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Grußwort der Amtsleiterin

Liebe Religionslehrerinnen,
liebe Religionslehrer,
liebe Leserinnen und Leser!

Mit diesen Tagen beginnt ein neues Schuljahr. Vor meinem inneren Auge sehe ich Familien, Mütter und Väter, Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene, die mit tausend verschiedenen Gedanken und Gefühlen vor den Schulen stehen und sich auf einen neuen Weg begeben.

Auch ich begleite als Mutter die Gefühle meiner Kinder, die jeweils vor einem neuen Schulweg stehen. Ich bin dankbar, dass viele Lehrpersonen einen Teil der Sorge und Verantwortung für ihr Wachstum übernehmen: im Bereich des sozialen Miteinanders, des Wissens, der Offenheit und des gemeinsamen Lebens und Lernens.

Was ich in diesen Tagen besonders spüre, ist ein aufrichtiger Vertrauensakt gegenüber der Schule und gegenüber den Menschen, die dort ihre Aufgabe erfüllen, ihre Energie einsetzen und ihre Berufung leben.

„Um ein Kind großzuziehen, braucht es ein ganzes Dorf", sagt ein bekanntes afrikanisches Sprichwort. Dieses Dorf ist für mich deutlich sichtbar. Es beginnt bei der Grundzelle unserer Gesellschaft, der Familie, und entfaltet sich bald in die gesamte Gemeinschaft hinein, in der die Schule einen tragenden und unverzichtbaren Pfeiler bildet.

In meinem Zuhause, wie auch in vielen anderen Familien, kreisen in diesen Tagen Fragen und Gedanken. Materialien werden vorbereitet, Anmeldungen erledigt, Termine organisiert und Kalender abgestimmt. Viel Energie wird mit Freude darauf verwendet, ein neues Jahr zu beginnen, das nicht nur unsere Kinder wachsen lassen wird, sondern auch uns Eltern: durch Begegnungen, durch Mitwirkung und durch die Unterstützung ihres Weges.

Dieses Bild dieser jungen Menschen, die vor diesem Neuanfang und den damit verbundenen Herausforderungen stehen, möchte ich Ihnen mitgeben. Ich wünsche Ihnen ein Schuljahr, das offen ist für die Menschen, für Herausforderungen und Mühen, vor allem aber für das Lächeln und die positiven Veränderungen, die jede Begegnung und jede Beziehung hervorbringen kann.

Vielen Dank für Ihren Einsatz!

Ich wünsche Ihnen von Herzen gutes Gelingen und viel Freude bei Ihrer Arbeit!

  • Chiara Rinaldi Leiterin des Amtes für Schule und Katechese, Tel. 0471 306205, E-Mail schule.scuola@bz-bx.net

Zum Nachdenken

von Christoph Johannes Amor

Die Gnade der inneren Freiheit

„Ihr wisst, dass die Herrscher ihre Völker unterdrücken und die Mächtigen ihre Macht über die Menschen missbrauchen. Bei euch soll es nicht so sein, sondern wer bei euch groß sein will, der soll euer Diener sein, und wer bei euch der Erste sein will, soll euer Sklave sein“ (Mt 20,25-26). „Bei euch soll es nicht so sein“, schärft Jesus seinen Jünger:innen ein, ihr sollt nicht auf Kosten anderer leben. Ihr sollt nicht über andere herrschen.
Jesus zeigt sich hier als ein guter Menschenkenner. Menschen stehen gerne auf der Seite der Sieger. Menschen streben nach Macht und Einfluss. Wenn wir andere herumkommandieren, ihnen Befehle erteilen können, fühlen wir uns stark und wichtig. Und wenn wir es schon nicht ganz nach oben schaffen, möchten wir wenigstens auf das Siegerpferd setzen. Wir wollen uns im Ruhm der anderen mitsonnen; in der Hoffnung, dass etwas von ihrem Glanz auf uns abfärbt. Ganz abgesehen davon: Reiche und Einflussreiche zu kennen, bringt praktische Vorteile!
Jesus ist anders gestrickt: Er ist kein strategisch planender Netzwerker, kein kühl kalkulierender Machtmensch. Er ist nicht dort ganz vorne dabei, wo blauer Rauch aufsteigt. Er putzt nicht die Klinken der Reichen, Schönen und Mächtigen. Von der High Society der Mächtigen und Einflussreichen, von sog. Stars und Sternchen hofiert zu werden, war Jesus zeitlebens kein Anliegen. Er war frei vom Zwang, anderen gefallen zu müssen. Er war nicht abhängig von der Zustimmung der anderen. Jesus hat nicht auf Umfragewerte geschielt und sich nicht von ihnen diktieren lassen, was er tun und sagen soll, um anzukommen. Er war kein Fähnchen im Wind. Wir müssen und dürfen uns Jesus als einen innerlich wirklich freien Menschen vorstellen. Jesus ruhte in sich, weil er in Gott verwurzelt war.
Wie fremdgesteuert und unfrei erleben wir uns demgegenüber vielfach. Allzu oft leben und handeln wir nach der fatalen Logik: Ich bin, was andere über mich sagen. Ich bin, was ich habe und mir leisten kann. In den sog. sozialen Netzwerken gilt das unerbittliche Gesetz: „Du bist nur dann relevant, wenn du Aufmerksamkeit erzeugst, wenn andere sich für dich interessieren.“ Fragen wir uns ehrlich: Wieviel tun wir, um anderen zu gefallen, um ihre Anerkennung zu erhalten? Und was tun wir, weil es uns wirklich ein Anliegen ist? Weil es von Herzen kommt? Weil wir spüren, dass wir es einfach tun müssen, weil es das Richtige ist? Auch wenn wir nicht auf Lob hoffen dürfen und mit Kritik bzw. Gegenwind rechnen müssen.
 

