleih: Biblische Erzählfiguren in der Medienstelle

Die Bibliothek und Medienstelle hat ihr Angebot für den Religionsunterricht um ein Set biblischer Erzählfiguren erweitert. Ab sofort stehen fünf Figuren mit einer Größe zwischen 29 und 31 cm zur Ausleihe zur Verfügung. Das Set umfasst eine Jesusfigur, eine junge Frau (Maria) und einen jüngeren Mann sowie ein älteres Paar. Diese Figuren unterstützen Lehrpersonen dabei, biblische Erzählungen im Unterricht anschaulich zu visualisieren oder methodisch in Form von Standbildern einzusetzen. Interessierte Lehrkräfte können das Set ab sofort für ihre Unterrichtseinheiten in der Medienstelle reservieren.

An einem Samstagvormittag im Oktober 2026 laden wir herzlich ein, die Vielfalt der biblischen Erzählfiguren (neu) zu entdecken. Wir zeigen praxisnahe Beispiele und kreative Methoden, wie biblische Geschichten im Klassenzimmer greifbar und lebendig gestaltet werden. Praktische Kniffe beim Stellen der Figuren und Ideen zur Umgestaltung der Figuren werden ebenso dabei sein.

Literatur zu den biblischen Erzählfiguren

Adam, wo bist du? Bewegende Szenen mit biblischen Erzählfiguren.
Rainer-Matthias Müller/Mark Brommenschenkel. Mainz: Matthias-Grünewald-Verlag, 2004. 110 Seiten
Für die Bibelarbeit mit Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen hervorragend geeignet, stellen die Autoren, die beide im religiös-pädagogischen Bereich tätig sind, eine ganze Reihe von Szenen aus dem Alten und Neuen Testament vor und bieten konkrete Hilfestellung zur Herstellung und zum Einsatz der Erzählfiguren an. Aus einem Erfahrungsgespräch kann so ein tiefes Glaubensgespräch werden, das manche katechetische Treffen, Lektorenrunden oder Bibelgesprächskreise nicht nur auflockert, sondern neu mit Leben erfüllt. 

Kreatives Arbeiten mit Biblischen Figuren - Methoden, Übungen und Bibelarbeiten.
Anneliese Hecht. Stuttgart: Katholisches Bibelwerk e.V., 1993. 112 Seiten
Wie lassen sich biblische (Erzähl-)figuren in Bibelarbeiten einsetzen? Das Büchlein beinhaltet methodische und didaktische Hilfen, sowie exemplarische Bibelarbeiten zur Veranschaulichung der Ausführung.

Und er rührte sie an… - mit biblischen Erzählfiguren Glauben gestalten, erfahren, feiern.
Winfried Dalferth. Leinfelden-Echterdingen: Verlag Junge Gemeinde, 2001. 192 Seiten
Von den biblischen Erzählfiguren geht eine ungebrochene Faszination aus. Sie lassen sich nicht nur bewegen, reden durch ihre Körperhaltung und Gestik, sondern sie bringen auch etwas in Bewegung. Durch die Darstellung biblischer Geschichten und Szenen bekommt Glauben Gestalt, wird erlebbar und erfahrbar. Agierende und Zuschauer werden gleichermaßen in das Geschehen einbezogen.

Glauben erfahren und ausdrücken – ein Werkbuch zur Arbeit mit biblischen Erzählfiguren.
Birgit Bek/Paulin Link. München: Bernward bei Don Bosco, 2002. 95 Seiten
Ganz neue Zugänge eröffnet dieses Praxisbuch zur Arbeit mit biblischen Erzählfiguren. Die unverwechselbaren Figuren („Egli-Figuren“) ermöglichen eine intensive Auseinandersetzung mit Menschen und biblischen Geschichten. Nicht nur in Bibelkreisen sind deshalb die beweglichen und zugleich stabilen Figuren inzwischen sehr beliebt, auch für die Arbeit mit Gruppen, in Exerzitien, Glaubensgesprächen, im Kindergarten und in der Sakramentenkatechese gelten sie als „Geheimtipp“. Biblische Szenen können plastisch nachgestellt werden. Viel wichtiger ist aber, dass man durch die Figuren in verschiedene Rollen schlüpfen und die biblische Botschaft unmittelbar erleben kann.

