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3. Dezember: Internationaler Tag der Menschen mit Behinderung

Autismus, chronische Krankheiten, Hörverlust und Taubheit, Sehverlust und Blindheit, körperliche und geistige Behinderungen, Lernschwierigkeiten, Gedächtnisverlust, psychische Krankheiten, Sprach- und Sprechstörungen... Um diese Liste kompetent weiterzuführen und um zu verstehen, warum es besser wäre, nicht mehr „behindert“ zu sagen, sollten wir die ICF („International Classification of Functioning, Disability and Health“) beachten, die 2001 von der Weltgesundheitsorganisation (WHO) entwickelt wurde. Siehe: www.who.int/classifications/icf/

Es handelt sich um eine Überarbeitung der Internationalen Klassifikation der Beeinträchtigungen, Behinderungen und Handicaps (ICIDH) (WHO-Dokument, 1980). Im Laufe der Zeit werden die wissenschaftlichen Kenntnisse gründlicher und ändern sich die sprachlichen Bezeichnungen.

1981 (Internationales Jahr für Menschen mit Behinderung): Die UNO rief diesen „Tag“ ins Leben, um ein stärkeres Bewusstsein für Behinderungen zu schaffen sowie die volle gesellschaftliche Eingliederung, die Rechte und das Wohlergehen von Menschen mit Behinderungen zu unterstützen und alle Formen von Diskriminierung und Gewalt auszuräumen.

1993: Der 3. Dezember wurde auch zum Europäischen Tag der Menschen mit Behinderungen, wie von der Europäischen Kommission im Einvernehmen mit den Vereinten Nationen gewünscht.

2006: Mit der 2006 verabschiedeten UN-Konvention über die Rechte von Menschen mit Behinderung wurden die Rechte und das Wohlergehen von Menschen mit Behinderung weiter gefördert, indem das Prinzip der Gleichheit bekräftigt wurde sowie die Notwendigkeit, deren volle und effektive Teilnahme am politischen, sozialen, wirtschaftlichen und kulturellen Leben zu gewährleisten.

Ausblick 2030: Die Agenda 2030 für nachhaltige Entwicklung (UNO) basiert auf dem Prinzip, dass niemand zurückbleiben soll, auch nicht Menschen mit Behinderung. Die Agenda hat sich das Ziel gesetzt, die nationalen Sanitätsbetriebe zu stärken sowie alle Einrichtungen, die den Zugang zu deren Diensten ermöglichen.