Der 21. März ist der „Tag des Waldes“. Insbesondere in den Ländern des globalen Südens schreitet der Raubbau an den Wäldern unvermindert voran und die weltweite Waldfläche schrumpft dramatisch weiter. „Mit diesem Tag soll nicht nur die Bedeutung von Wäldern als Lebensraum für Flora und Fauna verdeutlicht werden, sondern auch deren wirtschaftlicher, gesundheitlicher, kultureller und sozialer Nutzen“, erklärt Judith Sitzmann.
Es ist Aufgabe einer nachhaltigen Forstwirtschaft, den Wald für den Klimawandel „fit“ zu machen – sei es beispielsweise durch Pflanzung von trocken- und wärmeresistenten Baumarten, durch ein noch ausgewogeneres Mischungsverhältnis aus Laub- und Nadelbäumen oder durch Bodenschutzmaßnahmen. „Es wird immer deutlicher, dass sich Investitionen in den Waldschutz, die Wiederherstellung degradierter Flächen und eine nachhaltige Nutzung langfristig auszahlen. Der Verlust von Waldflächen hingegen kommt die Gesellschaft teuer zu stehen“, erklärt Sitzmann.
Mit dem Blick über die diözesanen Grenzen hinaus verweist die Judith Sitzmann auf das Projekt „Lebenswald pflanzen“: In den vergangenen Jahren wurden rund 200.000 Bäume in der Gegend um Kitanga in der Diözese Kabale in Uganda gepflanzt. Dabei geht es nicht nur um Aufforstung, sondern die Initiatoren wollen damit auch zu mehr öko-sozialer Gerechtigkeit beitragen. „Lebenswald pflanzen“ ist ein Gemeinschaftsprojekt des diözesanen Amtes für Dialog und von missio Bozen-Brixen und kann weiterhin von Pfarreien, Schulklassen, Einzelpersonen und Institutionen unterstützt werden.