Kleider in biblischer Zeit.
Thomas Staubli. Liebefeld: Bibel-+-Orient-Museum - Stuttgart: Kath. Bibelwerk, 2012. 112 Seiten
Noch im Paradies rüstet Gott selbst die ersten Menschen mit Kleidern aus (Gen 3,12) und macht sich damit fit für ein Leben außerhalb von Eden. Deutlicher könnte die Bedeutung von Kleidung kaum benannt werden. Im alten Orient bedeutete Nacktheit Armut, Ausgrenzung und Schande. Kleider dagegen konnten schon damals - und daran hat sich bis heute nichts geändert - Wohlstand, Anerkennung und Ehre ausdrücken. Das Zerreißen der eigenen Kleidung dagegen war ein Ausdruck von Trauer, Wut oder Verstörung. Aber wie sahen die Kleider der Menschen in biblischer Zeit aus?

Glauben ins Spiel bringen.
Gertrud Brem, Lioba Hein. Ostfildern: Schwabenverlag, 2003. 151 Seiten
Im Umgang mit biblischen Erzählfiguren finden Menschen einen ganz persönlichen Bezug zu den Bibeltexten und erkennen darin ihr Leben. Für alle, die diese Figuren in der Bildungsarbeit einsetzen wollen, bietet der Band theoretische und praktische Grundlagen und eine Einführung in verschiedene Spielformen. Hinzu kommen zahlreiche Spieleinheiten, die sich teils zu ganzen Reihen zusammenstellen lassen, jeweils mit einer biblischen Einführung und einer Schritt-für-Schritt-Erklärung. Durch die Rückführung auf einfache Grundformen des Spiels lassen sich die Modelle leicht nachvollziehen sowie kreativ variieren.

Literatur zur Bibel

Grundstufe

Erzählen mit allen Sinnen: ein Kreativbuch mit über 60 Methoden und biblischen Erzählbeispielen für Kirchengemeinden, Kindertagesstätten und Schulen. Brigitte Messerschmidt. Leinfelden-Echterdingen: Verlag Junge Gemeinde, 2014. 320 Seiten
Das Erzählen biblischer Geschichten ist und bleibt der größte Schatz in der Kirche mit Kindern. In diesem Buch wird dieser Schatz auf vielerlei Weise zur Entfaltung gebracht. Über 50 Ideen werden genau beschrieben und jeweils an einem Beispiel, z.T. mit Zeichnungen erklärt. Verwendbar in allen pädagogischen Arbeitsbereichen mit Kindern (von 3-13- Jahren): in Kindergottesdienst, Kindergarten, Gruppenarbeit, Schule.

Sekundarstufe I

Heldinnen der Bibel im Fokus: Was sie auszeichnet. Was sie geleistet haben. Welchen Einfluss sie heute haben können.
Anette Töniges. Augsburg: Auer, 2023. 77 Seiten
Die Autorin rückt in diesem Band zehn spannende Frauen aus der Bibel in den Fokus. Von Sara und Rebekka aus dem Alten Testament bis zu Phöbe und Maria von Magdala aus dem Neuen Testament decken Sie mit zahlreichen heldenhaften Frauen wichtige Lehrplanthemen des Faches Religion ab. Die einzelnen Einheiten sind sofort einsetzbar. Jede Einheit enthält eine kurze methodische Einführung, zahlreiche Arbeitsblätter, motivierende Kopiervorlagen sowie einen Erwartungshorizont.

Sekundarstufe I + II

Einfach Bibel: 180 ausgewählte Texte. Stuttgart: Deutsche Bibelgesellschaft, 2025. 397 Seiten
Die Heilige Schrift steckt voller Gleichnisse, Ideen und Geschichten, die wichtig sind. Leider sind die Bibeltexte nicht immer leicht zu verstehen, die Schrift ist oft zu klein und manche Wörter sind nicht mehr geläufig. Hier setzt die Einfach Bibel an: 180 ausgewählte Texte aus dem Alten und Neuen Testament werden auf ihre Botschaft heruntergebrochen – auf eine Weise, die sie jedem und jeder zugänglich macht. Bibelgeschichten aufbereitet für den Einsatz in Jugendgruppen mit Inklusionsbedarf – und für alle, die die Bibel verstehen wollen.