Amor Christoph J., Prof. Dr. habil.
Ordentlicher Professor für Dogmatische und Ökumenische Theologie |
Prodekan | Mitglied der Studienkommission | Direktor der BThK

Philosophisch Theologische Hochschule
Seminarplatz 4
I-39042 Brixen

Tel. 0472 271124
E-Mail christoph.amor(at)pthsta.it

Be blessed

Im Frühling 2026 fand die erste Ausgabe der Aktion “Be blessed - Maturakerze” statt. Wer sich zum Start der Maturaprüfungen eine Portion Ermutigung, Zuversicht und Segen wünschte, konnte sich online zur Aktion anmelden, oder dies auch für andere tun. Im Dom von Bozen wurde für die angemeldeten Schülerinnen und Schüler eine Kerze angezündet, verbunden mit einem digitalen Segensgruß per WhatsApp.

Am Tag der ersten schriftlichen Prüfung haben wir 560 Kerzen im Bozner Dom angezündet und für ein gutes Gelingen der Matura gebetet.
Die Anzahl der Anmeldungen, aber auch das anschließende Feedback zeigen, dass diese erste Ausgabe von “Be blessed” auf großes Interesse bei den Jugendlichen gestoßen ist.

Danke für das große Interesse! Wir erwarten euch bei der Ausgabe des nächsten Jahres!

Terminkalender online

Ein eigener Kalender ist in Ausarbeitung, welcher sämtliche Termine und Vorschläge für Religionslehrpersonen enthalten wird. Der Kalender wird auf unserer Homepage erscheinen. Sobald der Kalender fertiggestellt und in Funktion ist, wird dies bekanntgegeben werden.

Vergelt’s Gott!

Pensionierungen und Abschlüsse eines unbefristeten Arbeitsvertrages

Mit 1. September treten einige Religionslehrer und -lehrerinnen der Grund-, Mittel- und Oberschulen in deutscher Sprache in den Ruhestand. Wir sagen herzlich DANKE für ihren Einsatz im Religionsunterricht und in der Schule allgemein. Wir wünschen ihnen für den neuen Lebensabschnitt Glück, Freude und Gesundheit. Es sind dies:

  • Berger Elisabeth
  • Brunner Günther
  • Crepaz Claudia
  • Gafriller Walter
  • Janser Maria Luise
  • Köllemann Ferdinand
  • Lanzinger Maria Elisabeth
  • Niederwolfsgruber Brigitte
  • Oberhofer Friedrich
  • Oberhollenzer Paul
  • Oberhuber Monika
  • Pichler Anna
  • Planer Rita
  • Ploner Maria
  • Prugger Anita
  • Thaler Peter
  • Überbacher Paula
  • Unterkircher Maria Theresia
  • Zingerle Rita

Bei der Stellenwahl für die unbefristete Aufnahme von Lehrpersonen für den katholischen Religionsunterricht konnten verschiedene Religionslehrer und -lehrerinnen einen unbefristeten Arbeitsvertrag abschließen. Dazu möchten wir ihnen herzlich gratulieren und wünschen viel Erfolg im Probe- und Berufsbildungsjahr.

Chiara Rinaldi | Amtsleiterin                     Agnes Irsara | Inspektorin                    Christian Alber | Inspektor

Sendungsfeier 2026

Am Freitag, 25. September 2026 findet um 18.00 Uhr im Bozner Dom eine Eucharistiefeier mit dem Diözesanbischof statt, innerhalb derer auch die Lehrpersonen, welche die Kirchliche Beauftragung (auf Dauer) erhalten, vom Bischof im Rahmen einer Sendungsfeier gesendet werden.
Außerdem werden die Religionslehrpersonen, welche in den Ruhestand treten, offiziell verabschiedet. Dies ist auch eine Gelegenheit, um für den wertvollen geleisteten Dienst zu danken und sich noch einmal in der Gemeinschaft der Religionslehrpersonen zu begegnen.

Zur Feier sind alle Religionslehrerinnen und Religionslehrer mit ihren Familien herzlich eingeladen.

Aus dem ladinischen Inspektorat

Die ladinischen Religionslehrpersonen in Assisi

Vom 13. bis 16. Juli 2026 haben wir gemeinsam mit Freunden und Familienangehörigen eine Bildungs- und Pilgerfahrt nach Assisi unternommen. Im Mittelpunkt unserer Reise standen die franziskanische Spiritualität, die Auseinandersetzung mit bedeutenden Kunstwerken und historischen Zeugnissen sowie der wertvolle Austausch innerhalb unserer Gruppe.

 

Bei der Besichtigung der heiligen Stätten und der großen Basiliken sind wir von Franziskanern vor Ort begleitet worden. Besonders tief berührt haben uns dabei ihre persönlichen Zeugnisse und ihre lebendige Verbundenheit mit der franziskanischen Tradition. Zugleich hat uns die intensive Auseinandersetzung mit den Kunstwerken und ihren theologischen Hintergründen einmal mehr erkennen lassen, welch wertvollen Zugang Kunst zu Glauben und Theologie eröffnen kann.

