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Familiensonntag 2020

Der diesjährige Familiensonntag am 7. Juni 2020 muss – wie so vieles – den aktuellen Möglichkeiten angepasst werden.

Es ist klar, dass den aktuellen gesetzlichen Bestimmungen und den Hygienerichtlinien jeweils Folge zu leisten ist. Es ist aber dennoch möglich, Akzentezu setzen, wie beispielsweise einen Gottesdienst im Freien/auf dem Sportplatz…, oder an diesem Sonntag ganz besonders die Familien zum Sonntagsgottesdienst einzuladen oder beispielsweise auch die Familien jener Kinder, die heuer Erstkommunion gehabt hätten, die getauft wurden…, ein besonderer Gruß und eine Ermutigung/ein Ferienwunsch an die Familien usw.

Seien Sie trotz der Umstände kreativ und überlegen Sie, wie die Pfarrgemeinde bewusst auf Familien zugehen kann! Dies wird dankbar wahrgenommen werden.

Für die Feier des Familiensonntags stehen folgende Materialien bereit:
 

  • Plakat zum Familiensonntag (dreisprachig)
     
  • Familiengebet: Dieses finden Sie heuer als Druckvorlage (Deutsch, Italienisch, Deutsch/Italienisch/Ladinisch, Ladinisch). So können Sie auswählen, welche Sprache(n) Sie in ihrer Pfarrei jeweils benötigen. Beachten Sie beim Auslegen der Blätter in der Kirche, dass diese möglichst auf dem Platz liegen nicht von einem Stapel genommen werden müssen.
     
  • Gottesdienstvorschlag in Deutsch und Italienisch für eine Eucharistiefeier am Familiensonntag.

     

Folgende Initiativen gibt es zum heurigen Familiensonntag:
 

  • Besinnung in der Familie: Seit Mitte März finden Familien auf der Homepage der Diözese jeden Sonntag einen Behelf für die Feier eines gemeinsamen Gebetes in der Familie, das auch für Familien mit Kindern geeignet ist. Weisen Sie die Familien z. B. im Pfarrbrief darauf hin und laden Sie besonders jene, die aus unterschiedlichen Gründen (noch) nicht den Pfarreigottesdienst nicht mitfeiern können, zu Hause innezuhalten und aus dem Sonntagsevangelium und dem gemeinsamen beten neue Kraft zu schöpfen. Die jeweils aktuelle Familienbesinnung ist unter dem Link bit.ly/familienbesinnung abrufbar und steht in der Regel ab Freitag online.
     
  • #Familie ist…: Mitte nächster Woche wird über die sozialen Medien die Aktion „#Familie ist…“ starten. Familien sind eingeladen, ein Bild von Familie (Foto, Zeichnung, Kreatives….) zu posten und den Satz „Familie ist…“ zu vervollständigen. Laden auch Sie Familien ein, mitzumachen! Sie können die Aktion digital oder auch vor Ort, z. B. über eine Pinnwand in der Pfarrkirche stattfinden lassen. Hier geht es zur Facebook-Seite.

Ich wünschen Ihnen und allen Menschen in ihrer Pfarrgemeinde einen schönen Familiensonntag 2020 und danken Ihnen für Ihren Einsatz im Dienste der Familien! Mit herzlichen Grüßen, auch im Namen der diözesanen Kommission für Familie,

Johanna Brunner, Leiterin des Amtes für Ehe und Familie

Familie ist...

In unserer Familie spüren wir, dass wir zusammengehören: beim Essen, wenn wir einander begrüßen, uns verabschieden, wenn wir miteinander Zeit verbringen und uns helfen. Es ist schön, dass wir zusammengehören und füreinander da sind.

In unserem Familienleben gibt es auch Momente der Überforderung: wenn es viele Hausaufgaben gibt, wenn die Termine dicht an dicht stehen, wenn wir uns nicht verstehen, wenn es Krisen und Streit gibt. Das ist nicht angenehm.

In der Familie spüren wir, dass wir geborgen sind, dass wir so sein dürfen, wie wir sind, mit unseren starken und schwachen Seiten, dass wir auch mal nichts leisten müssen und einfach sein dürfen. Das tut gut.

In der Familie brauchen wir Geduld mit den anderen, wenn wir aufeinander warten oder die Fehler von jemandem ertragen müssen. Wir spüren aber auch, dass die Anderen Geduld mit uns haben.

Familie ist der Ort, wo wir unsere Freude und unser Glück miteinander teilen: wenn etwas gelingt, wenn wir die Schönheit der Natur erfahren, wenn wir eine erfüllte Zeit miteinander verbringen, wenn uns ganz unerwartet ein Glück widerfährt.

Immer wieder geraten wir aneinander. Ein Wort gibt das andere, wir gehen uns gegenseitig auf die Nerven und verstehen uns nicht. Wir ahnen aber auch, dass uns Streit weiterbringt und Entwicklung ermöglicht, wenn wir ihn fair gestalten und einander dabei nicht verletzen.