Bibel falsch verstanden: hartnäckige Fehldeutungen biblischer Texte erklärt.
Thomas Hieke, Konrad Huber (Hrsg.). Stuttgart: Verlag Katholisches Bibelwerk, 2020. 300 Seiten
Ständig müssen Bibelstellen als Argument für diese oder jene Position herhalten. Doch bedeutet „Macht euch die Erde untertan!“, dass Menschen die Natur ausbeuten sollen? Wie ist das Frauenbild in der Bibel zu verstehen – spricht Kapitel 31 im Buch der Sprichwörter von einer „idealen Hausfrau“ oder von einer „starken Frau“? Und was steht in der Bibel wirklich über Homosexualität? Bibel falsch verstanden entlarvt oberflächliches Bibelwissen, traditionelle Fehlinterpretationen und den Missbrauch von Bibel-Zitaten in kurzen Kapiteln. Engagiert und auf den Punkt liefern die Autoren und Autorinnen damit Argumente für Diskussionen mit Atheisten, Traditionalisten und Besserwissern.

 

Kleine Taten – großer Frieden: Aktionen, Ideen & Impulse

Frieden ist ein großes Wort. Und doch beginnt er oft ganz klein – im Zuhören, im Teilen, im respektvollen Umgang miteinander. Genau hier setzt das Jahresthema der Katholischen Jungschar Südtirols an: Unter dem Motto „Kleine Taten – großer Frieden“ stellte die Jungschar im Arbeitsjahr 2025/2026 die Säule „Solidarität gelebt von Kindern“ in den Mittelpunkt. In den vergangenen Monaten haben sich zahlreiche Jungschar- und Ministrant:innengruppen in ganz Südtirol intensiv mit dem Thema auseinandergesetzt. Dabei sind vielfältige Aktionen entstanden: Friedensbänke und Friedensbäume wurden gestaltet, Wandersteine mit Friedensbotschaften verziert und weitergegeben, Gruppenstunden zu Frieden und Konfliktlösung durchgeführt, Andachten und Gottesdienste gefeiert sowie soziale Initiativen – etwa durch Spendenaktionen oder Besuche – umgesetzt.

Die Vielfalt der Aktionen zeigt: Kinder setzen sich auf unterschiedliche Weise mit dem Thema Frieden auseinander – kreativ, sozial und ganz konkret im eigenen Lebensumfeld. Dabei wird deutlich, dass Frieden nicht abstrakt bleiben muss, sondern im Alltag erfahrbar wird.

Anregungen und konkrete Ideen für eigene Aktionen – auch im Rahmen des Religionsunterrichts – sind hier zu finden: https://vieldrin.jungschar.it/?s=frieden

Praxis-Tipp: „Marmeladenglas-Momente“

Diese einfache Methode eignet sich gut, um mit Kindern über Frieden, Dankbarkeit und gelingendes Miteinander ins Gespräch zu kommen oder um auf das Schuljahr zurückzublicken.

Ein leeres Marmeladenglas wird in die Mitte gestellt. Die Kinder erhalten kleine Papierstreifen und eine Leitfrage, z. B.:
Wofür bin ich dankbar?
Wann habe ich in diesem Schuljahr etwas Gutes erlebt?
Was hat mir in der Gruppe/Klasse besonders gefallen?
Wo habe ich Frieden oder gutes Miteinander gespürt?

Die Kinder schreiben ihre Gedanken auf die Streifen und legen sie anschließend in das Glas. Wer möchte, kann seinen Beitrag auch vorlesen.

So entsteht ein sichtbares „Sammelglas“ voller positiver Erinnerungen und Gedanken. Die Übung macht deutlich: Es gibt vieles, wofür wir dankbar sein können, und viele kleine Momente, in denen Frieden und Gemeinschaft erfahrbar werden.

Jahresthema 2026/27 – Wir schaffen tRäume

Wir, als Südtirols Katholische Jugend, träumen von einer Welt, die jungen Menschen Räume gibt – Räume zum Sein, zum Wachsen, zum Mitgestalten. Mit unserem Jahresthema 2026/27 „Wir schaffen tRäume“ wollen wir Träume Wirklichkeit werden lassen und Orte gestalten, an denen sich Jugendliche frei entfalten können.

Wir möchten Freiräume schaffen, in denen junge Menschen gehört, ernst genommen und wertgeschätzt werden. Orte, an denen Vielfalt gelebt, Individualität gefördert und Gemeinschaft spürbar wird. Wir wünschen uns Räume ohne Leistungsdruck, in denen man feiern, chillen, träumen und glauben darf – so, wie man ist.

