Synodalität ist ein wichtiges Stichwort, das Papst Franziskus uns als Kirche auf allen Ebenen mitgegeben hat. Es meint das „gemeinsame Gehen“ (auf Griechisch, „syn-odos“) der Christen miteinander, mit den Menschen, mit Christus.
Synodalität bedeutet für die Pfarrei: es gibt verbindliche und stabile Formen der Beteiligung der Pfarreimitglieder, die in der Pfarrei ihre Begabungen einsetzen können. Gleichzeitig sind Priester in der Pfarrei von Verwaltungsaufgaben weitgehend entlastet und können sich auf die Seelsorge konzentrieren.
Synodalität bedeutet für die Seelsorgeeinheit: verschiedene Pfarreien gehen miteinander einen Weg, sorgen füreinander, übernehmen Verantwortung füreinander und gestalten die Seelsorge gemeinsam.
Synodalität bedeutet für die Diözese: sie hat die Aufgabe, die Seelsorgeeinheiten in ihrer Entscheidungsfindung zu begleiten und zu unterstützen, damit diese die bestmögliche Lösung für die Situationen in den jeweiligen Pfarreien finden können.