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Welttag des Migranten und Flüchtlings 2021

Samstag, 25. September 2021, und Sonntag, 26. September 2021
Bozen:  Rainerum // Pfarrei Mutter Theresa von Kalkutta // Semirurali-Park

Am Sonntag, 26. September 2021 wir der Welttag des Migranten und Flüchtlings begangen: zu diesem Anlass hat Papst Franziskus eine Botschaft herausgegeben, mit dem Titel: "Auf dem Weg zu einem immer größeren WIR“. Hier der vollständige Text. Unter diesem Link findet sich ein Video und weiteres Material zur Vertiefung.

„Auf dem Weg zu einem immer größeren Wir“: Das ist das Thema des Welttages des Migranten und Flüchtlings 2021. Das Motto des Welttages überschneidet sich mit dem Jahresthema der Diözese "nahe und gemeinsam". Gemeinsames Ziel, das sich aus den beiden Slogans ableiten lässt ist das Bemühen, an einer Gesellschaft und Kirche zu bauen, die immer mehr zu einer "Familie" werden, die im WIR vereint ist, die Vielfalt respektiert und die Zukunft des Planeten sichert.

Anlässlich des "Welttags des Migranten und Flüchtlings", der in der katholischen Kirche seit 2019 am letzten Sonntag im September begangen wird, organisiert das diözesane Referat für die Einwandererseelsorge gemeinsam mit Volontarius und Caritas am Abend des 25. und am Nachmittag des 26. September einige Veranstaltungen.

Das Programm findet an drei verschiedenen Orten in Bozen statt

Stadtzentrum (Rainerum, Carduccistraße)

  • Samstag, 25.9. (19-20 Uhr): Fotoausstellung mit Tänzen im Balkanstil im RAINERUM
  • Samstag, 25.9. (20-22 Uhr): Theateraufführung "RETI#" im RAINERUM, mit Salvatore Cutrì.

Thema der Ausstellung und der Performance sind die "Balkanroute", eine der gefährlichsten Migrationsrouten, auf die sich eine Gruppe junger Bozner, darunter die Fotografin Giulia Pedron, begeben hat.

Hinweis: Reservierungspflicht für die Theateraufführung (festadeipopoli(at)volontarius.it). Green Pass für Ausstellung und Aufführung notwendig; freier Eintritt)

 

Mutter-Teresa-Pfarrkirche in Firmian

  • Sonntag, 26.9., 15.30 Uhr: mehrsprachige Messe mit Bischof Ivo Muser
  • Sonntag, 26.9., ab 16.45 Uhr, Oratorium: Zeichentrickfilm für Kinder "Yaron Daggi - Märchen eines kleinen Mädchens, das in der Savanne lebt" (von Ide Maman). Kinder unter 12 Jahren: Zutritt ohne Green Pass; Kinder ab 12 Jahren + Erwachsene: Green Pass notwendig.
  • Sonntag, 26.9., 17.00 - 19.00 Uhr: Platz vor der Kirche: "Musik aus aller Welt" mit der Gruppe Fordecao (mit Stefano Màsera) und dem Duo für Gitarre und Violine (Rodica Marian und Giorgio Cappelletto)

 

Semirurali-Park:

  • Sonntag, 26.9., 20-22 Uhr: Live-Konzert der Band "Skankin'Drops" (Green Pass notwendig; Sitzplatzreservierung; Eintritt frei)

"Sonderausgabe" des Völkerfestivals

Eine Theatervorstellung, eine Fotoausstellung und ein Live-Konzert (siehe oben) bilden die "Sonderausgabe" des Festa dei Popoli/Völkerfestivals, das von 2011 bis 2019 auf den Talferwiesen stattgefunden hat, 2020 wegen der Corona-Pandemie ausgefallen ist und heuer anders als gewohnt wieder stattfinden kann. Die Veranstaltungen sind auch Teil der 7. "Willkommenswoche", die am 25. September beginnt und am 3. Oktober 2021 endet.

Hintergrund

Auf Geheiß von Papst Franziskus wird seit 2019 der letzte Septembersonntag als der WELTTAG DES MIGRANTEN UND FLÜCHTLINGS gefeiert. Im Jahr 2020 war es der 27. September.

Aufgrund der durch die Pandemie bedingten Einschränkungen wurde der traditionelle mehrsprachige Gottesdienst nicht gefeiert. Von 2006 bis 2019 versammelten sich Gläubige verschiedener Nationalitäten um den Bischof oder den Generalvikar in den folgenden Bozner Pfarreien: Regina Pacis, Maria Himmelfahrt/Dom, Maria in der Au.

  • Die Botschaft des Papstes war 2020 der dramatischen Realität der BINNENVERTRIEBENEN gewidmet - und nicht nur. Hier finden Sie den vollständigen Text.
  • Mehrsprachiger Gottesdienst (2019) mit Neo-Bischof Michele Tomasi. Weitere Informationen...
  • Dicastery for Promoting Integral Human Integral Development: Materialien in verschiedenen Sprachen
  • Ursprung und Entwicklung des Welttags: Von 2006 bis 2018 wurde dieser Tag am zweiten Sonntag nach dem Dreikönigsfest weltweit gefeiert. Ursprünglich war der Tag den italienischen Migranten gewidmet.