Wir sehen es als unseren Auftrag, Jugendlichen echte Mitbestimmung zu ermöglichen, im kirchlichen wie im gesellschaftlichen Leben. Unser Ziel ist es, die Stimme der Jugend, ihre Ansichten und Realitäten einzubringen. Wir wollen zuhören, gemeinsam gestalten und sichtbar machen, dass Kirche Platz für junge Menschen hat – mit ihren Ideen, Fragen und Visionen.
Darum lasst uns gemeinsam tRäume schaffen – Räume für Freiheit, Vielfalt, Begegnung und Zukunft!

Die Veranstaltungen des Jahresprogramms 2026/27 bieten eine abwechslungsreiche Auswahl an besonderen Veranstaltungen, interessanten Gesprächen und einzigartigen Erlebnissen.

Einige davon sind:

  • Laudato si‘ Nachhaltigkeitspreis

  • Nacht der 1000 Lichter

  • Europäisches Taizé-Jugendtreffen in Polen (Lodz) 

  • Ostern in Taizé

  • MeetEinander – ein Hüttenlager das verbindet

  • Weltjugendtag in Seoul

Start Laudato si` Nachhaltigkeitspreis

Setzt konkrete Zeichen der Nachhaltigkeit!

Im Arbeitsjahr 2026/27 plant Südtirols Katholische Jugend eine Neuauflage des SKJ-Nachhaltigkeitspreises Laudato si` mit dem Ziel möglichst viele Jugendgruppen in Südtirol dazu zu bewegen, sich nachhaltige Aktionen zu überlegen oder bereits bestehende Projekte und Aktionen neu zu denken und umzusetzen. Bei dieser Ausgabe soll das Thema Umweltschutz (SDG 13 - Take urgent action to combat climate change and its impacts) in möglichst vielen Dörfern, Schulen und Vereinsgruppen eingebracht werden und Jung und Alt zum Denken anregen. Durch den Wettbewerb können Projekte entstehen, die über Jahre hinweg einen positiven Einfluss auf die Gesellschaft und die Natur haben, initiiert von Jugendlichen. 

Wer kann teilnehmen? 

Die Teilnahme ist für alle Jugendgruppen, Jugendvereine, Schulklassen und engagierte Freundesgruppen in Südtirol offen. Voraussetzung ist eine Gruppengröße von mindestens fünf Personen, eine maximale Teilnehmeranzahl ist nicht festgelegt. Mindestalter der Teilnehmenden ist 14 Jahre. Der Wettbewerb ist für Jugendliche aller Sprachgruppen offen, die Projekteinreichung kann in deutscher oder italienischer Sprache erfolgen.

Wie kann teilgenommen werden? 

Die Projekte können vom 1. September 2026 bis zum 15. April 2027 durchgeführt und anschließend auf der SKJ-Webseite eingereicht werden, dabei wird ein Teilnahmeformular ausgefüllt, zusätzlich sollen Bilder und/oder Videos die Aktion dokumentieren. 

Die Preisverleihung findet am 30. April 2027 im Rahmen einer eigenen Veranstaltung in Bozen statt.

Jury

Die Entscheidung darüber, wer den Nachhaltigkeitspreis „Laudato si’“ erhält, wird von einer dreiköpfigen Jury gefällt. Die Jury wird mit Experten und Expertinnen besetzt sein.

Preise

  1. Platz: 3.500€ für eine eigenständig geplante nachhaltige Reise

  2. Platz: 2.500€ für eine eigenständig geplante nachhaltige Reise

  3. Platz: 1.500€ für eine eigenständig geplante nachhaltige Reise/Ausflug

  4. Platz: 1.000€ für eine eigenständig geplante nachhaltige Reise/Ausflug

  5. Platz: 500€ für eine eigenständig geplante nachhaltige Reise/Ausflug

Zusätzlich bekommen alle teilnehmenden Gruppen eine kleine Anerkennung im Wert von ca. 50€.

Weitere Infos findet ihr ab Juni auf der Webseite www.skj.bz.it. 

Öffnungszeiten im Sommer 2026

Vom 1. bis 10. Juli 2026 bleibt das Amt für Schule und Katechese geschlossen. Vom 11. Juli bis 7. August 2026  ist das Amt für Schule und Katechese von 9 bis 12 Uhr geöffnet.

Vom 06. Juli bis zum 07. August 2026 sind die Bibliothek und Medienstelle und die Biblioteca San Girolamo von 9 bis 12 Uhr geöffnet.

Vom 10. bis zum 14. August 2026 ist das Pastoralzentrum geschlossen.