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Familiensonntag 2021

Auch der diesjährige Familiensonntag am 30. Mai 2021 steht noch unter den Vorzeichen der Pandemie. Doch die Pfarreien und Gemeinschaften vor Ort sind mehr denn je aufgerufen, in Richtung der Familien wieder den Kontakt aufzunehmen, zusammenzukommen – wie immer dies möglich sein wird.

Wir wünschen uns, dass Menschen, Groß und Klein, sich gemeinsam ermutigen, sich so, wie das Motto des Familiensonntages sagt, Gutes zu zusagen, eben einander „zum Segen“ werden, im Hier und Jetzt, so wie das Leben eben gerade ist und möglich ist.

In den Pfarreien werden oft Familiengottesdienste gefeiert, besondere Angebote für die Familien gemacht, sei es spielerischer oder kreativer Art, aber auch Momentes des Austausches und des Gespräches finden anlässlich des Familiensonntages statt.

"Familie ist bunt, Familie ist wertvoll, Familie ist ein Segen. Gesegnet.jetzt wollen wir den heurigen Familiensonntag feiern und das in den Mittelpunkt stellen, was uns trägt, was uns stützt, was es zu schützen und unterstützen gilt, weil es unendlich wertvoll ist: unsere Familien in ihrer Vielfalt, in ihrer Zerbrechlichkeit, mit ihren Wunden und mit ihren Schätzen... Möge auch an diesem Familiensonntag der Segen allen Familien zukommen und uns immer wieder daran erinnern, Segen für andere zu sein."

Brigitte Hofmann, Vorsitzende der diözesanen Kommission für Ehe und Familie

Für die Feier des Familiensonntags stehen folgende Materialien bereit:
 

Ich wünschen Ihnen und allen Menschen in ihrer Pfarrgemeinde einen schönen Familiensonntag 2021 und danke Ihnen für Ihren Einsatz im Dienste der Familien! Mit herzlichen Grüßen, auch im Namen der diözesanen Kommission für Familie,

Johanna Brunner, Leiterin des Amtes für Ehe und Familie

Familie ist...

In unserer Familie spüren wir, dass wir zusammengehören: beim Essen, wenn wir einander begrüßen, uns verabschieden, wenn wir miteinander Zeit verbringen und uns helfen. Es ist schön, dass wir zusammengehören und füreinander da sind.

In unserem Familienleben gibt es auch Momente der Überforderung: wenn es viele Hausaufgaben gibt, wenn die Termine dicht an dicht stehen, wenn wir uns nicht verstehen, wenn es Krisen und Streit gibt. Das ist nicht angenehm.

In der Familie spüren wir, dass wir geborgen sind, dass wir so sein dürfen, wie wir sind, mit unseren starken und schwachen Seiten, dass wir auch mal nichts leisten müssen und einfach sein dürfen. Das tut gut.

In der Familie brauchen wir Geduld mit den anderen, wenn wir aufeinander warten oder die Fehler von jemandem ertragen müssen. Wir spüren aber auch, dass die Anderen Geduld mit uns haben.

Familie ist der Ort, wo wir unsere Freude und unser Glück miteinander teilen: wenn etwas gelingt, wenn wir die Schönheit der Natur erfahren, wenn wir eine erfüllte Zeit miteinander verbringen, wenn uns ganz unerwartet ein Glück widerfährt.

Immer wieder geraten wir aneinander. Ein Wort gibt das andere, wir gehen uns gegenseitig auf die Nerven und verstehen uns nicht. Wir ahnen aber auch, dass uns Streit weiterbringt und Entwicklung ermöglicht, wenn wir ihn fair gestalten und einander dabei nicht verletzen.