Ein wichtiger Programmpunkt war die Besichtigung der Biblioteca del Sacro Convento di San Francesco. Die bereits um 1230 gegründete Klosterbibliothek hat wertvolle mittelalterliche Handschriften und Dokumente bewahrt. Die Begegnung mit diesen historischen Originalquellen war beeindruckend und hier haben wir auch gespürt, wie es möglich sein kann, kostbare Dokumente der Geschichte lebendig zu vermitteln.

Ein weiterer Höhepunkt war der Besuch des Eremo delle Carceri oberhalb von Assisi. Ein Franziskanerpater hat uns in die eigenhändigen Handschriften und Notizen des heiligen Franziskus eingeführt und uns dabei Einblicke in sein Leben gegeben, die in gängigen Biographien kaum zu finden sind. Dies hat uns den Menschen Franziskus auf besondere Weise nähergebracht und von Neuem motiviert, in unserem Religionsunterricht von ihm zu erzählen.

 

Intensiv haben wir auch die franziskanische Spiritualität durch die Teilnahme an verschiedenen liturgischen Feiern erlebt, insbesondere in San Damiano und in der Basilika Santa Chiara beim gemeinsamen Feiern mit den Klarissinnen. Diese Momente sind zu wertvollen, auch sehr persönlichen Zeiten der Besinnung geworden. Daraus haben wir Kraft getankt, auch für unseren schulischen Alltag.

Nach vier Tagen sind wir dankbar nach Hause zurückgekehrt. Das neue Schuljahr wird uns viele Gelegenheiten bieten, um aus dem zu schöpfen, was wir erleben, lernen und miteinander teilen durften.

Agnes Irsara
Inspektorin für den Religionsunterricht am ladinischen Schulamt
Ladinische Bildungs- und Kulturdirektion, Außenstelle St. Ulrich | Sotria 19
I-39046 St. Ulrich

Tel. 0471 786092
E-Mail Agnes.Irsara@schule.suedtirol.it

Fortbildungsangebote

Die verschiedenen Fortbildungsangebote sind im Landesplan der Fortbildung für Kindergarten und Schule in Südtirol 2026-2027 vorgestellt.

Die fachspezifischen Fortbildungsangebote für den Katholischen Religionsunterricht sind auch nochmals hier chronologisch angeführt.

Die Anmeldungen erfolgen, sofern nicht anders angegeben, über das Landesfortbildungsportal. 

TheoTag 2027

Am Dienstagvormittag, den 2. März 2027 findet in der Cusanusakademie und in der Philosophisch Theologischen Hochschule in Brixen der Theotag 2027 statt. Genauere Informationen folgen rechtzeitig.

Pastoraltagung 2026

Die diesjährige Pastoraltagung 2026 findet am Donnerstag, 17. September und Freitag, 18. September 2026 in der Cusanus Akademie in Brixen statt. Unter dem Titel „Liturgie – Quelle der Kraft“ gehen wir gemeinsam der Frage nach, wie unsere Gottesdienste Menschen heute berühren, den Glauben stärken und unsere Gemeinden erneuern können.

Freuen Sie sich auf Impulse renommierter Referentinnen und Referenten, praxisnahe Workshops sowie viele Gelegenheiten zum Austausch und zur Begegnung. Gemeinsam wollen wir entdecken, wie Liturgie zu einer Quelle werden kann, aus der wir Kraft für unser persönliches Leben und für das kirchliche Miteinander schöpfen.

Im Flyer finden Sie das Programm sowie alle Informationen zur Anmeldung. Wir freuen uns, wenn Sie dabei sind und die Einladung auch an interessierte Menschen in Ihrem Umfeld weitergeben. Aufgrund der begrenzten Parkmöglichkeiten vor Ort empfehlen wir, mit öffentlichen Verkehrsmitteln anzureisen oder entferntere Parkmöglichkeiten zu nutzen.

Berufsgemeinschaft der Religionslehrpersonen

Die Zukunft des Religions- und Ethikunterrichts, die Situation der Lehrkräfte und die weitere Entwicklung der Berufsgemeinschaft standen im Mittelpunkt der Sommerklausur des Vorstandes. Dieser traf sich am Dienstag, 21. Juli 2026, in Bozen, um die vergangenen Monate Revue passieren zu lassen und wichtige Vorhaben für die kommenden Jahre zu besprechen.

Ein Schwerpunkt war die Einführung des Ethikunterrichts ab dem Schuljahr 2027/28. Dieser soll landesweit für Schülerinnen und Schüler angeboten werden, die nicht am Religionsunterricht teilnehmen. Beide Fächer sollen dabei ein eigenständiges und klares Profil behalten; eine inhaltliche Verwässerung soll vermieden werden. Gleichzeitig begrüßte der Vorstand die Möglichkeit, dass auch Religionslehrer Ethik unterrichten können.

Für die Berufsgemeinschaft hat dies auch eine praktische Bedeutung: Viele Religionslehrer müssen derzeit an zwei oder drei Schulstellen unterrichten, um eine Vollzeitstelle zu erreichen. Die zusätzliche Möglichkeit, Ethik zu unterrichten, könnte dazu beitragen, die Tätigkeit künftig auf eine oder höchstens zwei Schulen zu konzentrieren und damit die Arbeitsbedingungen zu verbessern.

Auch die geplante Vollversammlung mit Neuwahlen im Herbst 2027 in Bozen war Thema der Sitzung. Als möglicher Termin wurde der 15. Oktober ins Auge gefasst. Wenn es die technischen Voraussetzungen erlauben, soll auch eine teilweise digitale Teilnahme möglich sein. Gleichzeitig setzt die Berufsgemeinschaft weiterhin auf die persönliche Begegnung und den direkten Austausch.

