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Mit dir. Gemeinsam. Die Pfarrgemeinderatswahlen 2026

Unsere Pfarreien sind Orte mitten im Leben, mitten im Dorf und mitten im Stadtviertel. Dort, wo Menschen feiern und trauern, wo Kinder getauft werden und Abschied genommen wird, wo Menschen in entscheidenden Momenten ihres Lebens die Nähe Gottes suchen. Pfarrei ist kein abstrakter Begriff, sie ist Beziehung, Nähe, Miteinander.

„mit dir. gemeinsam“ bringt auf den Punkt, worum es geht. Durch die Taufe sind wir alle Teil dieser Kirche. Jede und jeder bringt eigene Erfahrungen, Talente und Sichtweisen mit. Manche können gut organisieren, andere hören aufmerksam zu, wieder andere haben ein Gespür für Menschen, für soziale Fragen, für Liturgie, für Gemeinschaft. Die Pfarrei lebt von dieser Vielfalt.

Der Pfarrgemeinderat ist ein Ort, an dem dieses gemeinsame Gestalten konkret wird. Hier werden Anliegen wahrgenommen, Prioritäten gesetzt, Ideen entwickelt und Brücken gebaut. Es geht nicht um Perfektion, sondern um Bereitschaft, mitzudenken, mitzutragen und Verantwortung zu teilen. Wie die Mitarbeit konkret aussieht, wird vor Ort gestaltet – je nach Situation der jeweiligen Pfarrei, gibt es verschiedene Formen und Traditionen der Beteiligung und da und dort auch neue Experimente. Zu diesem Zweck haben wir auch die Wahlordnung und die Statuten überarbeitet, ihr werdet beide im März erhalten.

Am 25. Oktober 2026 sind Pfarrgemeinderatswahlen. Das ist mehr als ein Termin. Es ist eine Einladung:

mit dir. gemeinsam die Pfarrei gestalten.

Weil dein Blick zählt.

Weil dein Engagement einen Unterschied macht.

Weil Kirche Menschen braucht, die sich einbringen.

Warum Pfarrgemeinderat?

Bischof Ivo Muser

„Unsere Kirche lebt vom Miteinander und von Menschen, die bereit sind, sich einzubringen. Ich ermutige Sie daher herzlich: Beteiligen Sie sich. Unterstützen Sie die Menschen, die bereit sind, Verantwortung zu übernehmen.“

Seelsorgeamtsleiter Reinhard Demetz

„Ein starker Pfarrgemeinderat braucht viele Menschen, die mitdenken, mithelfen, Ideen einbringen, konstruktive Rückmeldungen geben und auch einmal Danke sagen.“

Pfarrgemeinderat konkret

Erfahrungen, Erwartungen und unterschiedliche Perspektiven auf die Arbeit im Pfarrgemeinderat.

Verantwortung auf mehrere Schultern

Andreas Seehauser, Dekan

Dekan Andreas Seehauser über die Zusammenarbeit im Pfarrgemeinderat und die Chance, Verantwortung in der Pfarrei auf mehrere Schultern zu verteilen.

Neue Wege für lebendige Pfarreien

Kassian Lanz, Seelorgeamt

Viele Pfarrer betreuen heute mehrere Pfarreien. Kassian Lanz erklärt, warum Mitverantwortung wichtiger wird und welche Rolle Pfarrgemeinderat und Pastoralteam übernehmen.

Gemeinsam für die Pfarrei engagiert

Lotte Kager, Pfarrgemeinderätin

Seit 41 Jahren engagiert sich Lotte Kager im Pfarrgemeinderat von St. Pauls. Sie erzählt, was dieses Engagement für sie bedeutet und warum sie sich wieder dafür entscheiden würde..

Kinder mischen mit!

Auch Kinder haben eine Stimme

Auch Kinder können rund um die Pfarrgemeinderatswahlen sagen, was ihnen für ihre Pfarrei wichtig ist. Mit einem eigenen Kinder-Stimmzettel wählen sie keine Personen, sondern bis zu drei Themen, die ihnen besonders am Herzen liegen - etwa Feste, Natur und Umwelt, Mitbestimmung, Sport oder die Gestaltung von Gottesdiensten. Eigene Wünsche können sie ebenfalls einbringen.

Die Ergebnisse können gesammelt und dem neuen Pfarrgemeinderat übergeben werden. So werden die Ideen und Anliegen der Kinder sichtbar und können in die weitere Arbeit der Pfarrei einfließen.

PGR-Wahlen: Das Wichtigste im Überblick

Fristen & Termine

Fristen, Termine und wichtige Schritte rund um die Wahl und den Start des neuen Pfarrgemeinderats.

Praktische Hilfen

Vorlagen und praktische Hilfen für Pfarrblatt, Schaukasten und Liturgie.

Fragen & Antworten

Antworten auf die wichtigsten Fragen rund um Wahl, Zusammensetzung und Aufgaben des Pfarrgemeinderats.

Wahlordnung und Statuten

Kontakt

Kassian Lanz
Referent für Pfarreien und Gemeinschaften
Domplatz 2
I-39100 Bozen

Tel. +39 0471 306 214
E-Mail kassian.lanz@bz-bx.net

Der Pfarrgemeinderat - kurze Anmerkungen

Am 3. Dezember 1972 wurden in Südtirol erstmals Pfarrgemeinderäte gewählt. Die Weichen dazu wurden bei der Diözesansynode (1970 - 1973) gestellt. Die nächste Pfarrgemeinderatswahl fand 1975 statt. Seither wird in einem Rhythmus von fünf Jahren der Pfarrgemeinderat neu bestellt. 

Vor allem das II. Vatikanische Konzil betont die Berufung aller Getauften, Auftrag und Sendung der Kirche aktiv mitzutragen und in ihr Verantwortung zu übernehmen: im sozialen Engagement, bei der Weitergabe des Glaubens, in Lehre und Verkündigung, bei der Gestaltung der Liturgie und des kirchlichen Lebens. Die Mitglieder des Pfarrgemeinderates machen diese gemeinsame Verantwortung aller Gläubigen sichtbar. Sie sind gewählte Vertreterinnen und Vertreter der Pfarrgemeinde und arbeiten darauf hin, dass sich Auftrag und Sendung der Kirche in der konkreten Pfarrgemeinde verwirklichen.