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Sternsingeraktion 2021

Diese kommende Spendenaktion wird wegen der Corona-Krise sicherlich eine besondere sein. Kreativität ist gefragt, doch eine alternative Durchführung ist auch trotz Corona-Pandemie möglich – selbstverständlich immer unter Einhaltung sämtlicher Sicherheitsmaßnahmen.

Gerade dieses Jahr ist es sehr wichtig, die Sternsinger-Aktion durchzuführen und unseren Partnern im globalen Süden die dringend notwendige Hilfe und Unterstützung zu gewährleisten. Die Kinder in diesen Ländern sind von der Pandemie besonders hart getroffen und brauchen unsere Hilfe dringender denn je.

Als Trägerin der Spendenaktion wird die Katholische Jungschar Südtirols die weiteren Entwicklungen genau beobachten und ist zuversichtlich, auf alle Herausforderungen gute Antworten zu finden. Auf der Homepage www.jungschar.it findet man einen Leitfaden und einige alternative Ideen zur Durchführung und alle aktuellen Regelungen. Für weitere Fragen oder Anregungen kann man sich gerne im Jungscharbüro melden!

Die Pfarreien sind gebeten, die gesammelten Spenden gleich an das Bischöfliche Ordinariat zu überweisen, damit den Missionaren auch rechtzeitig geholfen werden kann. Danke.

1,1 Millionen Euro für über 100 Projekte

Nun liegt das Spendenergebnis der Aktion Sternsingen 2021 vor: Insgesamt haben die Sternsingerinnen und Sternsinger 1.127.986,34 Euro gesammelt. Unter dem Motto „Sternsingen, aber sicher“ machten sich zahlreiche Kinder und ihre Begleitpersonen zwischen Weihnachten und dem Dreikönigstag auf den Weg, um die Frohe Botschaft zu verkünden und Spenden für den guten Zweck zu sammeln. „Eine so große Spendenaktion wie das Sternsingen während einer Pandemie durchzuführen, bereitete uns viele Sorgen und Stolpersteine. Gemeinsam haben wir sie überwunden und können nun stolz die Summe verkünden. Ein großer Dank gilt den Sternsingengruppen, die sich an die strengen Regeln anpassten und viel Kreativität und Engagement zeigten, um auf vielfältige Art das Sternsingen durchzuführen“, so Elsa Platzgummer, 3. Vorsitzende der Jungschar.

Einsatz wichtiger denn je

Mit den Spendengeldern werden jedes Jahr über 100 verschiedene Projekte weltweit im sozialen, pastoralen und Bildungsbereich unterstützt. Die Projekte wählt die Katholische Jungschar Südtirols in Zusammenarbeit mit dem Missionsamt der Diözese Bozen-Brixen aus. Auch Irene Obexer, Amtsleiterin des Missionsamtes bedankt sich bei allen, die sich für die Hilfe unter einem guten Stern einsetzen: „Das Geld kommt Menschen weltweit zugute, die durch die Pandemie vor noch größeren Herausforderungen stehen, da Schulen geschlossen sind, die Menschen teilweise keine Arbeit mehr haben und ihnen somit das Geld für das Nötigste fehlt. Sie vertrauen aber auf Gott und durch die Projekte kommt Hilfe, die ihnen Hoffnung gibt.“

Jedes Jahr überbringen an die 4.600 Sternsingerinnen und Sternsinger Segenswünsche für das Neue Jahr und sammeln Spenden für notleidende Menschen. Damit engagieren sich die Kinder und Jugendlichen für rund 100 karitative Projekte weltweit im sozialen, pastoralen und Bildungsbereich. Hinter den 100 Projekten stehen Menschen, die in menschenunwürdigen Situationen leben müssen. Ihnen werden durch die „Hilfe unter gutem Stern“ neue Lebenschancen eröffnet. Die Sternsingerinnnen und Sternsinger werden von 1.500 Personen begleitet und über 1.000 Personen helfen, damit die Aktion stattfinden kann.

Geschichte: Im Jahr 1958 haben die Ministranten von St. Michael Eppan die Tradition des Sternsingens aufgegriffen und mit aktueller Bedeutung versehen. Zum einen die gelebte Verkündigung der Weihnachtsbotschaft – Heil und Frieden für alle Menschen -, zum anderen das Spendensammeln für notleidende Mitmenschen in Afrika, Asien und Lateinamerika.

Christlicher Auftrag: Die Sternsinger innen und Sternsinger verkünden den Menschen im Land die Frohbotschaft von der Geburt Jesu. Mit dieser befreienden Botschaft klopfen sie an die Türen, um das Haus zu segnen und die Bewohnerinnen und Bewohner vor Unheil zu bewahren. Dieser Segensspruch bzw. der Segen in Liedern und Sprüchen sind für viele ein ganz wesentliches Erlebnis am Jahresbeginn.

Christus mansionem benedicat-Christus segne dieses Haus: Die Sternsinger überbringen den Segen mit dem „Christus mansionem benedicat“ was „Christus segne dieses Haus“ bedeutet. Das mit geweihter Kreide aufgemalte C+M+B an den Türstöcken wünscht den Bewohnern Frieden und Gottes Segen für das kommende Jahr.

Brauchtum: Der Stern von Bethlehem führte die „Drei Weisen aus dem Morgenland“ zum Stall nach Bethlehem, in dem Jesus geboren wurde. Der Weg zu Jesus hat auch ihr Leben verändert. Das Sternsingen ist ein traditioneller und lebendiger Brauch, in dem dieses Heilsereignis nachvollzogen wird. Wie die „Heiligen Drei“ damals aufgebrochen sind und sich Neuem zuwandten, so lädt der Sternsingenbrauch gerade am Jahreswechsel zum Aufbruch ein. Das Sternsingen ist so auch ein dynamisches Signal, um Bestehendes in Frage zu stellen und neue Vorhaben zu beginnen.

Solidarität- Nicht nur eine Vision: Der Jungschar ist es aber auch besonders wichtig, dass sich die Sternsingerinnen und Sternsinger damit auseinandersetzen, wofür sie sammeln. Der zentrale Auftrag des Sternsingens ist es, die Kinder, das Betreuer-Team und die Bevölkerung auf die Situation in den ärmsten Ländern aufmerksam zu machen und Sprachrohr für die Nächstenliebe und Solidarität zu sein. Ziel der Aktion ist es, nicht nur die augenblickliche Situation unserer Mitmenschen in diesen Ländern zu verbessern, sondern die Gesellschaft zu sensibilisieren, damit sich auch langfristig und nachhaltig an der schwierigen Lage etwas ändern kann.

Humanitärer Einsatz für über 100 Projekte weltweit: Zur aktiven Teilnahme beim Sternsingen lädt die Katholische Jungschar alle Kinder der Pfarreien und aus anderen Bereichen (z.B. Schule) ein. Der Grundstein für solidarische Nächstenliebe wird in den Pfarreien gelegt. 4.600 Kinder, 1.500 Begleitpersonen und über 1.000 Helferinnen und Helfer setzen ein wirksames Zeichen für eine gerechte Welt. Ihrem Einsatz ist es zu verdanken, dass die besuchte Südtiroler Bevölkerung jährlich über 100 Projekte in den Entwicklungsländern unterstützen. Hinter den 100 Projekten stehen Menschen, die in menschenunwürdigen Situationen leben müssen. Ihnen werden durch die „Hilfe unter gutem Stern“ neue Lebenschancen eröffnet.

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