Besprochen wurden zudem die nächsten Veranstaltungen. Für den Tag der Religionslehrer am 17. April ist eine Fortbildung mit Giorgio Nesler zum Thema Ökumene vorgesehen. Für 2028 wurde das Thema „Die Kraft der Symbole“ festgelegt.

Ein weiterer Akzent lag auf der Bedeutung des Zusammenhalts innerhalb der Berufsgemeinschaft. „Als Team ist man stark, einzeln ist man allein“, lautete der zentrale Gedanke. Zugleich wurde die Bedeutung des Religionsunterrichts unterstrichen: Für viele Kinder und Jugendliche kann er eine wichtige Verbindung zur Kirche darstellen – in manchen Fällen sogar die einzige oder letzte.

Ein gemeinsames Tagesfoto bildete schließlich den Abschluss der Sommerklausur und stand symbolisch für Zusammenhalt, gegenseitige Wertschätzung und den gemeinsamen Blick auf die Zukunft.

Ein Bleistift für Bildung

Grundschule und Mittelschule Deutschnofen unterstützen Bildungsprojekt „Ein Bleistift für Bildung“ mit 2.631,62 Euro

Die Initiative „Ein Bleistift für Bildung“ wurde 2015 von der Katholischen Frauenbewegung in Kooperation mit Missio und dem Amt für Schule und Katechese der Diözese Bozen-Brixen ins Leben gerufen. Ziel ist es, die Mädchen- und Frauenbildung im globalen Süden zu fördern und gleichzeitig Sensibilisierungsarbeit in Südtirol zu leisten. Aktuell wird ein Projekt in Bangladesch unterstützt. Dabei wird jungen Frauen der tibetisch-burmesischen Minderheit der Garo mit den Spendengeldern aus Südtirol eine Ausbildung ermöglicht, mit welcher sie gute Chancen haben, anschließend eine Arbeit zu finden. 

Eine Spendenaktion, bei der insgesamt 2.631,62€ gesammelt wurde, fand in der Grundschule Deutschnofen statt. Dort organisiert die Religionslehrerin Christine Pichler jedes Jahr in der Fastenzeit eine Spendenaktion, bei der Kinder und Familien sich Gedanken um Menschen in Not machen und mit einer Spende helfen. Im vergangenen Schuljahr beteiligten sich auch einige Jugendliche der Mittelschule freiwillig an der Aktion.

Im Rahmen der Spendenübergabe haben Siegmar Alber und seine Frau Changsi Mree, selbst eine Garo Frau, vom Leben in Bangladesch und den Garos berichtet. Irene Vieider, Diözesanvorsitzende der Katholischen Frauenbewegung wies auf die Wichtigkeit dieses Projektes hin und bedankte sich für die große Unterstützung.

Diesem Dank schloss sich die zuständige Religionslehrerin Christine Pichler an: „Wir sind einfach nur glücklich und dankbar, dass die Kinder mit ihren Familien so viel für ‚Ein Bleistift für Bildung‘ gespendet haben. Ein großes Kompliment und ein herzliches Dankeschön für diese großartig gelebte Solidarität.“

Die Initiative „Ein Bleistift für Bildung“ braucht Spendengelder, damit Ausbildungsmöglichkeiten geschaffen werden können und junge Frauen dadurch Zukunftschancen erhalten. 

Für weitere Informationen oder Unterlagen zum aktuellen Projekt, können sich interessierte Lehrpersonen gerne an das kfb-Büro wenden. 

Fotos: Schulsprengel Deutschnofen

Informationen aus der Bibliothek und Medienstelle

Neuer Online-Katalog: Entdecken, stöbern, vormerken!

Haben Sie ihn schon entdeckt? Über den Sommer wurde unser neuer Online-Katalog eingerichtet – mit praktischen neuen Funktionen. Der gewohnte Service bleibt Ihnen natürlich erhalten.

↓ Lernen Sie den neuen Katalog kennen!

Pünktlich zum neuen Schuljahr ist die Bibliothek und Medienstelle nun auch im Südtiroler Gesamtkatalog MyArgo vertreten. Der Bestand der Bibliothek und Medienstelle kann damit sowohl über unseren neuen Bibliothekskatalog als auch über MyArgo durchsucht werden.

Inspiration für den Religionsunterricht

Unsere Fachbibliothek bietet Religionslehrerinnen und Religionslehrern eine vielfältige Auswahl – von religionspädagogischer Fachliteratur und Unterrichtsmaterialien bis hin zu Medien für die Arbeit mit Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen. Und vielleicht finden Sie dabei sogar etwas, von dem Sie noch gar nicht wussten, dass Sie es gesucht haben.

Unser Tipp: Einfach einmal stöbern!

Schauen Sie online im Katalog oder persönlich bei uns in der Bibliothek und Medienstelle vorbei.

Wir wünschen allen Religionslehrpersonen einen guten Start ins neue Schuljahr!

