Grundsätzlich ja, aber mit zwei Einschränkungen.
Erstens: „weiter wie bisher“ darf nicht bedeuten, dass Veränderungen grundsätzlich abgelehnt werden. Es braucht die Bereitschaft, sich zu verändern, weil die Gesellschaft, in der wir wirken, sich stark verändert. Auch jene Pfarreien, die weiterhin eigenständig arbeiten, müssen sich mit diesen Veränderungen auseinandersetzen und neue Wege zu den Menschen finden. Natürlich ist es positiv, wenn eine Pfarrei aktuell gut dasteht, es geht jedoch auch darum, die Pfarrei fit für die Zukunft zu machen, sodass sie bei personellen Veränderungen (etwa aufgrund des Priestermangels) nicht komplett überfordert ist und davon überrollt wird.
Zweitens: die Solidarität unter Nachbarpfarreien kann bedeuten, dass eine gut aufgestellte Pfarrei sich verändert und gemeinsame Gremien mit einer Nachbarpfarrei bildet, die Hilfe braucht. Dann verändern wir uns, um anderen zu helfen.