Das Team der Bibliothek und Medienstelle

Neu eingetroffen in der Bibliothek und Medienstelle

Über Jesus Christus sprechen im Religionsunterricht heute - theologische Grundlagen - ökumenische Orientierungen - didaktische Perspektiven. Marina Kiroudi, Frank M. Lütze, Dorothea Sattler, Yannick Selke (Hg.). Ostfildern: Matthias Grünewald Verlag; 2025 – 318 Seiten
Wie kann heute im Religionsunterricht über Jesus Christus gesprochen werden? Der Band stellt Reflexionen zu Jesus Christus im Religionsunterricht aus unterschiedlichen theologischen Disziplinen und konfessionellen Traditionen bereit: Welche Herausforderungen stellen sich im ökumenischen Gespräch und im gesellschaftspolitischen Kontext? Welche biblischen, historischen und systematisch-theologischen Grundlagen gilt es zu bedenken? Welche Anliegen bringen Judentum und Islam in das Gespräch über Jesus Christus ein?

Elementare Bibeltexte - subjektorientiert - biblisch-theologisch – didaktisch. Martin Rothgangel, Henrik Simojoki, Christine Gerber, Andreas Michel (Hg.). Göttingen: Vandenhoeck & Ruprecht. 2024 - 558 Seiten
Die Autor:innen erschließen anhand von 37 Begriffen zentrale Inhalte der Bücher des Alten und Neuen Testaments. Die Auswahl orientiert sich an den in Lehrplänen enthaltenen Kompetenzerwartungen. Jeder Begriff wird in dreifacher Weise entfaltet: aus subjektorientierter, biblisch-theologischer und didaktischer Perspektive.
Die Artikel sind den biblischen Büchern folgend angeordnet. Sie ermöglichen eine klare Übersicht sowie eine verständliche Grundlage für eine biblische Bildung im Religionsunterricht. 

Was geht mich das an? - Antisemitismus gestern - heute - ... - Erinnerungslernen im Religionsunterricht von der Primarstufe bis zur Matura. Sonja Danner, Astrid Schweighofer. Salzburg; Wien: Edition Tandem; 2024 – 215 Seiten
Multiple Krisen wie die Covid-19-Pandemie, der Krieg Russlands gegen die Ukraine und zuletzt der Krieg in Nahost verstärken eine Tendenz, die sich schon seit längerem abzeichnet. Antisemitische Sager kommen mehr und mehr in der Mitte der Gesellschaft an und werden nicht zuletzt durch Äußerungen von Politiker*innen gesellschaftsfähig gemacht. Daneben fordert aber gerade die Politik verstärkt dazu auf, Antisemitismus im Unterricht zu behandeln. Im vorliegenden Band soll nun neben theoretischen Grundlagen auch die praktische Umsetzung von Inhalten der Holocaust Education im Religionsunterricht aufgezeigt werden.

Klimakrise - was nun? Neun Unterrichtsmodule für die Sekundarstufe II. Dorothea von Choltitz. Stuttgart: Calwer; 2026 – 183 Seiten
Die Klimakrise beschäftigt und verunsichert Jugendliche und wirft viele Fragen für ihre Zukunft auf. Dieser Materialienband greift das Thema umfassend auf und holt die Schülerinnen und Schüler dabei in ihrer Lebenswelt ab. So kann durch theologisches Arbeiten und Nachdenken die Hoffnungsperspektive des Glaubens neu wahrgenommen werden.

Das magische Antiquariat - vier Freundinnen und Freunde fragen nach Gott und der Welt. Patrick Grasser; mit Illustrationen von Susanne Göhlich. Göttingen: Vandenhoeck & Ruprecht; 2025 - 150 Seiten
Lea, Felix, Hanna und Henry lieben Geheimnisse und alte Schätze. Die Antiquitätenscheune von Leas Eltern ist für sie ein magischer Ort voller rätselhafter Fundstücke. Jede Entdeckung zieht die vier in ein neues Abenteuer. Dabei stoßen sie auf die großen Fragen des Lebens und des Glaubens: Wer oder was ist Gott? Gibt es den Heiligen Geist? Was passiert nach dem Tod? Hat das Leben einen tieferen Sinn? Ein mitreißendes Buch, eine Einladung an Religionslehrkräfte, in der Gemeinde Tätige, Eltern und Familien, gemeinsam mit Kindern ab ca. 6 Jahren den Geheimnissen des Glaubens und des Lebens auf die Spur zu kommen. Mit zehn spannenden Geschichten und kurzen Anregungen für Gespräche mit den Kindern.

Heimat & Flucht - so bilden sich Ihre Schüler*innen eine eigene Meinung und reden mit. Stephan Sigg. Augsburg: Auer; 2024 – 79 Seiten (Religion aktuell unterrichten)
Was sagen Bibel & Kirche zu Heimat und Flucht? Welche Verantwortung habe ich? Dieser Band gibt Orientierung zu einem aktuellen Thema. Im Band „Religion aktuell unterrichten: Heimat & Flucht“ greift der Autor biblische Geschichten wie den Auszug aus Ägypten oder die Herbergssuche von Maria und Josef auf und behandelt gegenwärtige Themen wie Kirchenasyl und Seenotrettung. Die Schüler*innen erhalten so wichtige Einblicke, lernen unterschiedliche Perspektiven kennen und können sich angemessen an Gesprächen beteiligen. 

ZEIT. JAHRBUCH GSEB Band 17 (2026). Gröbenzell: Franz Kett-Verlag GSEB; 2026 – 192 Seiten
Kinder und Erwachsene haben ganz unterschiedliche Perspektiven auf das Phänomen der Zeit. Das neue Jahrbuch, Band 17 nähert sich diesen u.a. mit folgenden Impulsen: Zeit erleben - Zeit gestalten - Zeiträume schaffen (Fachartikel von Helga Kohler-Spiegel) - Vom Wert der Zeit - Was Raum bekommt, wenn wir ihm Zeit geben - Gestern, heute, morgen (anschauliche Zugänge für den Elementarbereich) - Tick-Tack ... hörst du die Zeit? (Einheit für Kindergartenkinder) - Das Wertvollste im Leben (Unterrichtsstunde für Grundschulkinder) - Die vier Jahreszeiten (Einheit für Kindergartenkinder) - Das Gleichnis vom Sauerteig (Biblische Erzählung) - Alles hat seine Zeit (Biblische Impulse für Erwachsene und Senioren) und vieles mehr
 
Liebe(n) lernen – Bausteine für den Religionsunterricht an berufsbildenden Schulen. Matthias Günther. Göttingen: Vandenhoeck & Ruprecht; 2019 - 62 Seiten (RU praktisch – Berufliche Schulen)
Liebe ist ein universales Thema. Es bewegt alle Menschen, egal in welcher Form, ganz unabhängig von gesellschaftlichen und religiösen Konstellationen. Deshalb hat es im Religionsunterricht von jeher einen festen Platz. Das Buch ist in vier Module gegliedert, die sich an der Lebens- und (zukünftigen) Arbeitswelt der Schülerinnen und Schüler orientieren:
1) Was ist Liebe? 2) Gottes Liebe und die Liebe zu Gott 3) Nächstenliebe als Beruf 4) Wenn die Liebe endet

Bücher von Mirjam Schambeck sf – gesehen in der Bibliothek und Medienstelle

Religiöse Bildung in einer zunehmend religionslosen Gesellschaft: Fundierungen und Perspektiven.
Herausgegeben von Ulrich Kropač und Mirjam Schambeck sf. Freiburg; Basel; Wien: Herder; 2025 – 358 Seiten
Religionssoziologische Beobachtungen zeigen, dass sich im deutschsprachigen Raum die Dynamiken immer mehr in Richtung einer religionslosen Gesellschaft verschieben. Es verstehen sich immer weniger Menschen als religiös oder spirituell – derzeit nur noch 6% der Gesamtbevölkerung. Religiöse Bildung bleibt davon weder inhaltlich noch organisatorisch unberührt. Der Band ergründet, welche Rolle religiöser Bildung vor diesem Hintergrund in Bezug auf Allgemeinbildung und deren schulischer Vermittlung überhaupt zukommt. Zugleich zeigt er, was dies organisatorisch, inhaltlich und didaktisch für den Religionsunterricht bedeuten kann.

Von Gott, Jesus, Religionen und so - was Relilehrer:innen wissen müssen. Mirjam Schambeck sf.
Freiburg; Basel; Wien: Herder; 2022 – 352 Seiten
Die Wunschkataloge, was Religionslehrer:innen können und wissen sollen, sind lang. Demgegenüber konnte die in den Bildungswissenschaften entwickelte COACTIV-Studie empirisch fundiert aufzeigen, welche Kompetenzen ausschlaggebend sind für die Lehrer:innen-Profession und welche Faktoren darüber entscheiden, ob Unterricht gelingt. Mirjam Schambeck überträgt die Ergebnisse von COACTIV auf Religionslehrkräfte und buchstabiert das entscheidende Professionswissen anhand von brisanten theologischen Themen aus. Religionslehrkräfte erhalten damit wichtige Unterstützung, um Religionsunterricht von den Schüler:innen her zu planen und Theologie lebenssatt auszusagen.

Handbuch Religionsdidaktik. Ulrich Kropač, Ulrich Riegel (Hrsg.). Stuttgart: Verlag W. Kohlhammer; 2021 – 616 Seiten
Das Handbuch informiert umfassend über alle wichtigen Themen der Religionsdidaktik: von der Verortung religiöser Bildung an der Schule über Modelle und Akteure des Religionsunterrichts und typische Formen religiösen Lernens bis zur konkreten Planung und Durchführung des Religionsunterrichts. Dabei gehen die Beiträge auch auf ganz neue Themen wie Inklusion und virtuelles Lernen ein. Sie beantworten Grundfragen religionsdidaktischer Theoriebildung und bieten zugleich praktische Orientierungen - stets unter Berücksichtigung des neuesten Standes in der evangelischen wie katholischen Religionsdidaktik.

Biblische Facetten - 20 Schlüsseltexte für Schule und Gemeinde. Mirjam Schambeck sf.
Ostfildern: Matthias-Grünewald; 2017 – 287 Seiten
Die Bibel enthält spannende Geschichten. Aber wer kennt dieses reichhaltige und meist verkaufte Buch der Welt tatsächlich? Das vorliegende Buch macht biblische Texte für heutige Menschen zugänglich: 20 Schlüsseltexte der Bibel (je zehn aus dem Alten und Neuen Testament) werden erarbeitet, indem Bedeutungen von heute mit Bedeutungen von gestern konfrontiert werden. Das gelingt über die Auseinandersetzung mit moderner Literatur und Filmkunst, mit Bildern und Musik, über Geschichten erzählen und kreatives Schreiben.

Wie Religion für Krisen taugt - zum Beitrag religiöser Bildung in Krisenzeiten. Mirjam Schambeck/Winfried Verburg (Hg.). 17. Arbeitsforum für Religionspädagogik 2022; Göttingen: Vandenhoeck & Ruprecht; 2023 – 267 Seiten
Sind Krisen das neue Normal? Wo sollen wir hin angesichts von Gefährdungen wie Klimakrise, Coronakrise und Kriegen? Unsere Verletzbarkeit und Ohnmacht sind in den letzten Jahren deutlich geworden. Kann Religion noch etwas beitragen zum Empowerment der Menschen angesichts sexualisierter und geistlicher Gewalt, der Diskriminierungen von Frauen, von queeren Menschen und von versagter Teilhabe? In diesem Band werden von renommierten Wissenschaftler:innen, u.a. Mirjam Schambeck, aus religionspädagogischer, bildungswissenschaftlicher, soziologischer, systematisch-theologischer und biblisch-theologischer Perspektive Angebote formuliert, Krisen zu deuten, über den Kosmos Schule und den Religionsunterricht in Krisenzeiten zu reflektieren sowie durch konkrete Praxisbeispiele Anregungen für Religionsunterricht in Krisenzeiten zu geben.

Keine Angst vor Inhalten! - systematisch-theologische Themen religionsdidaktisch erschließen. Herausgegeben von Sabine Pemsel-Maier und Mirjam Schambeck sf.; Freiburg; Basel; Wien: Herder; 2015 – 392 Seiten
In der gegenwärtigen Religionspädagogik wird der religionsdidaktischen Erschließung der Inhalte der institutionalisierten Religion nur wenig Aufmerksamkeit geschenkt. Dies macht sich in den letzten Jahren auch breitenwirksam im konkreten Religionsunterricht bemerkbar. Bei Religionslehrkräften ist eine Unsicherheit spürbar, wie sie systematisch-theologische Fragestellungen thematisieren sollen, damit Schüler/-innen deren Plausibilität und Relevanz erkennen und bearbeiten können und zugleich über das eigene Assoziieren hinauskommen. Der vorliegende Band stellt sich dieser Herausforderung, indem er an ausgewählten Themen zeigt, wie eine religionsdidaktische Transformation vonstattengehen kann, mit welchen Schwierigkeiten sie sich konfrontiert sieht und welche Chancen sie eröffnet.

Biblische Geschichten werden lebendig – Erzählworkshop mit Biblischen Erzählfiguren

Am Samstag, 10. Oktober, findet von 9:15 bis 12:00 Uhr in der Bibliothek und Medienstelle im Pastoralzentrum ein Workshop zum Erzählen mit Biblischen Erzählfiguren statt. Wir laden dazu ein, die Vielfalt der biblischen Erzählfiguren (neu) zu entdecken. 

Die Referentinnen Gerda Graiss Flöss und Sonja Vescoli Daldos zeigen in praxisnahen Beispielen, wie biblische Geschichten im Klassenzimmer greifbar und lebendig gestaltet werden. Praktische Kniffe beim Stellen der Figuren und Ideen zur Umgestaltung der Figuren werden ebenso dabei sein. 

Der Workshop ist kostenlos, wir bitten um telefonische Anmeldung (0471 306248).

In der Bibliothek und Medienstelle stehen fünf Figuren in einer Größe zwischen 29 und 31 cm zur Ausleihe zur Verfügung. Das Set umfasst eine Jesusfigur, eine junge Frau (Maria) und einen jüngeren Mann sowie ein älteres Paar. Interessierte Lehrkräfte können das Set ab sofort für ihre Unterrichtseinheiten in der Medienstelle reservieren.

Jahresthema 2026/2027

Kinder sind Expert:innen ihrer eigenen Lebenswelt. Sie haben ihren eigenen Blick auf die Welt, geprägt von Neugier, Kreativität, Wünschen und Träumen. Unser Jahresthema lädt dazu ein, diese Perspektive bewusst einzunehmen: Was sehen Kinder? Was ist ihnen wichtig? Wie erleben sie ihren Alltag und ihre Umwelt? Und was können Erwachsene von ihnen lernen?

Mit dem Jahresthema „Kommt, wir zeigen euch unsere Welt!“ möchte die Jungschar Kinderperspektiven sichtbar machen und Kinder ermutigen, ihre Meinung einzubringen und ihre Lebenswelt mitzugestalten. Erwachsene hören zu, nehmen die Anliegen von Kindern ernst und fragen bei Entscheidungen: Was bedeutet das für Kinder?

So wird es konkret:

  • Kinder sagen, was ihnen wichtig ist – und werden gehört.

  • Erwachsene hören zu und versuchen, die Welt aus Kinderperspektive zu sehen.

  • Kinder werden in Entscheidungen und die Gestaltung ihres Lebensraums einbezogen.

  • Kinder erleben, dass ihre Meinung etwas bewirken kann.

Mehr zum Jahresthema: https://www.jungschar.it/angebote/jahresthema/ 

Vielfältiges Jahres- und Kursprogramm

Im neuen Arbeitsjahr sind auch wieder einige Veranstaltungen und Aktionen geplant, unter anderem ein besonderer Open-Air-Gottesdienst am 3. Oktober in Niedervintl, die Aktion Sternsingen sowie das große Kinderfest am 22. Mai in Nals. Neben diesen größeren Veranstaltungen werden auch wieder die Dekanatsbesuche und ein vielfältiges Kursprogramm angeboten. 

Auf der Suche nach partizipativen Methoden, religiösen Inputs, Spielen und mehr?

Schaut in unsere Online-Ideenfundgrube www.vieldrin.jungschar.it und in unsere Vereinszeitschrift Kontakt, die bald auch online auf unserer Website verfügbar ist.

Im Jungscharbüro können Themenpakete und verschiedene Materialien ausgeliehen werden. Die Verleih-Angebote sowie buchbare Workshops sind hier zu finden: Angebotsbroschüre

Wir suchen Verstärkung für unser Team!

Du bist Religionslehrer:in und suchst eine zusätzliche Tätigkeit im Bereich Kinderpastoral? Oder du kennst jemanden, für die oder den eine solche Aufgabe interessant sein könnte?

Dann bewirb dich bei uns als Mitarbeiter:in für Kinderpastoral (bis max. 50%) oder erzähl gerne anderen von diesem Jobangebot.

Aktion zum Jahresthema „Wir schaffen tRäume“

Glaubens(t)räume – für dich, für mich, für alle!

Wo können wir unseren Glauben wirklich authentisch leben? Diese Frage stellen wir von Südtirols Katholischer Jugend uns schon seit vielen Jahren. Selbstverständlich sind Kirchen nach wie vor der zentrale Ort des Gottesdienstes und der Glaubensverkündigung, doch muss es nicht möglich sein, auch an ganz anderen Orten Gott zu begegnen? Ja! Davon sind wir wirklich überzeugt und deshalb haben wir uns für das kommende Arbeitsjahr drei ganz besondere Jugendgottesdienste einfallen lassen. Unter dem Titel „Glaubens(t)räume“ sollen dabei ungewöhnliche Orte zu Räumen werden, in denen unser Glaube wachsen kann und wir uns trauen dürfen zu träumen.

Den Auftakt macht am 11. Dezember 2026 ein vorweihnachtlicher Gottesdienst in der Gärtnerei Reider in Bozen. „Eine Blume im Winter“ ist das Thema dieser besonderen Feier. Blumen und Winter passen ja eigentlich gar nicht zusammen. In der kalten Jahreszeit ist meist alles grau und farblos. Doch durch den Glauben können wir selbst zu einer Blume werden, die auch unter schlechtesten Bedingungen blüht und anderen eine Freude macht!

Am 6. März 2027 folgt – unter dem Titel „Unser starkes Fundament“ – ein Jugendgottesdienst im Schloss Goldrain. Seit über 700 Jahren steht das Fundament des Schlosses stark und unverwüstlich da. Wo finden wir in unserem Leben ein solches Fundament, eine solche Basis? Worauf können wir bauen, wohin zurückkehren, wenn wir nicht mehr weiterwissen? Wir haben einen Vorschlag: Unser Glaube! Unser Vertrauen auf Gott und auf sein „Da-Sein“ für uns – auch in schwierigen Situationen – kann uns ein starkes und sicheres Fundament sein.

Den Abschluss macht am 12. Juni 2027 ein Gottesdienst auf der Rodenecker-Lüsner-Alm unter dem Titel „Dem Himmel so nahe“. Wo sonst als in unserer wunderschönen Natur können wir wirklich erfahren, was Glaube bedeutet? Gottes Schöpfung schenkt uns jeden Tag so viel Freude, so viel Zuversicht und so viel Hoffnung, dass es einfach logisch ist, unseren Glauben genau dort, inmitten der Natur zu leben und Gott dafür zu danken.

Zu diesen drei Jugendgottesdiensten an besonderen Orten in Südtirol laden wir alle sehr herzlich ein! Kommt vorbei, feiert mit uns Gottesdienst und erlebt, wie wir in diesen außergewöhnlichen Räumen unseren Glauben entdecken und frei sind zu träumen. 

Aktuelle Informationen dazu findet ihr auf unserer Webseite.

Das gesamte Jahresprogramm mit vielen, abwechslungsreichen Veranstaltungen ist hier zu finden.

Online-Bildungsbrise: Trauer? Reden wir darüber!

Verlust, Abschied und Trauer in der Kinder- und Jugendarbeit

Alle Interessierten sind herzlich zu dieser Online-Bildungsbrise eingeladen!

In dieser Online-Bildungsbrise geht es um den Umgang mit den sensiblen Themen Tod, Verlust und Trauer in der Kinder- und Jugendarbeit. Du bekommst Einblicke in das Todesverständnis von Kindern und Jugendlichen, mögliche Trauerreaktionen und wie du darauf einfühlsam reagieren kannst – auch dann, wenn dir selbst manchmal die Worte fehlen.

Was kannst du unternehmen, wenn der Tod unter Kindern und Jugendlichen aus unterschiedlichsten Umständen zum Thema wird? Dich erwarten kurze Inputs, praktische Beispiele und Raum für Austausch – für mehr Sicherheit im Umgang mit herausfordernden Situationen in der Gruppenarbeit.  

Trau dich: Diese Themen dürfen kein Tabu sein.

Außerdem werfen wir einen Blick auf das Mitgestalten von Begräbnissen: Was bedeutet es, wenn Kinder und Jugendliche als Ministrant:innen bei Beerdigungen mitwirken und direkt mit Abschied und Trauer konfrontiert sind? Wie kannst du sie darauf gut vorbereiten und begleiten?

Referentin: Raphaela Kager (Zert. Familientrauerbegleiterin)

Termin: Mi. 02.12.2026 von 18.30 – 20.30 Uhr

Online über Zoom – Teilnahme ist kostenlos

Anmeldeschluss: 27.11.2026 

Anmeldung: https://www.jungschar.it/portfolio/bildungsbrise-trauer/ 

 

Ein Angebot von Südtirols Katholischer Jugend und der Katholischen Jungschar Südtirols